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(jl) – Das war’s dann wohl mit dem Spätsommer-Feeling. Grauer Himmel, stürmische Böen und Nieselregen – das Sonntagmorgen-Setting am Schenckendorffplatz hatte wenig gemein mit dem Bilderbuch-Wetter des Vortags. Noch immer greifbar waren indes die Geschehnisse des 2:3 gegen Hoffenheim vom Sonnabend. Und ja, sie wurmten noch immer.

Ihre ebenso beeindruckende wie mitreißende Aufholjagd hatten sich die Berliner Profis zunichte gemacht, indem sie bei einer Ecke nicht auf dem Quivive waren. Mal wieder, muss man fast sagen. Die Folge: das dritte Gegentor – und die erste Niederlage nach vier Spielen.

Stark und Mittelstädt im Training

Mit Vladimir Daridas Platzverweis und Dedryck Boyatas Verletzung wurde die Partie zudem mit zwei Dämpfern garniert. Wie es um Boyata bestellt ist, muss sich noch zeigen. Der Belgier klagt über Beschwerden in der Leistengegend. Am Montag wird eine MRT-Untersuchung durchgeführt, aber der Belgier dürfte vorerst ausfallen. Da trifft es sich gut, dass Niklas Stark sich wieder der Einsatzfähigkeit nähert (er trainierte genau wie Maxi Mittelstädt mit den Reservisten). Und Jordan Torunarigha gibt es ja auch noch…

Zu potenziellen Personalwechseln mochte Ante Covic am Sonntag noch nichts sagen. Dafür sprach der Chefcoach über…

… die Gegentore:

Wir hatten als Mannschaft vorgezogene Weihnachten und haben einige Geschenke verteilt. Wir haben uns in seinem sehr, sehr guten Spiel um den Lohn gebracht. Wir haben in den ersten 15 Minuten richtig ansehnlichen Fußball gespielt und hatten die Möglichkeiten zur Führung. Dann bekommen wir durch eine Unachtsamkeit das 0:1, weil wir das Zentrum nicht geschlossen haben. Und das zweite Tor nach einem Standard.

… die Comeback-Qualitäten:

Danach gab’s zwei Möglichkeiten: Entweder wir laufen uns aus und schonen die Kräfte für Mittwoch. Oder wir schmeißen alles rein. Ich finde es bemerkenswert, wie die Mannschaft zurückgekehrt ist. Die Zuschauer haben das honoriert – das hat man nach dem Spiel gesehen.

… die Anfälligkeit bei Ecken:

Ich habe schon unseren Mannschaftsarzt gefragt, aber es gibt keine Tabletten, um Spieler über Nacht wachsen zu lassen. Es geht um eine gewisse Mentalität, darum, den Gegner im Sechzehner nicht gewähren zu lassen, wenn er zum Kopfball geht – da muss man den Körperkontakt suchen. Nach dem Mainz-Spiel hatten wir das eigentlich im Griff. Heute Morgen haben wir das in einer längeren Sitzung aufgearbeitet. Jetzt sollten alle wachsamer sein in solchen Situationen.

… die Entwicklung: 

Wir sind inzwischen in der Lage, eine gewisse Kontinuität anzubringen. Seit dem Paderborn-Spiel haben wir in jeder Partie eine gewisse Dominanz ausgestrahlt und fußballerische Komponenten an den Tag gelegt. Natürlich hätten uns die drei Punkte gestern gut zu Gesicht gestanden, aber wir bewegen uns in die richtige Richtung. Wir müssen weiter fleißig bleiben und die Dinger holen, wo keiner damit rechnet.

… die Auswechslung von Marko Grujic:

Ich war der Meinung, dass wir auf der Position etwas ändern mussten. Wir haben zur Pause auch im Grundsatz das System verändert, weil wir im letzten Drittel mehr Zugriff benötigt haben. Vorher sind wir stückweise immer etwas tiefer gefallen. Aber das, was wir danach gebracht haben, war nicht schlecht.

… Dodi Lukebakio:

Wichtig ist, dass er nicht durchatmet, sondern sich weiter festbeißt. Es war nicht das erste Mal, dass er etwas Besonderes macht, mit dem niemand rechnet. Er ist ein Spieler, der für die Überraschungsmomente sorgt – aber manchmal auch für zwei graue Haare.

… den Platzverweis von Vladimir Darida:

Wir mussten ihn eher wegen der Niederlage trösten. Eine gelb-rote Karte ist für einen Sportsmann wie ihn – der sicherlich keine böse Absicht hatte, jemanden zu verletzen – umso bitterer.

Damit soll es an dieser Stelle gut sein. Wünsche euch einen schönen Sonntag. Trotz des Wetters.

Nächstes Training: Montag, 10 Uhr, Schenckendorffplatz. 


45
Kommentare

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Traumtänzer
27. Oktober 2019 um 12:55  |  706503

HA!


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Blauer Montag
27. Oktober 2019 um 12:57  |  706504

HO!


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Elfter Freund
27. Oktober 2019 um 13:25  |  706507

HE!


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pathe
27. Oktober 2019 um 13:25  |  706508

HERTHA BSC!


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Kamikater
27. Oktober 2019 um 13:26  |  706509

Hertha BSC!


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psi
27. Oktober 2019 um 13:33  |  706510

DER MEISTER VON DER SPREE!


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Kamikater
27. Oktober 2019 um 14:00  |  706511

https://youtu.be/AYWgHc1UILg
Die PK nach dem Spiel.


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Dd.
27. Oktober 2019 um 14:38  |  706512

… Dodi Lukebakio:

Wichtig ist, dass er nicht durchatmet, sondern sich weiter festbeißt.“

Das gilt auch für Dilrosun.
Noch wichtiger allerdings, woran liegt es, das Maxi (in meinen Augen), soviel bessere „vertikale“ Pässe spielt bei Dodi als bei Jav.?

Ps. Ich mag es nicht, wenn Ablösesummen eine Rolle spielen, in einem nun mal existierenden Kader. Da soll es um sportliche Fragen gehen, und nicht Marktmechanismen…


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Dd.
27. Oktober 2019 um 15:08  |  706514

Der Darida tut mir unendlich Leid.
Obwohl auch ich meinte, vor die erste Gelbe, hätte es vorher Freistoß für Hertha geben müssen, und obwohl ich auch die gestrige Analyse hier gelesen habe, wonach es nicht zwingend Gelb gewesen wäre, was, weil ich keine Festplatte habe studieren kann, war für mich wegen „Armarbeit“ es aus dem Spiel ein taktisches Foul, und berechtigt.
Der Zweite war auch fast zwingend, aber wegen geringer Wucht im Bereich von „Fingerspitzengefühl“, in Verbindung mit einer extra Ansprache an Darida, möglich gewesen.

Die Konsequenzen sind erheblich. Das sind mindesten 2 Spiele Sperre (ist dem nicht so?), und danach ist Länderspielpause.
Das heißt, das zarte Pflänzchen „funktionierendes Mittelfeld“, was gestern schon wieder eine weiter gesteigerte phasenweise Dauer hatte, wird (mindestens) bis ende November gesprengt.
Und sich einspielen, ist im Mittelfeld Alles!!!


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LG_IceT
27. Oktober 2019 um 15:16  |  706515

@Dd. Zum Glück gibt es bei Gelb rot immer nur 1 Spiel Sperre.


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Dd.
27. Oktober 2019 um 15:29  |  706517

@LG_IceT

Auweia,
Danke für prompte Korrektur.

Ps. nicht Sattelfest in Regelkunde, ist bei mir wohl „untertrieben“…
sorry @All
Ich blamiere mich halt auf meine Weise…
#Duck und weg


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Jonnycooper
27. Oktober 2019 um 16:26  |  706518

Petitionsverlauf.
Gab es gestern keine Aktivitäten bezüglich Blauweisses Stadion?
Leider fehlen noch immer 1300 Unterzeichner für die Petition.
Was war am am Infostand los?


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Paddy
27. Oktober 2019 um 16:41  |  706519

Jonnycooper
27. Oktober 2019 um 16:26 | 706518

…wohl nicht wirklich viel 🙁


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Joey Berlin
27. Oktober 2019 um 16:46  |  706520

Mal hören, ob es was bringt… Kruse und Beeck über das Derby. ►

https://www.ardaudiothek.de/hauptstadtderby-inforadio/66084648


27. Oktober 2019 um 17:12  |  706522

[…] des Liverpool-Leihspielers ist es kein Wunder, dass Grujic weichen musste. Zu der Auswechslung sagte Ante Covic: “Ich war der Meinung, dass wir auf der Position etwas ändern mussten. Wir haben zur Pause […]


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27. Oktober 2019 um 18:00  |  706523

Wir waren natürlich gestern da und haben wieder über 500 Unterschriften gesammelt. Die müssen aber alle per Hand übertragen werden, dementsprechend dauert das ein wenig.

Darüber hinaus war @Jack Bauer heute bei Hertha Base und hat sich auch zur Initiative geäußert.

https://herthabase.com/2019/10/27/podcast-hb92/


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psi
27. Oktober 2019 um 18:27  |  706524

Gerade gab es einen Eckball für Gladbach, ein Frankfurter verhinderte auf der Torlinie das Kopfballtor. Keine schlechte Idee, sollte man bei Hertha evtl. in Betracht ziehen, um Tore nach Eckbällen zu minimieren.😉


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Piere
27. Oktober 2019 um 18:45  |  706525

Ich gucke gerade Liverpool gegen die Hotspurs!
In Liverpool bekommt M. Grujic (bei allen Respekt!) nicht einmal einen Platz auf der Bank.


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psi
27. Oktober 2019 um 18:47  |  706526

Da kann sich Liverpool freuen, dass sie Geld für ihn bekommen. 😂


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Carsten
27. Oktober 2019 um 19:21  |  706527

Gucke auch gerade Liverpool ,Fußball von einen anderen Stern. Und da muss ich@ Piere recht geben Grujic null Komma null Chance, da reicht spielpraxis bei uns nicht aus da muss richtiger Einsatz her.


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Ursula
27. Oktober 2019 um 19:38  |  706528

Wenn ich den letzten Samstag
Revue passieren lasse, ich habe,
hatte Grujic auch bei der Hertha
in besserer Erinnerung als aktuell…

…so dass ich ihn gern übernommen
hätte, für Hertha, was mit ihm nun
passiert ist, weiß nur der Geier….

Ihm fehlt jegliche Spritzigkeit und
seine technische Begabung hat er
sich abgewöhnt! Er ist langsamer
geworden und antizipiert nicht mehr….

Berlin, Berlin, man liebt mein Berlin……..??


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27. Oktober 2019 um 19:44  |  706529

Tja Fragen über Fragen . Mekka geht grad in
Gladbach unter und die SPD in Thüringen.
Die 5% rücken näher und näher.Ich freue mich
auf die Wahlen in Berlin mit Herrn Müller.


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Carsten
27. Oktober 2019 um 19:45  |  706530

@Grujic wenn sich seine Leistung nicht enorm verbessert würde ich von einen Kauf am Ende der Saison abraten, zumal er bestimmt nicht preiswert sein wird, dafür sind seine leistungen zu schwankend bis unzureichend.


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Ursula
27. Oktober 2019 um 19:56  |  706531

@ U. Kliemann

Du bist mir viel zuuu politisch,
eigentlich wie immer…

…in letzter Zeit ganz unverhohlen!

Deine Sympathien sind schwerlich
NICHT zu erkennen! Schade!

Nächtle!


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Opa
28. Oktober 2019 um 9:00  |  706533

Das Spiel hatte Höhen und Tiefen und es fällt mir auch nach zweimal drüber schlafen schwer, das einzuordnen. Gut war, dass die Mannschaft nach dem Rückstand durch die Umstellung zurückgekommen ist. Das spricht für taktische Variabilität und für Mentalität. Nicht gut war, dass man den Punkt nicht mitgenommen hat, weil man wie so oft in dieser Saison defensiv tapsig bis naiv unterwegs ist (und ebenfalls auch eine Frage der Mentalität ist). Nach wie vor stimmt m.E. die Balance nicht.

Highlights sind die Neuzugänge Wolf, Boyata und Lukebakio sowie unsere „alten Herren“ Ibisevic und Kalou (der viel zu wenig Berücksichtigung findet). Enttäuschend die Performance von Grujic, Selke, Platte sowie die Tatsache, dass der Einbau von Nachwuchsspielern offenbar nicht mehr auf der Agenda steht und wo man den Weg verlassen zu haben scheint, auf diese Art und Weise eine von einem breiten Konsens getragene Wertschöpfung zu betreiben.

Stand heute ist die durchaus erkennbare spielerische Weiterentwicklung zu Dardai im wahrsten Sinne sehr, sehr teuer erkauft. In Abstiegsnöte sollten wir eigentlich nicht mehr gelangen, aber ein Kandidat für Europa sind wir so sicher nicht. Aber was weiß ich schon, bin ja keiner dieser „Experten“, die sich besser nicht mit dem Schiri beschäftigen sollten. 😉


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Carsten
28. Oktober 2019 um 9:08  |  706534

Schönen Morgen an alle, und einen guten Start in die Woche der Wahrheit.
Freue mich schon auf das Pokalspiel, obwohl ich leider meine Karte weiter geben musste an meinen Kumpel, da ich gehandicapt bin durch den Kreutzbandriss, aber die Freude ist trotzdem groß. Und dann das Berlin Derby, da brennt die Stadt bestimmt, hoffentlich nur emotional und gewaltfrei.


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Silvia Sahneschnitte
28. Oktober 2019 um 9:35  |  706535

Muss nochmal was zum Schiri reinstellen:
“ Seit 2009 pfiff Schmidt die Kraichgauer 16-mal. Ein einziges Spiel davon verlor die TSG.“
Ist der letzte Satz aus diesem Artikel https://www.berliner-kurier.de/sport/hertha-bsc/kein-gefuehl–zentrale-fehler–preetz-macht-schiri-schmidt-an-33375566
Habe nicht überprüft ob es stimmt. Wenn es stimmt, sollte sich der DFB mal Gedanken machen.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Kamikater
28. Oktober 2019 um 10:29  |  706536

@Carsten
Da können wir uns die Hand geben. Ich guck es auch leider nur im Stream…


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wilson
28. Oktober 2019 um 10:36  |  706537

Es ist ja so.
Auf den Schiedsrichter wird immer geschimpft. Mitunter zu unrecht. Bei diesem Spiel zum Beispiel hat Hoffenheim keinen Grund, die Leistung von Herrn Schmidt zu kritisieren, Hertha indes schon.
Hilft aber nichts.

Was hülfe, wäre, eine gewisse defensive Stabilität an den Tag zu legen. Wenn Du derart vogelwild spielst, wie es Hertha BSC – oh ja, das war sehr ansehnlich und mitunter sogar begeisternd – gegen Hoffenheim tat, musst du halt mindestens ein Tor mehr als der Gegner erzielen. Hertha war hinten bisweilen so offen wie eine Regierungsbildung in Thüringen.

Und noch was.
Grujic zu recht runter. Plattenhardts Leistung ist mit fehlender Spielpraxis wohlwollend bewertet. Für Gevatter Kalou, auch wenn es letztlich für die Katz war, hat es mich sehr gefreut. Die Ruhe, die er am Ball ausstrahlt – vergessen wir mal den unsäglichen Fehlpass gegen Ende beim möglichen Konter, tut dieser ansonsten, ich wiederhole mich, vogelwilden Spielweise gut. Es wirkt, als hypnotisierte er den oder die Gegenspieler beim Dribbling.
Ihr kennt das Dschungelbuch, nicht wahr? Bei Dribblings von Kalou muss ich immer an Kaa, die Schlange, denken … Hör auf mich, glaube mir, Augen zu, vertraue mir! Schlafe sanft, süß und fein … Ich bin mir sicher, dass Kalou leise dieses Lied singt, wenn er ins Dribbling geht.


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Carsten
28. Oktober 2019 um 10:50  |  706538

@wilson das mit Kalou gebe ich dir recht wobei ich ihn nicht mehr unbedingt als Starelfkandidat sehe, als sehr guter Backup ok. Startelf muss er sich leider hinten anstellen schon allein aus den Grund das die Nachwuchsspieler wachsen können. Ich finde es schon schlimm genug das Selke nicht an Ibisevic vorbeikommt. Das mit dem Schiri möchte ich nur nochmal betonen war nicht schuld an der Niederlage aber er hatte seinen guten Anteil dazu beigetragen.


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Piere
28. Oktober 2019 um 11:04  |  706539

Opa
hat mir heute in vielen Punkten das schreiben erspart. Danke.


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elaine
28. Oktober 2019 um 11:21  |  706540

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Carsten
28. Oktober 2019 um 11:32  |  706541

@Silvia Sahneschnitte, wenn ich jetzt gehässig sein würde ist die eine Niederlage von der TSG zustande gekommen weil die Zahlung von Hopp ausblieb.😎


Uwe Bremer
Uwe Bremer
28. Oktober 2019 um 11:54  |  706542

@Schiedsrichter

Martin Schmidt hat seit dem Aufstieg 2008 in die Bundesliga die TSG Hoffenheim in 16 Spielen gepfiffen.

Bilanz aus Hoffenheimer Sicht:

– 7 Siege
– 8 Remis
– 1 Niederlage

zum Vergleich: Schmidt seit 2008 bei Hertha Spielen:

– zwei Siege
– vier Remis
– drei Niederlagen


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Ursula
28. Oktober 2019 um 12:21  |  706543

…ohne (Be)wertung…!?


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sunny1703
28. Oktober 2019 um 12:40  |  706544

Also sorry, ich halte diese Theorie der Unterstützung eines Vereins aus dem eigenen Bundesland für eine Verschwörungstheorie. Schmidt sicher keiner der Allerbesten seines faches und am Sonnabend völlig daneben hat nicht diese katastrophalen Abwehrfehler Herthas zu verantworten.

Nebenbei,auch Freiburg gehört zum Bundesland Baden Württemberg. Und deren Bilanz bei von Schmidt geleiteten Spielen ist um einiges schlechter als die von Hertha:

3 Siege
1 Remis
8 Niederlagen

Vielleicht spielt auch die Güte eines Vereins eine Rolle wie die Statistik ausfällt!!!!


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Exberger
28. Oktober 2019 um 13:05  |  706545

@ub,
Warum hat die eine Aufzählung Zahlen und die andere Zahlwörter?


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Silvia Sahneschnitte
28. Oktober 2019 um 13:37  |  706552

Zum Spiel und Schiedsrichter hatte ich am
26. Oktober 2019 um 20:45 Uhr im Vorthread schon was geschrieben.
Lieber @sunny, es geht doch weniger um Verschwörungstheorien.
Sie hatten gestern das Argument gebracht „Schmidt hat schon öfters Spiele von Hoffenheim gepfiffen,vor zwei Jahren Hertha in Hoffenheim mit einer durchschnittlichen Leistung.“ Keine Berücksichtigung fand, wie die von Schmidt geleiteten Hoffenheimer Spiele ausgegangen sind.
Wenn @ linksdraussen am 27. Oktober 2019 um 11:40 Uhr einen Link hineinstellt, der Kurier die „Unbesiegbarkeit“ der Tsg unter Schmidt darstellt (später genauer von U.Bremer aufgelistet), dann sollte der DFB eine Änderung seines Schiedsrichtereinsatzes vornehmen. Die liebe @Elaine schrieb dazu etwas, andere ebnfalls.
Es wäre doch einfach, der DFB setzt Schiris
a) nicht aus dem gleichen Bundesland ein, in Partien wo ein Verein aus dem selben Bundesland stammt
b) der Schiri kommt aus einer Gegend die etwa in gleicher Entfernung zu beiden Vereinsorten liegt
c) der Schiri kommt aus keiner Gegend von an Meisterschaft oder Abstieg beteiligten Mannschaften.
Dann würde nicht im Vorfeld einer Partie schon Magengrummeln über die Schiriansetzung entstehen.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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sunny1703
28. Oktober 2019 um 13:56  |  706553

@Silvia

Wer Magengrummeln bei einer Schiedsrichteransetzung bekommt, der bekommt sie vermutlich bei jedem Schiedsrichter oder sollte man einen Arzt aufsuchen.

Das ebenfalls zu Baden Württemberg gehörende Freiburg hat eine wahrlich schlechte Schmidtbilanz und wird hier mal hier einfach mal so übergangen,nur weil es so schön den Mantel des Schweigens über eigenen Fehler deckt??!!
Am Ende arbeitest Du mit einer deutlichen Unterstellung gegenüber diesem Mann, das ist nicht fair!

Übrigens als wir letztens in Köln klar und deutlich gewannen,kam der Schiedsrichter und seine Linesmänner aus Nordrhein Westfalen, vermutlich hätte Hertha ohne diese Benachteiligung 10:0 gewonnen.

Jammer,Jammer schnell ne Güterladung Taschentücher.


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Silvia Sahneschnitte
28. Oktober 2019 um 15:16  |  706554

Lieber @sunny, Taschentücher brauch ich nicht beim Jammern. Meine bessere Hälfte tröstet mich. Aber ich Jammer auch nicht. In den Thread wurden Infos gestellt. Nicht mehr , nicht weniger. Aber Danke für den Tipp mit dem Arzt, obwohl mit Magengrummeln belaste ich nicht die Krankenkasse meines Vertrauens.
Ich hatte schon im Vorblog darauf hingewiesen, der DFB kann Magengrummeln entgegentreten, einfach in den Richtlinien zwei weitere Parameter aufnehmen, wie beschrieben und gut ist.
Auf Ihr „jeder Schiri kann mal einen schlechten Tag haben“. Sicher wie jede von uns, schlechte Tage gibt es immer, aber ein schlechtes Jahrzehnt?
Die Schiridiskussion soll auch keine Fehler der Hertha überdecken. Die Fehler gegen Hoffenheim wurden auch hier im Blog dargestellt, unter anderem auch von mir.
Jedoch habe ich noch von niemand gelesen, die Fehlerdiskussion über die Fehler von Hertha, soll die schlechte Schiedsrichterleistung überdecken. Genauso absurd, wie Ihre These (Entschuldigung).

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Silvia Sahneschnitte
28. Oktober 2019 um 15:44  |  706555

Lieber @sunny, Sie schrieben: „Am Ende arbeitest Du mit einer deutlichen Unterstellung gegenüber diesem Mann, das ist nicht fair!“
Mir ist nicht bewußt, wo ich mit Unterstellungen arbeitete, jedenfalls nicht am
26. Oktober 2019 um 20:45
28. Oktober 2019 um 13:37
28. Oktober 2019 um 9:35
Wenn Sie diesen Satz meinten:
„Habe nicht überprüft ob es stimmt. Wenn es stimmt, sollte sich der DFB mal Gedanken machen.“
Das ist keine Unterstellung, sondern geht an den DFB und betrifft die Schiedsrichteransetzungen.
Und jetzt „böses Futter“ für Verschwörungstheoretiker, ist aber nicht meine Meinung: Muß ein Schiedsrichter aus Baden-Württemberg, unter einem DFB-Präsidenten aus Baden-Württemberg, mit Konsequenzen rechnen?
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Exil-Schorfheider
28. Oktober 2019 um 15:51  |  706556

Silvia Sahneschnitte
28. Oktober 2019 um 15:44 | 706555

„Muß ein Schiedsrichter aus Baden-Württemberg, unter einem DFB-Präsidenten aus Baden-Württemberg, mit Konsequenzen rechnen?“

Auch wieder unterstellend und provokativ.
Zieht sich leider seit Samstag durch einige Beiträge einiger Schreiberlinge.

So viel Alufolie kann ich gar nicht bereitstellen, wie hier in Sachen Schiri-Verschwörung gebraucht würde…


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sunny1703
28. Oktober 2019 um 15:55  |  706557

@Silvia

Du gehst nicht auf meine Erwiderung mit dem Baden Würtemberg Beispiel Freiburg ein. Du gehst nicht auf Köln – Hertha ein. Ich könnte Dir diverse Beispiele nennen, bei dem ein Schiedsrichter des Bundeslandes keinen Vorteil für das team dieses Bundslandes gepfiffen hat.

Wenn wir anfangen alle Schiedsrichter rauszunehmen die zb in Nrw sind, wird es mit der Planung schwer. Wenn wir alle rausnehmen die eine eindeutige Bilanz bei einem Verein haben, wird es chaotisch und wenn wir vielleicht noch nachdenken, dass ja nicht nur das direkte Spiel ein Rolle spielen kann,sondern auch eine indirekte Vorteilnahme sein kann zb wenn ein NRW Schiedsrichter Hertha gegen Bayern leitet und der ja Gladbach oder Dortmund bevorteilen könnte, brauchen wir kein Spiel mehr anpfeifen oder schauen alle Ea Sports.

In Berlin sind am We alle Spiele der Amateuerligen abgesagt worden,weil die Schiris gestreikt haben, bravo.
Aber dennoch am We
https://www.hessenschau.de/sport/fussball/amateurfussballer-schlaegt-schiedsrichter-nach-platzverweis-bewusstlos,schiedsrichter-muenster-100.html

Ja, das ist alles Amateurfußball, doch sind haltlose Verdächtigungen gegen Schiedsrichter,bei denen es sicher auch mal schwarze Schafe geben wird, Stimmungen anheizend.


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Silvia Sahneschnitte
28. Oktober 2019 um 16:48  |  706564

Lieber @Exil „auch wieder unterstellend und provokativ“.
???
Habe geschrieben das es nicht meiner Meinung entspricht.
Was ist gemeint?
Das einzige Provokante, polemische von mir war die Aussage zum „Jahrzehnt“, sarkastisch.

Lieber @sunny
Warum soll ich auf Köln-Hertha eingehen, warum auf Freiburg? Weil Sie es in die Diskussion einbrachten?
Hertha hatte am WE gegen Hoffenheim gespielt. Ich wußte bis zum Artikel im Kurier gar nicht wie oft Schmidt Hoffenheim gepfiffen hat und wie die Spiele ausgingen. Es war eine Info in den Blog. Genauso wie Ihre Info zu Köln und Freiburg, ich habe es gelesen.
Meine Idee war, die Schiedsrichteransetzungen zu überdenken, neu zu regeln. Mir ging es darum, damit zumindestens solchen Verschwörungstheorien nicht noch Futter zu geben.
Sie schreiben mit dem Beispiel NRW, diese Idee wäre nicht umzusetzen. Warum?
Wo ein Wille, ist auch ein Weg. Ich muß nicht aufzählen was alles nicht geht. Höre ich täglich, lese ich täglich.
Es gibt beim DFB Personen, die hauptamtlich für das Schiedsrichterwesen und deren Ansetzungen verantwortlich sind. Die verdienen damit ihr Geld. Da erwarte ich bei neun Ansetzungen (mur neun) in der Woche und dem Pool an Bundesligaschiedsrichtern ein „neutraleres“ Handeln.
Und was haben Wir damit zu tun? Weder Sie noch ich „bestimmen“ den Einsatz der Schiris.
Aber ich bringe zuviel Schärfe hinein.

Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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jonnycooper
28. Oktober 2019 um 17:29  |  706567

Vermutlich waren die Fehldeutungen des Schiedsrichters nicht bewusst gegen Hertha gepfiffen aber doch haben die strittigen Entscheidungen auf den Spielverlauf Einfluss genommen .
Das passiert übrigens in jedem Fußballspiel und ist durch den VR nicht gerade besser geworden.
Am Samstag hat die Summe an nicht korrekten Entscheidungen das Pendel gegen Hertha ausschlagen lassen, am kommenden Wochenende kann es umgekehrt ausgehen.
Mal gucken ob der Schiri Ossi oder Wessi ist!

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