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Berliner Morgenpost
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Montag, 14.10.2019

Hoffen auf Niklas Stark

(ub) – Wie wir dank eines Mitgliedes aus der Immerhertha-Gemeinde erfahren haben, wurde Niklas Stark am Wochenende auch hier in Berlin untersucht nach seiner Schnittwunde am linken Schienbein, die bei der Nationalmannschaft genäht worden war. Ob der Abwehrchef von Hertha BSC am Samstag spielen kann (15.30 Uhr), wenn die Mannschaft von Trainer Ante Covic bei Werder Bremen antritt, ist offen. Auf die Frage, wann wieder mit Stark zu rechnen ist, antwortete Hertha BSC:

 Das läßt sich nicht auf den Tag genau sagen. Das werden wir abwarten müssen und hängt von der Wundheilung ab.

Da Dedryck Boyata, Karim Rekik und Jordan Torunarigha gesund und fit sind, hat der Trainer in der Abwehrzentrale Alternativen für den Fall, dass Stark nicht dienstfähig sein sollte.

Redan siegt mit Hollands U19

Von den Länderspiel-Fahrern war heute bereits Daishawn Redan im Einsatz mit der niederländischen U19.

Ab 20.45 bestreitet Tschechien, in dessen Aufgebot Vladimir Darida steht, in Prag ein Freundschaftsländerspiel gegen Nordirland.

Am Dienstag sind die letzten drei Herthaner an der Reihe:

  • Mathew Leckie (WM-Qualifikation Taiwan  – Australien/13.40 Uhr)
  • Lazar Samardzic (U19 Schottland – U19 Deutschland/20.05 Uhr)
  • Rune Jarstein (EM-Qualifikation Rumänien – Norwegen).

Trainer Ante Covic hatte heute Mittag einen Auftritt bei einer SAP-Veranstaltung im Olympiastadion.

Training am Dienstag: 10 und 15 Uhr, Schenckendorff-Platz.


27
Kommentare

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fechibaby
14. Oktober 2019 um 15:31  |  705314

Ha!


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Schutzschwalbe
14. Oktober 2019 um 15:31  |  705315

HA llo


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psi
14. Oktober 2019 um 16:06  |  705317

Ho!


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Opa
14. Oktober 2019 um 16:50  |  705320

HE

Eröffnung verkackt – wir verlieren


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Carlos_Da_Silva
14. Oktober 2019 um 16:58  |  705321

Hertha BSC!

Ja, aber bevor wir verlieren, gewinnen wir noch ganz oft!


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Blauer Montag
14. Oktober 2019 um 18:48  |  705323

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Joey Berlin
14. Oktober 2019 um 19:21  |  705325

Achtung! Politik und ⚽
@Piere 14. Oktober 2019 um 10:29 | 705302

#St. Pauli stellt Sahin wegen Instagram-Post frei

https://www.welt.de/sport/article201896152/Tuerkische-Militaer-Offensive-FC-St-Pauli-stellt-Cenk-Sahin-frei.html

Jörn Lange hat in der MoPo einen, wie ich finde, guten Kommentar zur causa Gündogan verfasst: „Instagram-Affäre um Gündogan – Etwas mehr Augenmaß, bitte!“


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hurdiegerdie
14. Oktober 2019 um 22:03  |  705328

Konnte ich noch mit viel Mühe über 2-3 Ecken versuchen, Verständnis für Özil aufzubringen, so kann ich es hier nicht mehr.

Weder für Can noch für Gündogan und auch schon gar nicht für Löw und Bierhoff.


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Piere
14. Oktober 2019 um 23:46  |  705330

Hurdiegerdie.
Wie ich schon geschrieben habe :
Sooo dumm kann man nicht sein!


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Dd.
14. Oktober 2019 um 23:49  |  705331

@Joey

Schöner Link.
St. Pauli sauber!


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apollinaris
15. Oktober 2019 um 1:09  |  705333

…Wer in sozialen Medien unterwegs ist, kennt das doch. Da werden für Kumpels unter deren Fotos die likes gemacht, ohne groß zu gucken, geschweige denn, das kleine Bildchen anzuklicken, um es ( genauer) anzuschauen
Die pure Oberfläche. Ich kann mir das also durchaus vorstellen. Mindestens bei Can kommt hinzu, dass das inhaltlich nicht zu ihm passt. Ich sehe keinen Grund, den beiden das nicht abzunehmen. Es ist in Mode gekommen, den eigenen Vermutungen mehr zu glauben, als den Worten, die von den Handelnden gesagt werden.
Die Angelegenheit sollte den Burschen, die in den soz Medien unterwegs sind, Anlass sein, ihr oberflächliches Agieren zu reflektieren . Schon wieder ein Politikum draus zu machen , wie es besonders extrem die Springer – Presse nun wieder vollführt, halte ich für übertrieben . Da bin ich froh, das die beiden mir (uns) bekannten Jörns besonnener unterwegs sind . Dass man so unsensibel in dieser Zeit sein kann, selbst bei zwei eher klügeren Köpfen unserer Nationalmannschaft , macht allerdings schon etwas ratlos
Aber wenn ich mitbekomme, mit welcher politischen Instinktlosigkeit selbst politische Profis aktuell unterwegs sind..


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sunny1703
15. Oktober 2019 um 1:59  |  705334

Hier geht es nicht um ein Foto an sich,sondern auch um einen darunter stehenden Text, den jeder der Liker auch liest.

„Für unser Land, für unsere Soldaten, für unsere Märtyrer.“

Ich teile diese Meinung nicht,aber mal ehrlich,wer stellt sich schon hin und sagt “ ich bin für Krieg und Terror“, das werden vermutlich noch nicht mal einige Kriegsverbrecher von sich behaupten.

Es geht um die Meinung an sich und natürlich steht es Can und Gündogan zu,diese Meinung plus Foto zu liken. Auch wenn es absolut nicht meiner Meinung entspricht.

Erbärmlich ist aber das Schauspiel danach. Insbesondere die Schmierenkomödie des DFB. Spieler werde entmündigt und sollen nun wie siebenjährige den Umgang mit den sozialen Netzwerken lernen.

Typisch weichgespülter weißer Riese DFB insbesondere vertreten von Löw und Bierhoff. Ich finde dieses Entschuldigen fast schon ärgerlicher als das Liken an sich.

Mir geht es nicht mal um das Bestrafen der Spieler wie bei St.Pauli geschehen,sondern darum zu fragen, sind diese Spieler so dumm,dass sie nicht wissen,was sie tun oder vertreten sie die Werte die mit dem liken einhergehen?.

Reicht auch nur eine Bejahung dann noch für eine Nominierung in die DFB Elf?


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Jonnycooper
15. Oktober 2019 um 3:35  |  705335

Diese Menschen sind in Deutschland geboren aber türkisch sozialisiert.
Einem Land mit reaktionären, archiaischen Werten.
Erschreckender Weise ist das Reagieren dieser Fussballer derart ähnlich und so weit von unseren kulturellen Werten entfernt, dass das kein Zufall mehr sein kann.
Ich kann dieses traurige „getürke“ nicht mehr ertragen.
Im deutschen Nationalteam haben auch schon anders „gebürtige“ gespielt, aber sich nie für ähnliche Skandale nicht hinreissen lassen.
Entweder 100 % DFD Konform oder gar nicht mehr.


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Matzelinho
15. Oktober 2019 um 7:33  |  705338

Alles was ich lese und höre ist Mimimimi…

https://youtu.be/kV4vHpqrj6E

Viel Spaß beim reinhören!

#ichLikeauchbilderbeiinstagramohnezulesenwasdruntersteht

Hoffentlich werde ich nicht verhaftet.


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15. Oktober 2019 um 8:08  |  705339

DaWa 124 – Kein Funkeln in der Kabine

Es war ein wahrer Augenschmaus, den uns Hertha da am vergangenen Spieltag lieferte. Mit 3:1 schickte die Mannschaft um Kapitän Vedad Ibisevic die Gäste aus Düsseldorf wieder nach Hause. Aber anders als beim letzten Heimspiel gegen Paderborn, war diesmal eine hoch-souveräne Herthamannschaft zu bewundern.

Der Sieg geht, trotz diverser streitbarer Entscheidungen, in jeder Hinsicht in Ordnung. Zu dominant war das Auftreten der Gastgeber. Wann hat es das das letzte Mal gegeben?

Trotz der drei Siege in Folge sorgen wir natürlich auch dafür, dass uns die Gäule nicht durchgehen.

Zwischendurch schweifen wir ab.


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Piere
15. Oktober 2019 um 8:34  |  705340

Apollinaris
Ich empfinde deine Meinung dazu sehr großzügig und naiv zugleich. Mich erinnert solches Verständnis stets an einen Spruch :
Wer für alles offen ist, der kann nicht ganz dicht sein.
Nimm das bitte nicht persönlich! Ich will dich damit nicht angreifen oder etwa beleidigen.
In Zeiten von steigenden Prozenten für die Rechtspopulisten, wird man mit seiner Meinung schnell mal in deren Ecke gestellt und man überlegt zweimal sich zu positionieren. Ich tue das jetzt trotzdem. Wer unter diesen Posts sein Like setzt, erst recht nach dem Eklat vor der WM, der ist entweder überzeugt von der Richtigkeit seiner Handlung oder so dumm das es weh tut. Und wie vor mir schon jemand schrieb es gab ja auch noch Text unter den Bildern. Meine Empörung richtet sich gegen die „grüßenden“ Spieler, gegen die „Liker“ und gegen den DFB!
Zugleich aber Hut ab vor Pauli!
Hut ab auch für den Schiedsrichter der ein Qualifikations Länderspiel aufgrund rassistischer Publikumsäußerungen zweimal unterbrochen hat!


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Opa
15. Oktober 2019 um 10:18  |  705343

Ich bin bei hurdie und gehe noch ein Stück weiter. Nicht nur, dass mir das Verständnis für die Instinktlosigkeit von Menschen fehlt, denen man ggf. sogar mildernd zugestehen kann, im Training einen Ball zuviel gegen den Kopf bekommen zu haben und an die in erster Linie der Anspruch gestellt werden sollte, dass sie mit selbigem gut umgehen können, nein, was mich wirklich wütend macht, ist das scheinheilige Verhalten des DFB, der wieder „Zeichen setzen“ will und seine (von Heerscharen von Beratern, PR Experten, social media Experten etc.) Spieler mit „Schulungen“ wie Schulkinder zu behandeln beabsichtigt.

Wir haben mit der Integration von eingebürgerten Spielern mit Migrationshintergrund eine Herausforderung zu meistern, zu denen eben genau solche Spannungsfelder gehören. Diese sich daraus ergebende Diskussion muss geführt werden, Konflikte ausgehalten werden und letztendlich muss klar sein, dass man so oder so nicht allen gerecht werden wird. Dass Can und Gündogan zum Team gehören, ist durchaus vereinbar mit inhaltlicher Kritik an der Gedankenlosigkeit, mit der diese agieren. Oder um es mit Rohwedder zu sagen: „Die Wahrheit ist dem Menschen zuzumuten“. Zu diesen Wahrheiten gehört durchaus, dass man diesen Spielern einen Lernprozess zugestehen muss. Und wenn dieser nicht eintritt, darf man sich nicht wundern, wenn Forderungen laut werden, dass die für den DFB nicht mehr auflaufen sollten.

Inhaltsleeres „Zeichen setzen“ ist ein medialer Placebo, der von den dafür zuständigen Sportjournalisten überhaupt nicht mehr hinterfragt wird. Genau wie „Haltung zeigen“ oder „Betroffenheit zeigen“ zu einer reinen Symbolik verkommen sind, die mit Haltung oder Mut nichts zu tun haben. Das mag hinsichtlich moderner „Dreisäulenstrategien“ verständlich sein, aber es ist eben nur opportunistisch und nichts weiter. Genau wie die boulevardesk aufgebauschte Aufregung auch opportunistisch ist, um die eigene Bedeutung in der Meinungshoheit zu überhöhen. Zumal die Waffen, mit denen die türkischen Soldaten kämpfen, nicht zu einem unwesentlichen Teil „Made in Germany“ sein dürften.

Und was überhaupt nicht geht, ist das, was Löw, angesprochen auf die Likes, gesagt hat, Gündogan hätte die passende Antwort auf dem Platz gegeben. Absolution durch Torschüsse? Was, wenn er nicht getroffen hätte? Welche Antwort hat Can gegeben? So macht sich der Verband noch mehr zum Göffel, der zunehmend weniger Menschen mitfiebern lässt.


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Jack Bauer
15. Oktober 2019 um 10:31  |  705344

@Opa:

Stimme grundsätzlich zu, habe nur zwei kleine Anmerkungen.
Der „grandiose“ Einwurf, dass auf dem Platz die richtige Antwort gegeben wurde, meines Wissens von Klinsmann.

Zum liken auf Insta:
Da wird in der Tat von den meisten Usern im Schnelldurchlauf die gesamte Timeline geliket, ohne zu gucken, was da jetzt genau gezeigt wird und erst recht nicht, was da nun als Beschreibung steht. Macht die Sache (und die Plattform) nicht zwingend besser, ich kann mir aber in der Tat vorstellen, dass da in wenigen Minuten alle hundert neuen Bilder geliket wurden, ohne auf sowas zu achten.


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wilson
15. Oktober 2019 um 10:33  |  705345

Liebe Pazifistinnen, liebe Pazifisten,
liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Landsleute!

Eines der Dinge, die den einen oder anderen an und in unserem sonnigen Vaterland stören mag, ist der Umstand, dass jeder seine Meinung äußern darf. Die Guten, die Bösen, die Schlauen, die Doofen. Und Herr Gündogan.

Jener hat einen Post ge-liked (die deutsche Sprache goes in front of the dogs), und dann hat er ihn wieder ent-liked. Dies bedeutet keineswegs, dass er ihn deswegen dis-liked.
Und genau hier rührt mein Sodbrennen her.
Was mich anwidert, geradezu anekelt ist dieses so offensichtliche Kalkül.

Gündogan lässt sich mit Erdogan fotografieren. Und dann gibt es noch diese „mein Präsident“-Äußerung. Bis hierhin: Na und?
Dann beginnt die Integrationsschmierenkomödie, inszeniert vom DFB mit freundlicher Unterstützung des hiesigen Präsidenten. Und Gündogan spielt diese schlechte Aufführung mit.

Nun liked Gündogan einen Post, der hier und da auf Missfallen stößt. Auch hier: Na und?
Und das lächerliche Schauspiel wiederholt sich in nahezu identischer Art und Weise und wird getoppt – und spätestens hier wird aus meinem Sodbrennen Erbrochenes – von Gündogans Händchen auf dem Adler des Trikots der deutschen Nationalmannschaft.

Gündogan kann denken, meinen und – zumindest in Deutschland – äußern, was er will.
An dieser Stelle wiederhole ich mich: Was mich anwidert, geradezu anekelt ist dieses so offensichtliche Kalkül.

Mir muss die Meinung von Gündogan nicht gefallen, aber es wäre gut, stünde er zu ihr.


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moogli
15. Oktober 2019 um 11:26  |  705346

Fußball hat sich in den letzten Jahren stark verändert.
Und ist dabei nicht nur schneller sondern auch komplizierter geworden.
Das trifft auf den geistigen Zustand der Protagonisten leider nicht zu…


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fechibaby
15. Oktober 2019 um 11:36  |  705347

@wilson 15. Oktober 2019 um 10:33

Daumen hoch!!


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Silvia Sahneschnitte
15. Oktober 2019 um 11:54  |  705348

OT Likes
Ein großteil des türkischen Parlaments hat für den Einmarsch türkischer Soldaten nach Syrien gestimmt. Einzig die Abgeordneten der HDP stimmten dagegen.
Was ich meine, in diesem Punkt sind sich die türkischen Parlamentarier einig.
Ein Like unter der Solidarität mit den türkischen Soldaten, entspricht zumindest der Haltung der türkischen Parlamentarier und vermutlich auch der Mehrheit der türkischen Bevölkerung.
Ich kenne jedoch keine Umfragen in der Türkei, wie groß der Anteil der türkischen Bevölkerung für den Einmarsch ist.
Auch mit deutschem Pass, stehen viele Spieler mit türkischen Wurzeln der türkischen Gemeinschaft sehr nahe, bzw. sind Teil davon.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Bob
15. Oktober 2019 um 11:54  |  705349

@Like
Uns wird immer wieder erzählt Fußballer seien nicht so intelligent.
Auch im Fall Gündogan/Can.
Könnte man nach dem Vorfall natürlich glauben. Gerade nach den Äußerungen der betroffenen Spieler.
Ist mir zu einfach.
Was der Weichcremer(Löw) und sein Eincremer(Bierhoff) dazu zu sagen haben ist noch schlimmer.
Der vermeintliche Experte(Eincremer Nr. 2) von RTL sagt Gündogan hat auf dem Platz die Antwort gegeben. Worauf?
Gündogan hat schon das zweite mal krass verkackt.
Will den nicht mehr in der Nationalmannschaft sehen.


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Paddy
15. Oktober 2019 um 12:17  |  705351

@ moogli
15. Oktober 2019 um 11:26 | 705346

dem kann ich fast komplett zustimmen, es gibt allerdings noch Menschen, die denken bevor Sie schreiben/reden, diese sind aber in den heutigen Jahren Rar gesät^^


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Exil-Schorfheider
15. Oktober 2019 um 12:34  |  705352

Paddy
15. Oktober 2019 um 12:17 | 705351

Wahre Worte, die sich auch hier immer wieder zeigen.
——————————————

Bin in der Sache bei @hurdie und @opa, finde den Beitrag von @wilson top.

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