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Montag, 7.10.2019

100 Tage Ante Covic

(ub) – Am 1. Juli hat Ante Covic seinen Job als Cheftrainer von Hertha BSC aufgenommen. An diesem Dienstag sind 100 Tage rum. Habe meinen Eindruck in der Morgenpost aufgeschrieben.   Auf der Hertha-Geschäftsstelle ist wohl die eine oder andere Kaffeetasse aus der Hand gekippt – @apoll fand den Artikel dagegen „zurückhaltend“.

Stelle den Morgenpost-Text mal hier ein:

Ante Covic: Das Derby als Wegweiser

Hertha BSC: Die 100-Tage-Bilanz von Trainer Ante Covic ist unentschieden. Nach dem Prestigeduell gegen Union wird Klarheit herrschen.
Berlin. Das Datum ist klassisch und die Frage plausibel: Wie sieht die Bilanz von Ante Covic als Cheftrainer von Hertha BSC nach 100 Tagen aus? Am 1. Juli hat Covic seinen Dienst als Nachfolger von Pal Dardai angetreten, am Dienstag passiert er die magische Grenze. Ungewöhnlich wird dieses Thema, weil die Antwort lautet: Weder lässt sich im Moment sagen, wie gut Ante Covic ist, noch weiß man, wie gut der Hertha-Jahrgang 2020 ist.
Es ist ein Kuriosum des ersten Viertels dieser Hertha-Saison, dass man jedem positiven Argument ein negatives gegenüberstellen kann – und umgekehrt.
Klar, der Start war ein Desaster. Nach vier Runden lag Hertha mit nur einem Punkt nicht nur hinter dem 1. FC Union, sondern war Tabellenletzter. Dann hat Trainer Covic die Rotationsmaschine angeworfen. Resultat: Drei Siege in Folge und Platz zehn in der Liga. Die Europacup-Plätze sind vier Punkte entfernt – und insofern wieder in Blickweite. Zur Abstiegszone hat sich Hertha mit dem Dreier-Schlag ein gewisses Punktepolster erarbeitet. Nach sieben Runden ist Hertha also exakt in der Region angekommen, in der sich der Verein auch unter Vorgänger Pal Dardai bewegt hat.

Wolf überzeugt. Aber wo ist Torunarigha?

Ob im Team oder unter den Fans – alle freuen sich über die neun Punkte. Wissen aber gleichwohl, dass Hertha gegen Paderborn (Tabellen-18.), Köln (17.) und Düsseldorf (15.) gewonnen hat. Positiv zu vermerken sind spielerischen Entwicklungen bei Javairo Dilrosun, von dem Trainer Covic sagte: „Jav ist für mich vom ersten Tag an ein Unterschiedsspieler gewesen.“ Der Niederländer, der mit seinem Sensationssolo gegen die halbe Paderborner Hintermannschaft für die erste 1:0-Führung von Hertha gesorgt hat, hat mittlerweile Zutrauen in seinen Körper, dass seine Muskulatur den Anforderungen Profisports standhält. Bei jedem der drei Siege hat Dilrosun einen Treffer beigesteuert.
Erfreulich auch der Lauf von Kapitän Vedad Ibisevic – drei Tore in den letzten beiden Spielen. Ebenso die Belebung, die Marius Wolf, Leihgabe von Borussia Dortmund, auf der rechten Seite darstellt. Dagegen haben Profis wie Salomon Kalou, Karim Rekik, Marvin Plattenhardt oder Jordan Torunarigha keine oder nur eine geringe Rolle gespielt.

Nur drei Feldspieler in allen Spielen dabei

Wie überhaupt auffällt: Nur drei Feldspieler waren bei allen sieben Liga-Partien im Einsatz: Niklas Stark, Marko Grujic und Davie Selke. Ante Covic ist also noch auf der Suche nach seiner Formation.
Nach dem Zufluss von 125 Millionen Euro im Sommer sowie dem Königstransfer von Dodi Lukebakio (für 20 Millionen Euro vom FC Watford geholt) und seinem neuen Trainer, hatten die Hertha-Verantwortlichen auf Aufbruchstimmung in der Stadt gehofft. Nach dem ersten Saison-Viertel ist zu registrieren: Der Zuschauerschnitt im Olympiastadion liegt nach drei Heimspielen bei 41.100 Besuchern – Euphorie sieht anders aus.

Wahrsager gegen Dresden und Union

Wie gut ist Ante Covic? Die Antwort ist nur aufgeschoben. Weil Hertha bis zur nächsten Länderspielpause fünf spannende Spiele zu absolvieren hat. In Bremen (19. Oktober), gegen Hoffenheim (26.) sowie gegen Leipzig (9. November) trifft das Covic-Team auf drei Gegner, die ihre Partien jeweils mit klaren Spielplänen angehen. Dazwischen liegen die beiden emotionalen Höhepunkte für die Fans – und damit auch für Covic: Im Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal wird Dynamo Dresden mehr als 25.000 Anhänger ins Olympiastadion mitbringen (30. Oktober) – um den Traum vom Pokalfinale am Leben zu halten, zählt für den Bundesligisten nur ein Sieg.
Noch etwas höher hängen die Emotionen vor dem Prestigeduell von Hertha beim 1. FC Union (2. November). Im „Tagesspiegel“ sagte Hertha-Präsident Werner Gegenbauer dazu: „Für das Seelenheil des Vereins wäre ein Sieg unendlich wichtig, für die Fans wäre er unendlich wichtig und dann für mich als Präsidenten natürlich auch.“ Heißt: Das Derby wird zum Wegweiser für Hertha und seinen Trainer.

Wie fällt Eure Zwischenbilanz der Arbeit von Ante Covic aus? Und wie lauten Eure Begründungen?
 
Kieztraining, Dienstag, 15 Uhr, bei Concordia Wittenau, Göschenstraße 9.
 

Die ersten 100 Tage von Ante Covic finde ich ...

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Kommentare

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Paddy
7. Oktober 2019 um 14:59  |  704809

Ha!


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Slippen
7. Oktober 2019 um 14:59  |  704810

Warum sollen da Kaffeetassen aus der Hand gekippt sein?

Sorry, wenn ich hier den heiligen Blog-Einstieg vermasselt haben sollte. Ist ja Länderspielpause…


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Tf
7. Oktober 2019 um 15:07  |  704811

Ha! Ha!


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pathe
7. Oktober 2019 um 15:14  |  704812

„Warum sollen da Kaffeetassen aus der Hand gekippt sein?“

Das frage ich mich auch. Ich finde in diesem Artikel nichts, was in der Hertha-Geschäftsstelle die Kaffeetassen aus den Händen purzeln lassen könnte.


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Colossus
7. Oktober 2019 um 15:22  |  704813

Ziehe diesen Beitrag mal herüber in der Hoffnung auf weiteres Insiderwissen?!

Im Transfermarkt Forum wird von einem Insider über erhebliche Schwierigkeiten zwischen Torunarigha und Covic berichtet, welche einen Verkauf spätestens im Sommer, eher schon im Winter nötig machen werden,falls Covic Trainer bleibt. Ob dat nun stimmt…keine Ahnung, aber derzeit deutet zumindest nicht viel auf innigste Freundschaft zwischen beiden hin.


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fg
7. Oktober 2019 um 15:23  |  704814

Mir erschließt sich das mit den Kaffeetassen auch nicht.
Der Text enthält weder irgendwelche Neuigkeiten, noch besonders starke oder gar extreme Meinungen.
Null Mehrwert oder Provokation.
Eine sachliche Zusammenfassung.


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Kamikater
7. Oktober 2019 um 15:25  |  704815

@Blogeröffnung Remake
Ha Ho He – Hertha BSC!

@Covic
Meine Zwischenbilanz liegt ebenso zwischen gut und böse.

Es begann im Pokal und München nicht schlecht. Dann kam Pech, dann das Nachdenken, dann das Unvermögen.

Aber: Nach dem Paderbornspiel war ich mir nicht sicher, ob er das Team so erreicht, wie er sich das vorstellt. Nach den letzten beiden Spielen muss man konstatieren: das Team funktioniert bei Erfolgsaussicht gut.

Unabhängig von Covic waren viele Spieler neben der Kapp, sind es z.T. immer noch. Dagegen sind einige wenige Spieler herausragend gut. Neben Wolf, Lukebakio und Dilrosun freue ich mich über Boyata, Klünter, Darida und Schelle. Jetzt noch Redan dazu und wir werden verdammt schnell.

Jetzt gehts in den heissen Herbst und man kann oben dran kommen, wenn etwas mehr Kontinuität rein kommt und wir auch mal große Teams schlagen. Der Weg zum Erfolg ist noch weit, denn bei den Ansprüchen reicht Platz 10 nicht.

Dennoch bin ich guter Dinge, dass wenn wie ohne Riesenverletzungen bleiben, mehr als das drin ist. Auf jeden Fall haben Team und Trainer Lust auf mehr – und das ist ein entscheidender Faktor.


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Freddie
7. Oktober 2019 um 15:39  |  704816

@colossus

Hab mir das bei tm durchgelesen.
Glaub ich nicht dran. Hiernach soll es ja im Trainingslager gekracht haben und Jordy soll vor versammelter Mannschaft rund gemacht worden sein. Kann ja sein, aber warum hat er dann in den ersten Spielen auf dem Platz gestanden? Sein Pech ist, dass Boyata so gut eingeschlagen hat und Stark gesetzt ist.


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Piere
7. Oktober 2019 um 15:52  |  704817

Gegen Paderborn, Köln und Düsseldorf muss man gewinnen! Erst recht wie sich diese Gegner präsentiert haben und unter Berücksichtigung eines nicht ganz unerheblichen Teil „Matchglückes“.
Ich komme noch nicht zu dem Ergebnis das A. Covic der passende Trainer für die anvisierten Ziele ist. Aber gerne, sogar sehr gerne lasse ich mich eines besseren belehren, durch Taten und Fortschritte! Gleichwohl nicht durch irgendwelche ehrgeizigen durch die blau weiße Hertha-Brille gefärbten Kommentare.


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HerrThaner
7. Oktober 2019 um 15:57  |  704819

Weil Mittelstädt ja in letzter Zeit ab und an mal Thema war, hier ein paar Saison-Statistiken aus dem transfermarkt-Forum (User ColeWorld) kopiert (die Daten sind von ligainsider.de)

„Zuerst die Platzierung unter den LVs, in Klammern ligaweit.

Zweikampfquote: Platz 2 (21) mit 64,6%
Luftkämpfen: Platz 1(3) mit 92,9%
Tacklingquote: Platz 4 (54) mit 48,1%
Geklärte Balle: Platz 1(35) mit 3,42 pG
Abgefangene Bälle: Platz 4 (44) mit 1,52 pG
Balleroberungen: Platz 1 (7)mit 2,47 pG
Geblockte Bälle: Platz 2 (3) mit 1,71 pG“

Mittelstädt also ligaweit mit absoluten Topwerten – wie im übrigen auch schon letzte Saison. Das passt gut damit zusammen, dass Mittelstädt bei Spiegel Online nun zum zweiten Mal hintereinander in der Elf des Spieltags steht. Zeigt, wie sehr Statistiken und subjektive Betrachtung manchmal auseinanderklaffen können.


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Herthinho_rules
7. Oktober 2019 um 16:09  |  704820

Mal sehen wie das denn aussieht:

Heimspiel am 9. November im Sondertrikot

Am 9. November beim Heimspiel gegen RB Leipzig wird die Kampagne ihren Höhepunkt erreichen. Vor dem Spiel wird mit einer plakativen und einzigartigen Maßnahme an die Berliner Mauer und den Mauerfall vor 30 Jahren erinnert. Ein besonderes Highlight wird an diesem Spieltag ein Sondertrikot sein, das die Herthaner zu diesem Spiel tragen werden. Dabei ging Hertha BSC weit in seiner Historie zurück und wird ein Trikot von einem legendären Heimspiel neu auflegen. Ein besonderer Dank geht hierbei an den Hauptsponsor TEDi und den Ärmel-Partner Hyundai, die sich bereit erklärt haben, ihre jeweiligen Trikotpräsenzen für dieses besondere Spiel abzugeben.

Das Sondertrikot wird beim Event an der East Side Gallery am 11. Oktober erstmals vorgestellt und ab diesem Tag auch käuflich zu erwerben sein – sowohl online, als auch direkt beim Event an der East Side Gallery sowie in allen Hertha BSC Fanshops.


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pathe
7. Oktober 2019 um 16:15  |  704822

@HerrThaner

Sehr interessant! Danke!


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pathe
7. Oktober 2019 um 16:16  |  704823

@Herthinho_rules

Oh! Ein Trikot ohne Tedi-Logo!! Kaufen, kaufen, kaufen…!!! 😀


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7. Oktober 2019 um 16:22  |  704824

@pathe:
Trikot ohne Tedi-Logo geht mittlerweile auch anders:
https://twitter.com/Hertha_Stadion/status/1181162992421019648
😉


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7. Oktober 2019 um 16:23  |  704825

Aber bzgl. des Mauerfall-Trikots gehe ich mal ganz stark von einer Abwandlung dieses Trikots aus:
https://taz.de/Fussballkultur-und-Mauerfall-in-Berlin/!5624884/


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Alex
7. Oktober 2019 um 16:29  |  704826

Wo wir gerade beim Thema sind, Covic hat die letzten Spieltage immer eine Blau-Weiß-Blaue Trainingsjacke angehabt. Im Shop gibts die allerdings nicht. Hat jemand hier nähere Informationen?

Diese meine ich:
https://www.morgenpost.de/berlin/article227241799/Brutal-viel-Feuer-Hertha-stemmt-sich-gegen-den-Sturm.html


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Hertha Ralf
7. Oktober 2019 um 16:32  |  704827

Bin da bei @ U. Bremer: bestimmt hat man gedacht, dass sich jetzt die Journalisten nur noch positiv über AC äußern.
3 Siege hintereinander, tja gegen wen …
Für mich ist AC immer noch in der negativen Bewertung, ich sehe klar auch 9 Punkte, aber das muss untermauert werden in HB , gegen Hoppenheim und für mich am 02.11. im Wald 🌳! Danach und da stimme ich wieder mit unserem Blogfather überein, ist eine erste Bewertung möglich. Bis dahin muss die Mannschaft die Antworten geben und der Trainer muss seine Vorstellungen mit dem Team umsetzen.
Ja und da hat der Text von UB sicher nicht zum gemütlichen Morgenkaffee beigetragen.


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7. Oktober 2019 um 16:35  |  704828

Bei mir bekommt Covic ein ausreichend.
@uwes Artikel nach wie vor ein „zurückhaltend“, im Sinne von „etwas reserviert“ und ein „gut“ 🙂


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jenseits
7. Oktober 2019 um 17:22  |  704833

Ich bewerte Antes erste 100 Tage mit „gut“. „Sehr gut“ wurde ja nicht angeboten. Er startete unter erschwerten Bedingungen seine erst Saison als Trainer der Profis mit einem Saisonauftakt, der es in sich hatte und dazu noch 3 Auswärtsspiele an den ersten 4 Spieltagen. Ich sah einige sehr ansprechende Spiele, zumindest zeitweise. Nun stellte sich endlich der Erfolg ein. Seine Joker sitzen. Die Zeit davor war auch keineswegs langweilig. 🙂 Was kann er dafür, wenn seine Spieler das eigene mit dem gegnerischen Tor verwechseln?

Ich bin zufrieden und hege keine völlig überzogenen Erwartungen.


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Piere
7. Oktober 2019 um 17:41  |  704834

Ich bewerte die ersten 100 Tage nicht einmal mit einem ausreichend. Das Gebotene ist nicht ausreichend. Im Sinne einer schulischen 4 – ok. Aber nicht ausreichend im Sinne von das reicht aus.


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coconut
7. Oktober 2019 um 17:53  |  704835

Joah, mmmh, also auch von mir gibt es (noch) ein „ausreichend“.
Das nach 3 Siegen in Folge?
Nun, wie schon angemerkt wurde, erzielte man diese gegen Gegner der eher unteren Kategorie. Wobei ich das nicht unterschätze. Tat sich Hertha doch gerade gegen diese Gegner oftmals schwerer als gegen die Top-Teams. Aber allein im letzten Spiel war der VAR zB. eher unser „Partner“. Es hätte, wenn es ganz dumm läuft, auch 3 Elfer für DüDo geben können. Ob man dann noch als Sieger vom Feld gegangen wäre? Ich denke eher nicht.
Also:
Abwarten wie es sich entwickelt. Man darf durchaus positiv gespannt sein. Euphorie sollte man sich aber verkneifen……


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Makanaky
7. Oktober 2019 um 18:28  |  704836

Vielleicht sollte man in die Bewertung auch einfließen lassen, dass mit Ondrej Duda ein wichtiger (wenn nicht der zentrale!?) Baustein des Offensivspiels seit Saisonbeginn überhaupt keinen Fuß auf den sprichwörtlichen Boden kriegt, und Covic mit Vladimir Darida einen Joker für die 10er-Position aus dem Ärmel schüttelte…!?


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7. Oktober 2019 um 18:54  |  704837

@coco..genau so: im Moment auf gutem Weg..erste Hürde ( kleine Krise) sehr gut gekontert. Allerdings finde ich, dass er sich einiges auch ankreiden lassen könnte, dass es zu diesen Ergebnissen gekommen ist.. Ich bin bei @uwe..die nächsten Spiele sind ne Art Barometer


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Silvia Sahneschnitte
7. Oktober 2019 um 19:00  |  704838

Zu der obigen Frage, ziehe ich einen Ausschnitte meines Textes im Vorthread rüber
…da ja die letzten Erfolge, Zitat: „(die Fans) Wissen aber gleichwohl, dass Hertha gegen Paderborn (Tabellen-18.), Köln (17.) und Düsseldorf (15.) gewonnen hat.
Stimmt, die Fans wissen aber auch, das die ersten vier Spiele gegen die zur Zeit 2., 3. und 6. der Tabelle gingen. Sowie gegen eine Mannschaft (Mainz) gegen die Hertha seit dem ersten (Trainer) Dardaispiel nicht mehr auswärts gewonnen haben…
@jenseits schrieb zusätzlich noch über das Verhältnis Heim-/Auswärtsspiele an den ersten 4 Spieltagen.
Unter diesen Umständen finde ich den Start von Covic „befriedigend“, mit Tendenz zum „gut“.
Und den Text von U.Bremer, zwischen den Zeilen lese ich das er kein Covic-Sympathisant ist. Muß er auch nicht sein.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte
Bei @Pere fehlt mir die Brgründung für seine 4-.


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Silvia Sahneschnitte
7. Oktober 2019 um 19:09  |  704839

Ergänzung:
U.Bremer betont gegen wen (mit Tabellenstand) die Siege entstanden sind. Er betont jedoch nicht gegen welche Mannschaften (mit welchen Tabellenstand) es die schlechte Punktausbeute der ersten 4 Spieltage gab und er erwähnt nicht, wie viel Auswärtsspiele dabei waren.
Deshalb meine Bemerkung zu „…zwischen den Zeilen lese ich das er kein Covic-Sympathisant ist…“
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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ahoi!
7. Oktober 2019 um 19:10  |  704840

ich bin bei knapp ausreichend. und gebe an dieser stelle einfach mal zu: bereits den umschwung der beiden letzten spiele (der sieg gegen paderborn war bloß dusel) hätte ich covic fast nicht zugetraut.

aber nach wie vor finde ich seine einwechslungen zum teil haarsträubend. zuletzt leckie… 🙁 zudem hat covic für mich zu lange auf duda gesetzt, obwohl doch jeder blinde im stadion sehen konnte, das dies nicht funzt… auch von seinen zu saisonbeginn propagierten systemen (3-5-2, 4-3-3) ist ja bei licht betrachtet nicht mehr viel übrig geblieben.

für covic spricht: die hintenrumscheiße gehört offenbar der vergangenheit an. aber ich denke, das hätten auch all die anderen trainer, die hier vor der beförderung von covic gehandelt wurden, hingekriegt… 😉

zu @coconut um 17:53: von solchen gedanken- und rechenspielen („3 Elfer für DüDo“) halte ich nicht viel. mal angenommen, hertha hätte schon nach der mittelstädt-aktion einen strafstoß zugesprochen bekommen, wäre es zu den beiden anderen szenen (hand skjelbred und foul boyata) gar nicht erst gekommen. das spiel hätte einen anderen verlauf genommen… (#chaostheorie, etc)


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hurdiegerdie
7. Oktober 2019 um 19:44  |  704841

Ich hätte von Dardai auch nicht mehr als 10-11 Punkte erwartet. Deshalb ist die Leistung für mich befriedigend.

Covic hat eine Idee, die er als Novize vielleicht zu schnell hat umsetzen wollen. Das sah man in den Vorbereitungsspielen und den ersten BL-Auftritten. Seine Rumwechselei sah mir nach Versuch und Irrtum aus, aber er scheint mir, bereit zu sein zuzuhören und ggf. etwas anzupassen.

Was und ob was daraus wird, kann ich noch nicht abschätzen, dazu hatten wir zuviel Spielglück in den letzten 3 Spielen, aber das letzte sah gut aus.

Schaun wir mal. Bremen sehe ich auf Augenhöhe, Hoffenheim eher stärker. Dann kommt das Derby. Dann wissen wir mehr.

Union tut mir (wie Paderborn) leid; das haben sie als mutige Mannschaften nicht verdient. Aber ich habe jetzt 3 Spiele von Union gesehen (leider nicht gegen Dortmund). Aus meiner Sicht reicht das nicht und sollte auch gegen Hertha nicht reichen.


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coconut
7. Oktober 2019 um 19:50  |  704842

@ahoi!
Zugesprochen bekommen?
Du meinst sicherlich, hätte DüDo da schone einen 11er bekommen, oder?
Ich habe das auch nur angemerkt, damit klar wird, das wir da einiges an (Spiel-) Glück hatten. Läuft es anders, wer weiß….die Chance auf einen Sieg wäre zumindest weniger hoch. Dennoch war der Erfolg, für mich, letztlich hoch verdient.

Ich bin übrigens auch kein Freund der sog. „Wahren Tabelle“, wo ein 11er = Tor gewertet wird.
Nun ist es aber so, das 11er auch mal vergeben werden…..


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ahoi!
7. Oktober 2019 um 20:11  |  704845

Jipp @coco. Natürlich Düsseldorf nicht Hertha… Sorry für den Lapsus. Was ich meinte, nach jeden Pfiff des Schiris nimmt das Speil doch eine andere Richtung auf. All die Szenen, die im Anschluss nach dem nicht gegebenen Elfer nach dem Foul von Maxi Mittelstädt gab, hätte es nach einem Strafstoß gegen uns ja so nicht mehr *identisch* gegeben…

Mein Eindruck war ähnlich deinem. Klar Hertha war am Freitag hoch überlegen (und hatte zudem bei den strittigen Situationen Glück). Aber Und ich glaube sogar, die Mannschaft hätte auch einen früheren Elfer weggesteckt. Nun ist aber auch genug mit hätte, wäre, wenn und aber…. 😉


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hurdiegerdie
7. Oktober 2019 um 20:23  |  704846

Früher war die wahre Tabelle zumindest für mich verständlich. Nicht das ich immer damit einverstanden war, aber ich konnte die Seite verstehen.

Jetzt nicht mehr. Warum hat Hertha 3 Punkte weniger, ohne das es wirkliche Korrekturen gab. Es gab eine gegen Mainz, aber das haben wir doch verloren.

Egal, gefällt mir nicht mehr.


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Opa
7. Oktober 2019 um 21:21  |  704848

Torunarigha?
Wenn mehrere Trainer zum selben Ergebnis kommen, einen Spieler trotz unstrittig vorhandenem Talents nicht einzusetzen, wenn sich der Spieler dann öffentlich darüber kryptisch auskotzt, dann liegt der Verdacht nah, dass der Spieler irgendwie „schwierig“ zu sein scheint. Habe ihn, wie bereits mehrfach berichtet, in Ingolstadt eine Halbzeit direkt vor der Nase gehabt und so, wie er es getan hat, darf sich ein Spieler in einer Teamsportart auf dem Platz nicht benehmen. Pomadig, lustlos, unberechenbar, schnippisch, gefährlich. War ja auch nicht das erste mal. Vielleicht findet er ein Umfeld, in welchem er sein Talent einbringen kann. Bei Hertha sehe ich das in nächster Zeit eher nicht. Und bedaure das zutiefst.


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TF-Fan
7. Oktober 2019 um 21:22  |  704849

@Piere Der Satz „Gegen Paderborn, Köln und Düsseldorf muss man gewinnen!“ ist gut, doch kann ich mich nicht wirklich an eine einzige Saison erinnern, wo Hertha _garantiert_ solche Gegener besiegt hat, erst recht nicht nacheinander.

Meistens waren es genauso solche Teams, wo Hertha ihren guten Lauf wieder vermasselt hat.

Insofern: Fortschritt! IMHO


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TF-Fan
7. Oktober 2019 um 21:37  |  704851

Ich halte es mit User Jenseits und finde die Arbeit von Ante gut.

Unglaublich, wie er die Mannschaft aus dem Tief wieder auf die Gewinnerstraße gebracht hat, auch wenn die Gegener eher nicht zur Bundesligaspitze gehören.

Seine Wechsel sind nicht grundsätzlich verkehrt. Leckie, ich weiß nicht was ich von ihm halten soll. Einer von denen, die manchmal glänzen und meistens unglücklich aussehen – was nicht heißen soll, dass sie nicht auch im Spiel wirken. Trotzdem ist es gut, Trainingsleistungen zu belohnen und einen Spieler zu helfen und bei der Stange zu halten.

Torunarigha würde ich abgeben, wenn Opas Beobachtungen zutreffen und die „soziale Kompetenz“ sich nicht weiterentwickeln kann. Es sind mehr Probleme als Nutzen zu erwarten. Schade, aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.


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hurdiegerdie
7. Oktober 2019 um 21:44  |  704852

Torunarigha wäre nicht der erste aus der Hertha-Jugend, die 5,6,7,8 Jahre später sagen, „hätten wir doch damals nur gewusst,……“


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U. Kliemann
7. Oktober 2019 um 22:11  |  704854

Die Boatengs lassen grüßen. Hoffentlich
stimmt die Ablösesumme. Schade finde
ich es trotz allem.


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Ursula
7. Oktober 2019 um 22:17  |  704855

Auch in der „Causa“ Torunarigha
wäre das „Fingerspitzengefühl“
von Ante Covic gefragt…

…denn es wäre sehr schade, würde
man ihn nicht integrieren können!!


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Ursula
7. Oktober 2019 um 22:29  |  704857

Die Devise bei der Spieleröffnung,
beim Spielaufbau muss nach vorne
heißen! Nicht zurück oder in die
Breite, denn wenn man anfängt,
hinten quer zu spielen, ist in der
Regel der Gegner defensiv wieder
formiert! Dies war jahrelang unter
Pal Dardai der Fall…

Ante Covic ist zumindest bemüht,
einen „Modus Vivendi“ zu finden,
die Offensive als Spielphilosophie,
in das Kollektiv zu tragen!

NUR müssen dann die Laufweg so
verinnerlicht und zu Automatismen
mutieren, dass keine technischen
Probleme einzelner Spieler der Sache
hinderlich sind…

….denn wenn man schnell nach
vorne denkt (vertikales Denken!).
kommt auch Bewegung ins Spiel.
Erst dann kommt es auf die Qualität
der jungen Stürmer „Selke“, Wolf,
Dilrosun und Lukebakio an!

Zu viel lebt das Covic-Team noch
von individuellen Einzelaktionen!

Da gilt es von Covic in konstante
Mannschaftsleistungen dauerhaft,
egal gegen welche Qualitäten des
Gegners, und nicht nur gegen Köln
Düsseldorf oder gar Paderborn zum
Standard zu installieren!!

Ich bleibe skeptisch, wenn sich
der Gegner unbequem bespielen
lässt, wie z. B. Bremen und Union…..

Ante Covic Note „auasreichend“!


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7. Oktober 2019 um 22:50  |  704858

Super die Siege. Ärgerlich der Trainerverbleib.


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Kamikater
8. Oktober 2019 um 8:23  |  704865

Das Fingerspitzengefühl von Kovac wäre bei Martinez und Müller auch gefragt.

@Torunarigha
….ist selbst am Zug. Er wird ja zudem beraten, trifft seine Entscheidungen auch nicht selbst und weiß, was er tut. Covic schätze ich als sehr kollegialen Chef ein, der Leistung belohnt und auch weiß, was er an T hätte, wenn der es denn zeigte.

Natürlich hat der Junge gute Veranlagungen. Und Ante kann mit jungen Spielern auch sehr gut umgehen. Die kennen sich ja auch auch schon lange. Also tippe ich mal auf ein Tief von Toru, welches er selbst nicht anzupacken versteht.


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Carsten
8. Oktober 2019 um 8:45  |  704866

Die ersten 100 Tage finde ich befriedigend, obwohl ich bei den Niederlagen schon muffesausen bekam und das schlimmste vermutete, aber ich werde die nächsten spiele Bremen, Hoffenheim und Union abwarten und mir dann meine Meinung bilden, obwohl bis zur Winterpause ist dann realistischer, und wenn dann alles im lot ist, kommt ja unsere super Rückrunde 😎
@Torunarigha wäre nicht der erste Herthaner bei dem es in einen anderen Verein Klick macht, wobei bei ihn vermutlich richtig viel Geld verloren ginge.


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Exil-Schorfheider
8. Oktober 2019 um 9:07  |  704867

@Torunarigha

Wenn man nach kritischen Entscheidungen via Social Media kryptisch rum mault (war ja auch bei der U21), dann ist man wohl nicht bereit, sich zu des Trainers Konditionen zu integrieren.

Ich würde das als GF Sport genau beobachten und schon mal die Angebote sondieren.


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Piere
8. Oktober 2019 um 9:24  |  704869

J. Torunarigha
Mich verwundert sein Verhalten. Ist sein Vater meines Wissens Jugendtrainer bei Hertha. Hat Papa keinen Einfluss auf Sohnemann? Oder hat J. Torunarigha doch einfach ein Formtief oder ist da etwas passiert was sehr häufig vorkommt? Der Sprung in den Männer Bereich ist auf diesem Niveau einfach (noch?) zu schwer und für ihn eine Nummer zu groß.


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wilson
8. Oktober 2019 um 10:11  |  704871

Was sind schon 100 Tage … Ripley wird 70 Jahre alt.
Die Bewertung von @ubremer ist moderat.

Schauen wir doch mal auf andere 100 Tage.
Schalke hat einen neuen Trainer. Nach 100 Tagen sage ich: alle Achtung! Dieses Team schien mir in der letzten Saison weit weniger gefestigt als Hertha BSC.
Gladbach hat einen neuen Trainer. Nach 100 Tagen …
Wolfsburg hat einen neuen Trainer. Nach 100 Tagen …
Freiburg … Ach nee, die setzen ja auf Kontinuität.

Die drei erstgenannten sind aber auch nicht unsere Kragenweite!
Nee? Wollte Hertha BSC nicht um die europäischen Wettbewerbe spielen?
Dann sind das drei Mannschaften, an denen sich Hertha BSC und ihr aktueller Trainer messen lassen müssen. Ob nach 100 Tagen, lasse ich mal dahingestellt. Aber diese Zahl habe nicht ich ins Spiel gebracht.
War der Kader nicht in der letzten Saison schon so gut, dass mehr aus selbigem herauszuholen gewesen wäre? Möglicherweise habe ich das missverstanden. Aber so habe ich den GF Sport in Erinnerung.
Und nun ist dieser gute Kader noch verstärkt worden. Great players! Amazing Kader!

Kurzum. Ich weiß es doch auch nicht. Aber irgendwie wirkt das alles so unausgegoren.
Aber es sind eben auch erst 100 Tage.


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Paddy
8. Oktober 2019 um 10:16  |  704872

…wohl bloß etwas Aufgewärmtes, aber ein wenig mehr nachdenken der Politik wäre auch mal schön 🙂

https://www.bz-berlin.de/berlin-sport/hertha-bsc/neue-hoffnung-fuer-hertha-stadion-im-olympiapark


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. Oktober 2019 um 10:41  |  704875

@NiklasStark

wird 102. Debütant unter Joachim Löw – habe mich mal festgelegt für Herthas Abwehrchef. Und mit seiner Perspektive in der Nationalelf für die EM 2020 und die WM 2022 beschäftigt – der Morgenpost-Text – hier entlang


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psi
8. Oktober 2019 um 11:01  |  704876

@NiklasStark
Nach den vielen Ausfällen ist es sehr wahrscheinlich, dass N. Stark spielt.
Es ist ein Testspiel, da sollte er beweisen, dass er gut genug für die Nationalmannschaft ist.
Ich drücke ihm die Daumen ✊


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Opa
8. Oktober 2019 um 11:19  |  704878

Mal gucken, ob Niklas Stark von seinen Mitspielern angespielt wird 😉


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Kamikater
8. Oktober 2019 um 11:25  |  704879

Eher ausgespielt…


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TF-Fan
8. Oktober 2019 um 11:29  |  704880

@Opa genau! Plattenhardt wurde ja total geschnitten bei seinem WM-Spiel gegen Mexiko


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blauball
8. Oktober 2019 um 12:17  |  704882

@wilson
Sehe ich auch so. Warten wir mal die nächsten 5 Spiele ab. Nichts ist unmöglich. War selten so gespannt, in welche Richtung die Entwicklung geht. Warum wir mit dem Personal keine stabile Abwehr auf dem Platz haben ist eines der ungelösten Rätsel.
Allerdings haben wir nur vier Punkte Rückstand auf die Buli-Referenz Bayern, da sind dann alle Träume wieder strahlend blau.


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Bob
8. Oktober 2019 um 12:27  |  704883

@UB
Warum sollte durch deinen Artikel jemanden auf der Geschäftsstelle seine Tasse aus der Hand kippen?
Hab ich was überlesen?

@Ante
Vom mir gibt es ein befriedigend.
Er hat es geschafft die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen.
Was wurde hier alles spekuliert. Der Trainer hätte die Mannschaft gegen sich, war da die Krönung für mich.

@Derby
Ich werde eine Bewertung von Ante nicht am Ergebnis vom Derby festmachen.
Ich hoffe natürlich, dass wir die Förster aus ihrem Stadion schießen.


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Bob
8. Oktober 2019 um 12:35  |  704884

https://www.herthabsc.de/de/intern/wir-sind-ein-berliner-pressemitteilung-1920/page/16588–17-17-.html

Hertha hat da richtig was vor. Bin sehr gespannt auf das Trikot.
Man präsentiert sich weiter als Gesamt-Berliner-Verein.
Ganz im Gegensatz zu den Förstern.


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psi
8. Oktober 2019 um 12:47  |  704885

@Opa, Kami
N. Stark spielt doch gaanz hinten, wenns schlecht läuft, wird er zu viel angespielt, und ter Stegen ist kein Bayernspieler, und Hummels und Kroos sind nicht dabei 😂
Also da bleibe ich vorsichtig optimistisch, dass es diesmal anders läuft 😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. Oktober 2019 um 13:18  |  704886

@Löw

„Morgen schlägt die Stunde von Niklas Stark. Niklas wird in jedem Fall von Beginn weg beginnen.“

Der Morgenpost-Text zu den Perspektiven von Stark mit Blick auf die EM 2020 und die WM 2022 – hier entlang


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psi
8. Oktober 2019 um 13:33  |  704887

@Uwe Bremer, den MoPo-Text habe ich schon um 10.41 Uhr gelesen😉


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. Oktober 2019 um 13:48  |  704888

@psi

habe den Text noch aktualisiert mit der Bestätigung des Bundestrainers 😉

Freut mich für Niklas Stark und Hertha. Darauf haben Dardai (und jetzt Covic) perspektivisch über anderthalb Jahre mit dem Spieler hingearbeitet. Deshalb war mir immer klar, dass Stark (auch wenn er in der Startphase der Saison in ein, zwei Spielen nicht so gut ausgesehen hat), Teil des Gerüstes ist, auf das Covic setzt.


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Canyon
8. Oktober 2019 um 13:50  |  704889

@Bewertung
Nach 100 Tagen, oder besser gesagt, nach 7 Spieltagen schon ein Urteil zu ziehen, ist doch arg verfrüht und es stimmt ja, dass die nächsten Spiele der Gradmesser sein werden.
Was hat aber Ante Covic bereits geschafft:
– Aus dem Abwärtstrudel raus zu kommen und das mit
– Personalwechseln an den richtigen Stellen (Boyata, Dilrosun, Ibisevic, Darida(!)), statt stur an seiner ersten Idee festzuhalten (->Lernbereitschaft!)
– die Mannschaft spielt nach einer Führung noch weiter Fußball, (und schießt Tore), statt bis zur 93. Minute zu zittern.
– Klünter zu einem wichtigen Spieler machen

Das sind klare Verbesserungen gegenüber Dardai, da eine 4- zu vergeben, ist aus meiner Sicht absurd. Dass eine offensive Spielweise bei Mannschaften der Qualität von Hertha auch mit Gegentoren einhergehen können, ist normal. Mir ist aber ein Spektakel a la Werder Bremen unter Schaaf lieber als Verwaltungsfußball.


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Spree1892
8. Oktober 2019 um 14:56  |  704891

Jemand da beim Kiezkickertraining?

Sicherlich aufgrund der Witterung ein paar weniger Leute als die anderen Male.


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boRp
8. Oktober 2019 um 15:05  |  704892

100 Tage Ante… vielversprechender Start, dann große Enttäuschung und jetzt Aufwärtstrend.

Ich schätze, das mit „Kaffetasse aus der Hand“ ist Information aus erster Hand. Ich glaube, als Redakteur der Morgenpost kriegt man auf seine Artikel schnelles, direktes Feedback pronto auf das eigene Telefon. Aber ich finde den Artikel auch nicht übermäßig kritisch, nur auch nicht übermäßig lobpreisend.

Ich würde Ante eine Hinserie geben, wenn wir dann immer noch im gesicherten Mittelfeld stehen. Diese Frist verlängert sich bis Anfang März, und dann wissen wir, ob das allergrößte Problem gelöst ist: Die Rückrunde! Danach entscheidet sich, ob das zweitgrößte Problem gelöst ist: Die Crunchtime (aus dem Englischen: Die Zeit eines Spiels oder einer Saison, in der es um alles geht). Für beides habe ich gute Anzeichen gesehen, aber eine Beurteilung vor der Rückrunde ist für mich einfach nicht sinnvoll machbar.

Fazit: Komplett vergeigt wurde es in den ersten 100 Tagen schon mal nicht, kann man nicht meckern. Und das ist ob der Kürze der Zeit auch mal genug gelobt.


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Joey Berlin
8. Oktober 2019 um 17:31  |  704895

wg. „100 Tage…“
Im Mai las sich das noch anders, da war das „Urteil“ schon gefällt:

Michael Preetz hat mit Ante Covic die bequeme, interne Lösung gewählt. So wird das nichts mit dem Aufbruch bei Hertha. Schade.

https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article217330647/Ante-Covic-Trainer-Hertha-BSC-Preetz.html

PS: Kaffeetassen: Vielleicht gab es einen „Lesestau“ in der Chefetage… Im Mai hätte @ub erstmal die Tastatur ruhen lassen sollen… für mindestens 100 Tage. Für mich bleibt der 10. Spieltag nach dem Derby der Zeitpunkt für ein erstes Zwischenzeugnis für Ante und das Team. Darf natürlich jeder anders handhaben.


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apollinaris
8. Oktober 2019 um 17:35  |  704896

Ich glaube, nicht nur in München wünscht man sich bei den Vereinen ne Art Hofberichterstattung, selbst leise oder gar mittlere Kritik stößt den Herren schwer auf den Magen
( wenn ich da an die Politiker denke, was die so über sich lesen müssen…🙃 )


Uwe Bremer
Uwe Bremer
8. Oktober 2019 um 17:40  |  704897

@joey

hast Du eine Meinung zu 100 Tagen Ante Covic?


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Piere
8. Oktober 2019 um 18:05  |  704904

Wir waren heute beim Kieztraining. Nette kleine 60 Minuten Veranstaltung mit anschließenden Selfies, Autogramme. Die Kinder fanden es toll. Somit eine gelungene Veranstaltung, zu der sogar kurz die Sonne vorbeischaute.


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Tf
8. Oktober 2019 um 18:48  |  704909

Das allerwichtigste ist doch, dass wir auch nächste Saison Erstligafußball mit Hertha sehen können. In zweiter Linie sollten diese Spiele ansehnlich und begeisternd sein. Daran muss man die Mannschaftsleitung messen.

Alles andere: Stadionfrage, Europa unter der Woche für 20.000 Zuschauer, Tabellenplatzdifferenz zu Union, Spielergebnisse gegen Union, ist erstmal nebensächlich. Außer man würde mal im Pokal gegen Union treffen. Dann interessiert logisch das Einzelergebnis.


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