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(db) – Nach dem Pokal ist vor dem Derby. Der Pokalsieg gegen Dynamo Dresden spielt am Donnerstag kaum noch eine Rolle, so dramatisch das 5:4 im Elfmeterschießen auch war. Das Stadtduell am Sonnabend gegen Union wirft schon seine Schatten voraus. Zwei Tage vor dem Spiel in der Alten Försterei (18.30/Sky) sprachen Vedad Ibisevic und Maximilian Mittelstädt in einer Medienrunde. Hier eine Auswahl ihrer Aussagen.

Ibisevic über…

… die Pokalstrapazen: „120 Minuten sind viel, das ist anstrengend. Aber wir sind Profis und können das wegstecken. Das Spiel ist Motivation genug.“

… über Thomas Kraft, was er ihm vor dem Elfmeterschießen sagte: „Ich wusste, dass Toni für uns da sein wird. Er war unser Mann gestern. Jeder braucht auch mal Unterstützung und… Liebe.“

… sein Alter: „Ich habe immer noch Spaß, an so einem Spiel wie gestern. Es brennt noch immer in mir. Auch wenn die Stimme heute vielleicht weg ist.“

… über das Derby: „So ein Stadtderby hatte ich in meiner Karriere noch nicht. Was bisher in der Saison passiert ist, wird dann nicht so wichtig sein. Es geht dann um die 90 Minuten.“

… über die Aufmerksamkeit: „Wir dürfen über den Hype nicht vergessen, worum es geht. Aber wir wurden immer wieder darauf hingewiesen, dass es ein wichtiges Spiel ist für die Fans.“

… über die Atmosphäre: „Es wird schon hitzig sein. Ich habe damals in Aachen auch in einem kleinen Stadion gespielt, im Tivoli. Das wird eine heiße Kiste. Auch in der Nationalmannschaft in Bosnien hatten wir einen Hexenkessel mit 15.000 Zuschauern. Aber auch gestern war die Atmosphäre unglaublich, fast wie in einem Pokalfinale.“

… über den Saisonverlauf: „Wir hatten eine schwere Anfangsphase, haben uns dann da rausgekämpft. Wir müssen uns jetzt festigen, darum kämpfen, konstant zu bleiben.“

… über die ständigen Rückstände: „Dass wir zurückkommen spricht für unsere Moral. Aber es ist leichter nach einer Führung, da müssen wir hinkommen.“

… über die vermeintliche Favoritenrolle Herthas: „Bei einem Stadtderby, das zum ersten Mal stattfindet, gibt es keine Favoriten. Es ist alles offen.“

… über die kämpferische Spielweise Unions: „Wir haben auch Leute, die kämpfen können. Wir müssen fokussiert sein und den Kampf annehmen.“

Mittelstädt über…

… seine Ellbogenverletzung: „Die ist auf dem Weg der Besserung. Ich habe die letzten Tage schon mittrainiert, bin heute zum ersten Mal in die Zweikämpfe gekommen. Es hat alles gehalten. Jetzt warten wir mal das Abschlusstraining ab.“

… sein Fehlen im Dresden-Spiel: „Das war mit den Trainern abgesprochen, wir wollten uns darauf konzentrieren, dass es Samstag zu 100 Prozent gut geht. Ich bin im Training unglücklich auf den Arm gefallen, konnte ihn nicht beugen, keine Kraft aufbauen und so nicht in die Zweikämpfe kommen.“

… seine Zuschauerrolle im Pokal: „Ich habe selten ein Spiel gesehen, dass so von den Emotionen gelebt hat. Das war Wahnsinn, was da abgegangen ist. Auf der Tribüne war ich fast noch nervös, wir haben mit Klünti (Lukas Klünter) ganz schön herumgeschrien. Am Ende waren alle happy.“

… ob es Sonnabend noch einmal eine Steigerung gibt: „Für mich, den Verein, die gesamte Stadt wird es ein besonders Spiel. Wir wollen zeigen, dass wir die Nummer eins sind. Schon in der Jugend hatten die Spiele gegen Union eine hohe Bedeutung.“

…seine Bilanz in der Jugend gegen Union: „Ich könnte mich nicht erinnern, dass ich ein einziges Spiel verloren hätte. Das könnte man als gutes Omen mitnehmen.“

… über die Fans: „Ihre Unterstützung gibt einen Extra-Schub, ein paar Extra-Prozent, die vielleicht entscheiden. Ich werde im Familien- und Freundeskreis öfter darauf angesprochen. So etwas habe ich noch nicht erlebt, es wird ein großes Spiel.“

… was er an Union mag: „Es ist cool, dass ihr Stadion oft ausverkauft ist. Aber wir schauen nur auf uns. Wir haben allgemein eine hohe Qualität im Kader, die wir in den letzten Jahren nicht immer hatten.“

… ob er schon einmal in der Alten Försterei war: „Ich war einmal da, mit Klünti. Wegen seiner alten Liebe, dem 1. FC Köln. Es wird schon ein Hexenkessel, wir müssen uns auf alles gefasst machen. Union ist gut drauf, wir wissen um ihre Stärken, aber auch um unsere.“

… wie er die Zweitliga-Derbys erlebt hat: „Ich glaube ich war sogar Balljunge bei einem der Spiele. Als ich in der U16 war. Aber ich bin nicht sicher, ob es gegen Union war. Hatte Ronny nicht getroffen damals? Mattuschka habe ich den Ball sicher nicht zugeworfen.“

… ob er Union den Klassenerhalt wünscht: „Klar, es ist eine coole Sache, das Derby zu spielen, auch für die Stadt. Wir haben so eine Qualität im Kader, dass es unser Ziel sein muss vor Union zu landen.“

… über die Abwehrprobleme: „Wir wissen, dass wir zu viele Gegentore bekommen. Wir hatten viele Veränderungen in der Viererkette und dadurch Abstimmungsprobleme. Wir wissen, was wir besser machen müssen: Fehler vermeiden, die zu Gegentoren führen.“

… ob Hertha sich Stadtmeister-Shirts drucken würde: „Erst einmal sollten wir uns auf die Spiele konzentrieren. Dann schauen wir was noch passiert.“

Morgen Pressekonferenz 13 Uhr.


47
Kommentare

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Pro
31. Oktober 2019 um 16:19  |  707087

Ha!


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Paddy
31. Oktober 2019 um 16:36  |  707088

Ho!


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psi
31. Oktober 2019 um 16:36  |  707089

He!


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ahoi!
31. Oktober 2019 um 16:44  |  707090

Hertha BSC!


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Carsten
31. Oktober 2019 um 17:13  |  707091

Der Meister von der Spree!


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Herthaner!!!
31. Oktober 2019 um 17:31  |  707093

Achtelfinale Ole!


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HerthaBarca
31. Oktober 2019 um 17:34  |  707094

Hoffen wir mal, dass wir der „Meister von der Spree“ bleiben.

Was mich positiv stimmt ist, dass wir uns – auch gestern – viele gefährliche Situationen erspielen.
Unsere drei Offensiven haben ganz gut gewirbelt.
Ich habe jetzt keine Statistik parat – ich könnte mir aber vorstellen, dass wir bei den Pfostentreffern weit oben stehen.
Diese Dinger gehen dann zukünftig hoffentlich auch rein.

Hinten sollten wir in der einen oder anderen Situation konsequenter sein.
Manchmal ist mir generell etwas zu viel „Hacke, Spitze, 1, 2, 3“ dabei.

Den einen oder anderen Wechsel habe ich jetzt nicht so verstanden.
Wäre aus meiner Sicht auch fast schief gegangen.

Auch wenn’s knapp war, wird es eines der Spiele sein, an die ich mich gerne zurückerinnern werde, im Stadion dabei gewesen zu sein.


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HerthaBarca
31. Oktober 2019 um 17:54  |  707095

…übrigens saß gestern Baak mit Kumpels hinter uns.
Er hat die ganze Zeit mitgefiebert und am Ende richtig ausgelassen gejubelt!


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micro030
31. Oktober 2019 um 19:37  |  707096

Aha. Wir haben gestern auch gezittert und richtig ausgelassen gejubelt.


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31. Oktober 2019 um 19:49  |  707097

?


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Freddie
31. Oktober 2019 um 19:59  |  707098

Bifchen mifmutig


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Ursula
31. Oktober 2019 um 20:40  |  707099

Also wir haben gestern auch
ganz schön gezittert…


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hurdiegerdie
31. Oktober 2019 um 20:50  |  707100

Und ich erst


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Hertha22
31. Oktober 2019 um 21:02  |  707101

Freude pur – wegen solcher Spiele schaue ich Fußball. Pokalkampf und am Ende ein Happy End. Ich halte es mit Neuendorf. Er sagt, die U23 und die U19 geben alles, weil die Bundesliga winkt. Dann ist endlich das nötige Kleingeld da. Jetzt bloß keine Fehler machen und dann ist Träumen erlaubt. Boyata, Dodi und „Pele“ sind ein gewaltiger Schritt nach vorn. Lasst uns geduldig sein.


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Ursula
31. Oktober 2019 um 21:05  |  707102

…aber im OLY waren gefühlte
minus ZEHN Grad…


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psi
31. Oktober 2019 um 22:46  |  707104

Ruhe vor dem Sturm,
am Sonnabend? 🙏⚽


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apollinaris
31. Oktober 2019 um 23:24  |  707106

Ich habe das Spiel immer noch nicht verdaut – bin auch lustlos, da kritische Sätze zu formulieren. Warum? Weil das gestern alles war, was ich an Fußball liebe. Da war wirklich alles dabei, was ich mir wünsche. Und weil ich kein Bayern – Fan bin,kann ich auf Perfektion auch verzichten ( jeder hat ja sehen können, was nicht so perfekt war). Ich hätte es auch bei einer Niederlage gesagt , nur deutlich gequälter empfunden. Also ich genieße auch das Happy- End als solches in vollen Zügen. Wann hat man das als Herthaner schon schon mal? gegen Union einfach wiederholen..


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jenseits
31. Oktober 2019 um 23:33  |  707107

@apo

Mir geht es genauso.

Wie muss es erst den Spielern gehen? Ich hoffe, dass die bis Samstag wieder „runterkommen“. Physisch werden sie sich schon regenerieren können.


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blauweiss
1. November 2019 um 0:10  |  707109

Sehr schöne Kommentare hier, ja Fussball hat mit Perfektionismus wenig zu tun!

Ich fands gestern im Stadion eher warm bis heiß! 😊


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monitor
1. November 2019 um 0:43  |  707110

Ich habe gestern miterlebt, wie spannend Radio sein kann. Nach der Spätschicht um 23:15 ins Auto und Radio gehört. Mitten im Elfmeterschießen die Tiefgarage erreicht und da natürlich kein Empfang mehr, nachdem Rekik verschossen hatte.
Der Weg von der Garage zur Wohnung war da plötzlich endlos lang. Endlich zu Hause kam die Nachberichterstattung -viel zu kurz- als letzte in der Sportschau und… Die Erlösung!

Ich finde den Hertha Stil jetzt ja sehr spannend, ich weiß aber nicht, ob ich spannend wirklich gut finde, wenn die emotionalen Höhen und Tiefen derart große Ausschläge haben. 😉

Geht ja nicht immer so glücklich aus.


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Freddie
1. November 2019 um 8:33  |  707114

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Kamikater
1. November 2019 um 8:40  |  707115

Ganz schöner Text, @freddie!
Thanx4link


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Thomsone
1. November 2019 um 9:37  |  707117

Hallo UB oder vielleicht auch direkt an db,
deine Koll. haben da in dem Teamcheck wohl irgendein Problem mit ihrer Brille oder was? https://www.morgenpost.de/sport/union/article227525157/Union-gegen-Hertha-der-grosse-Teamcheck.html.
Mal im Ernst, wer den Angriff mit leichten Vorteilen für Union sieht, der hat wohl noch nicht so viel mit Fussball zu tun gehabt. Und damit sich nicht einige zu früh freuen, ich denke schon das Union gute Chancen hat uns zu schlagen, aber nicht weil sie individuell in den Mannschaftsteilen stärker sind, sondern weil sie als Team funktionieren. Allerdings haben sie auch den Druck, denn die drei Punkte gegen uns, die sind als Punkte gegen den Abstieg ja schon fest einkalkuliert.
Weitere Frage zu dem von Freddie verlinktem Artikel: Wie können wir 1910 das erste mal gegen einen Verein spielen, der erst (wie ich jetzt gelernt habe) von der SED gegründet wurde? Ich glaube, die haben doch erst vor ein paar Jahren ihr 50jähriges gefeiert?
Und nur so nebenbei, egal wie das ganze Getöse ringsrum ist und die Sympathiele ziemlich eindeutig in Presse, Funk und Fernsehen verteilt sind, wir sind und bleiben Hertha!


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Kamikater
1. November 2019 um 9:44  |  707118

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wilson
1. November 2019 um 9:56  |  707119

Wann ist denn endlich Klassenkampf?


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Opa
1. November 2019 um 10:04  |  707120

@Thomsone: Die kommerziellen Unterhaltungsanbieter vom südöstlichen Stadtrand schaffen den dialektischen Spagat, sich auf die von der SED verordnete Gründung zu berufen und gleichzeitig davor liegende, genehme Teile der Geschichte für sich zu proklamieren.

@wilson: Der Klassenkampf dürfte primär im Kopf eines ehemaligen Stasi-Soldaten stattfinden, der diese Form der Dialektik exzellent beherrscht und seinen Anhang glauben lässt, eine Aktiengesellschaft sei so etwas wie ein VEB. 30 Jahre nach dem Mauerfall ist diese Stadt leider auf beiden Seiten sehr geschichtsvergessen geworden. Die Trennung einte uns, wie uns die Einigung trennte. Und einige machen daraus ein lukratives Geschäft. Ich weiß nicht, ob ich das schlimm oder clever finden soll.


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Wendenschlosser
1. November 2019 um 10:41  |  707123

Opa, du bist einfach nur peinlich und weisst es garantiert selber. Mann sieht wer hier die Keile treibt, die alten kalten Krieger. Auf ein schönes Spiel wo der bessere gewinnen möge.

Sportliche Grüße aus Köpenick


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Petersen
1. November 2019 um 10:54  |  707124

@ Opa: Sehr gut und zutreffend zusammengefasst, danke dafür.
Früher hiess es mal: „Wo der Verstand wächst, weichen die Haare“. Heute (und das reduziert sich leider nicht auf Fussball-Themen) sieht das eher anders aus. Die Haare sind schon weg, aber es kommt kein Verstand hervor.
Ich persönlich hoffe, dass es ein friedliches Derby geben wird, dass wir ein gutes Spiel sehen dürfen und (natürlich) dass Hertha etwas Zählbares (auf der „Haben“-Seite) aus der Försterei mitnehmen kann. Union ist heimstark und – das wurde hier schon zutreffend erwähnt – die funktionieren als Team.
Ob bei uns der positive „Kick“ des spät gewonnenen Pokalspiels entscheidend durchschlagen kann hoffe ich sehr. Man wird sicher aufpassen müssen, dass man sich nicht zu „Nickeligkeiten“ hinreissen lässt, was dann gelbe oder rote Karten bedeuten würde.
Na ja, die Ruhe vor dem Sturm wie ebenfalls schon geschrieben.
Ich war am Mittwoch Abend lange richtig sauer auf die Mannschaft und habe mich am Ende tierisch gefreut. Würde mich gerne auch weiter freuen dürfen.


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chachani
1. November 2019 um 10:57  |  707125

Oh oh, der Teamvergleich soll wohl provozieren. Funktioniert! Bspw. in der heutigen Zeit einen Dilrosun ins Mittelfeld zu packen, aber Lukebakio in den Angriff, naja ich weiß ja nicht.

Apropos Nickligkeiten: Bitte Ibisevic auf der Bank lassen Covic, danke! Außer du willst zu 10. ab der 30. Min weiterspielen (mark my words).


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Petersen
1. November 2019 um 11:00  |  707126

@ Wendenschlosser:
Alles schlimm genug finde ich.
Aber wenn wir nicht alle gemeinsam mal aufhören, uns weiter und weiter mit diesem Scheiss zu befassen, wird es sich auch nie ändern.
Ich war und bin einer von denen, die früher wie heute auch Union als Berliner Fussballverein gerne sehen. Dass nun am Samstag meine Sympathie bei Hertha liegt sei mir bitte gestattet.
Aber: Ich habe mich sehr gefreut, dass Union aufgestiegen ist und ich hoffe sehr, dass sie die Klasse halten werden. Möge der Bessere am Samstag gewinnen und möge es friedlich bleiben. „Hirnlose“ gibt es leider mehr als genug – ÜBERALL! DAS ist aber nicht Fussball!


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Opa
1. November 2019 um 11:02  |  707128

Ist es nicht eher peinlich, wenn Menschen die Konfrontation mit der Wahrnehmung durch Dritte und unangenehmen Wahrheiten peinlich finden? Was wäre da der passende ICD Code? Vor einem Derby müssen wir hier keine Fußballökumene feiern. Danach von mir aus auch nicht.


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Kamikater
1. November 2019 um 11:32  |  707129

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imma weita
1. November 2019 um 11:57  |  707130

@Petersen
Kann dir nur zustimmen.
Als geborener West-Berliner und Herthaner seit über 40 Jahren habe ich 15 Jahre in Treptow-Köpenick gelebt und geografisch bedingt dort auch viele Unioner kennengelernt, mit denen ich mich gut verstanden habe und bei aller Rivalität ein respektvoller Umgang herrschte, Glückwünsche zum zweimaligen Hertha-Aufstieg eingeschlossen. Das ist etwas, was leider heute fehlt, Respekt gegenüber anderen und deren Meinung. Dass dies gerade bei den jüngeren Fans oftmals in Hass und Gewalt umschlägt, ist traurig. Sportliche Rivalität und Leidenschaft ja – Hass und Gewalt nein.
Ich hoffe nach den schönen und für Hertha glücklichen Pokal-Abend auf ein spannendes und friedliches Derby mit ebenso glücklichen Ausgang.


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juriberlin
1. November 2019 um 12:16  |  707131

Schiedsrichter morgen ist übrigens der meiner Ansicht nach Beste seiner Zunft (zumindest in Deutschland) Deniz Aytekin!


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LG_IceT
1. November 2019 um 12:43  |  707134

Mensch, dass habe ich seit Jahr und Tag nicht erlebt…Der kicker berichtet ja mal lang und breit über das Derby.
Sowas bekommt man sonst nur über Bayern oder wenn es ins Revierderby geht.
Wenn unsere Hertha jetzt das mediale Interesse auch mal mit einem Sieg in gute Presse ummünzen könnte, wäre mein Samstag Abend gerettet.

Vielleicht könnte das endlich mal die Wende in dem vertrackten: „Hertha hat die große Chance auf was Großes und verdödelt sie“ sein.


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Thomsone
1. November 2019 um 12:57  |  707135

@Opa,
danke sehr gut zusammengefasst.

@Wendenschlosser,
irgenetwas kriegst Du nicht mit, oder? Der kalte Krieger sitzt im Osten, ich habe genug auf Arbeit damit zu tun, weswegen mein Wunsch für Union nur einer ist: Ich wünsche Union alles das, was Ihr Unioner uns wünscht. Du kannst Dir jetzt die Liga aussuchen, wohin ihr absteigen möged.


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Wendenschlosser
1. November 2019 um 13:09  |  707136

Opa,
ich finde es deswegen peinlich da deine Wahrnehmung, die du natürlich haben kannst, sich im Bezug auf das anstehende Derby aber nur auf Stasi und VEB reduziert. Bei uns kommt ja auch keiner mit dem SS Ehrenpräsidenten der Hertha um zu verunglimpfen. Manchmal habe ich den Eindruck das da ein verbitteter alter Mann schreibt der trotz hohem Sachverstand sich nur der unteren Schublade zu bedienen weiß.

Sportliche Grüße aus Köpenick


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Petersen
1. November 2019 um 13:10  |  707137

Tja, das wäre wirklich mal positiv. Es kann aber auch so laufen, dass – sollte Union gewinnen – wieder diese oben schon angesprochenen „Klassenkampfparolen“ nach vorn gestellt werden.
Im Grunde muss man schon aus diesem Grund hoffen, dass Hertha morgen gewinnt.


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Petersen
1. November 2019 um 13:14  |  707138

Wenn man die Beiträge hier so verfolgt drängt sich schon die Vermutung auf, dass auf beiden Seiten immer wieder Pflaster abgerissen werden, um mit Lust in alten Wunden herumstochern zu können. Was soll das bloß?
Aus meiner Sicht soll hier bitte über Fussball gesprochen bzw. geschrieben werden. Nicht mehr und nicht weniger!


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jonnycooper
1. November 2019 um 13:33  |  707139

Dieses angestrengte Ossi sein zu müssen ist bei den Unionern wirklich ausgeprägt vorhanden.
Daher auch die Klassenkampf Attitüde.
Der immer wieder aufbrechende Ost vs. West Konflikt wird meiner Erfahrung von den „Bürger 2. Klasse“ geschürt.
Weswegen sich mache so fühlen kann sich mir nicht erschließen, zumal ich viele Ex-DDR Bürger kenne die diese Wahrnehmung nicht haben.
Beim Stadionbesuch gegen Dresden sind mir die „Ost,Ost,Ostdeutschlandrufe“ auch auf den Nerv gegangen. Geografisch sind wir auch Ost-Deutschland, haben die uns mit angefeuert? Ich glaube nicht, es ist Teil Ihrer Denke, auch bei jüngeren zu finden.
Gegen Werder haben die Fischköppe jedenfalls nicht „Nord, Nord, Norddeutschland gerufen“
Obwohl diese Region auch Strukturschwach ist und die Probleme ähnlich wie in Teilen der Ex-DDR.
Ich bin froh in einem wiedervereinten Berlin und Deutschland leben zu können, die Jahre der Teilung sind für mich vorbei.
Da fällt mir ein, hat doch ein gerade noch 2019 ein Lehrer (Gymnasium) im Unterricht meines Sohnes immer wieder von der BRD gesprochen, als Lehrer eines Gymnasiums sollte der wissen das Land in dem wir Leben ist Deutschland, die internationale Abkürzung ist: Ger

Da bleibt ein schaler Nachgeschmack.


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BlauWeiß
1. November 2019 um 13:45  |  707141

Fazit – PK: Alle außer Arne sind fit. Also weghauen und dann ist es in Erkner und Umgebung erstmal wieder ganz still.

Freue mich auf den Besuch bei den Förstern.

HAHOHE


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Blauer Montag
1. November 2019 um 14:02  |  707143

… Für Karpa geht die Aufregung um das Spiel fast schon zu weit. „Es ist ja ein Hochsicherheitsspiel, ohne Alkohol, mit einem großen Sicherheitsaufgebot der Polizei“, sagt der 55-Jährige. „Ich fürchte, sie wird zurecht da sein.“ In den vergangenen Jahren hat sich die Rivalität zwischen den beiden Vereinen hochgeschaukelt. Das versteht der Klubchronist nicht so recht. „Union und Hertha waren ja lange keine unmittelbaren Konkurrenten“, sagt Karpa. „Die Rivalität ist auf eine gewisse Art künstlich.“ …
https://www.morgenpost.de/berlin/article227524887/Berlin-Derby-zwischen-Hertha-und-Union-Die-Rivalitaet-ist-kuenstlich.html


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apollinaris
1. November 2019 um 14:03  |  707144

Manchmal merke ich, das das Alter und die Erfahrung seine Vorteile hat. Was hier heute zum Thema Klassenkampf, Union und Hertha gepostet wurde, lässt mich dann mal lieber schweigen. Ich werde das Derby in grosser Zufriedenheit und mit tiefer Freude genießen. Ein Sieg meines bevorzugten Klubs, wäre das Sahnehäubchen auf einem sonst schon sehr schönen Stücks Kuchen. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.
HaHoHe!


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1. November 2019 um 14:46  |  707148

Liebe Herthafreunde,

eine der wichtigsten Faktoren, welche diesen Verein lieben, ist die
Position des Trainers.

Eine Grundlage ist eine feine Balance zwischen Offensive und Defensive zu finden.

Vielleicht, und ich zweifele sehr daran, gelingt es Herrn Covic, diese
erfolgreich zu justieren.

Wenn ich mir hingegen die Verlängerung des Dresdensspiel nocheinmal vor Augen führe, überfällt mich das blanke Entsetzen.

Es darf doch nicht sein, das nur aufgrund eines fraglos sehr glücklichen
Elfmeterschießens, nun alles übertüncht wird.

Hätte Grujic den Elfmeter verschossen und Kraft nicht gehalten,
ich möchte nicht wissen, welche Kommentare ich an dieser Stelle
lesen hätte müssen.

Es geht mir um eine Gesamtperspektive der Mannschaft.

Ich fürchte, dass diese unter Covic, nicht nur nicht vorhanden ist,
sondern sich die Entwicklung der Mannschaft als gesamtes verschlechtern wird.

Übrigens, eine Alternative zu Covic müsste meiner Ansicht ein
erfahrener Trainer sein, welcher die Balance zwischen Offensive
und Defensive beherrscht, einen Trainer, wie es einst
Jupp Heynkes war, vielleicht einen
Laurent Blanc (zuletzt Paris SG, wahr. unbezahlbar).

Sicherlich wäre ein Trainer, welcher die Bundesliga,
bzw. den deutschen Fußball (auch Schweiz/Österreich) kennt von großem Vorteil
(vl. einen Dieter Hecking, leider schon beim HSV, einen Adi Hütter, leider
schon bei der Eintracht…
… oder einen Klaus Berger, leider schon tod 😉 ….)

Nein, im ernst, grundsätzlich wäre ich sehr froh,
wenn ich mich in der Causa Ante Covic irren würde.

„Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.“
Johann Wolfgang von Goethe

Ha Ho He und alle Power für Morgen!!!


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ursula
1. November 2019 um 17:35  |  707160

„Es darf doch nicht sein, das nur
aufgrund eines fraglos sehr glücklichen
Elfmeterschießens, nun alles übertüncht
wird.

Hätte Grujic den Elfmeter verschossen
und Kraft nicht gehalten, ich möchte
nicht wissen, welche Kommentare ich
an dieser Stelle“…

Ich kann mit gewissen Abstrichen aber
durchaus @ Hanne Sobek folgen…

Ich hatte mich bewusst zu diesem
Spiel gegen Dresden nicht geäußert,
da ich die allgemeine Euphorie nicht
trüben wollte, aber „von oben“ gab
es schon einige „Ungereinmtheiten“,
taktisch, wie auch wechseltechnisch!

Über „unsere Defensive“ und die dazu
gehörige Einstellung sollte man das
Mäntelchen des Schweigens…..

Es wurde lediglich mit einem Elfmeter
Vorsprung ZU HAUSE gewonnen…

…und der Gegner war lediglich D. Dresden!!


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Paddy
1. November 2019 um 19:13  |  707168

ursula
1. November 2019 um 17:35 | 707160

…sehe ich genauso… naja nicht alles, was auf dem Platz passierte, war auch Sonnenschein 😉 …dies lasse ich lieber so stehen


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Piere
1. November 2019 um 19:37  |  707169

Schließe mich meinen Vorrednern an.

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