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(jl) – Normale Abläufe, aber außergewöhnliche Anspannung: Hertha-Trainer Ante Covic hat am Tag vor dem Hauptstadt-Duell beim 1. FC Union ein gewisses Derby-Kribbeln bei seinen Spielern ausgemacht. Die 120 hart umkämpften Pokal-Minuten aus der Zweitrunden-Partie gegen Dynamo Dresden (8:7 nach Elfmeterschießen), die seine Mannschaft seit Mittwoch in den Beinen hat, seien jedenfalls kein Thema mehr, versicherte der Chefcoach.

„Ich hätte sie am Mittwoch selbst unmittelbar nach Abpfiff fragen können“, meinte Covic, „da wären 27 Hände nach oben gegangen. Alle hätten gesagt: Ich will spielen.“

Gesundheitlich stehen dem Trainer bis auf den verletzten Arne Maier alle Kräfte zur Verfügung. Mittelfeldspieler Vladimir Darida fehlt gesperrt.

Letzte Einstimmung durch die Fans

Vor Herthas Geschäftsstelle herrschte am Freitagmittag schon ein Hauch von Spieltags-Atmosphäre. Etliche Fans waren auf das Klub-Gelände gekommen, um ihre Karten für das Derby abzuholen. Aus aktuellem Anlass waren Getränke- und Bratwurststände aufgebaut worden, auch ein Wagen mit Fan-Utensilien war vor Ort.

Insgesamt hat Hertha 2400 Tickets für die Partie in der Alten Försterei bekommen. Die Karten wurden im Losverfahren verteilt.

Für die (nicht öffentlichen) Abschlusseinheit am Freitagnachmittag hat die Fan-Szene einen Trainingsbesuch angekündigt, um der Mannschaft eine Extra-Injektion Motivation und Mut einzuimpfen.

Ansonsten gilt für den Tagesablauf der Profis jedoch „business as usual“. Am Freitagabend wird die Mannschaft ins Hotel einchecken, ehe es am Sonnabend nach Köpenick geht. Es brauche einen gesunden Mix aus „heißem Herz und kühlem Kopf“, sagte Covic.

Appell an faires Duell

Bei Michael Preetz war das Derby-Kribbeln ebenfalls spürbar, der Manager appellierte jedoch auch an ein faires Verhalten unter den Fans. „Berlin ist eine große Stadt, die zwei Bundesligisten verträgt“, sagte der Ex-Profi: „Auf beiden Seiten ist die Anspannung groß, aber es geht in 90 Minuten um Fußball. Wir wünschen uns einen fairen Wettkampf – auch drumherum.“

Mit dem eigenen Anhang befinde man sich im Austausch, davon abgesehen wurden im Vorfeld des Spiels die obligatorischen Sicherheitsbesprechungen mit der Polizei und den Sicherheitskräften durchgeführt. Schlusswort Preetz: „Es ist alles bereit für tollen Fußball.“

Bleibt die Frage nach eurem Tipp.

Hertha wird beim 1. FC Union...

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89
Kommentare

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jap_de_mos
1. November 2019 um 14:26  |  707146

HA!


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Kamikater
1. November 2019 um 14:38  |  707147

HO!


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Moritz Düwel
1. November 2019 um 14:52  |  707149

HE!


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NORDBERLINER
1. November 2019 um 14:57  |  707150

HERTHA BSC!


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Kamikater
1. November 2019 um 15:14  |  707151

DER MEISTER VON DER SPREE!


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Freddie
1. November 2019 um 15:32  |  707153

…UND DER DAH-HA-ME!


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NORDBERLINER
1. November 2019 um 16:03  |  707154

Mit der Einleitung wirds klappen


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monitor
1. November 2019 um 16:14  |  707155

In einer Zeit, in der Trump und Johnson Lügen und tricksen für ein legitimes Mittel halten, um ihre Interessen durchzusetzen, ist mir Dirk Zingler mit seiner Wahrnehmung der Dinge ziemlich wurscht. Der Verein ist immer größer, als die handelnden Personen.
Leider scheint diese Geilheit nach Auseinandersetzung Teil der „modernen Fußballkultur“ zu sein, weshalb das Derby plötzlich zum Hochrisikospiel wird, anstatt zu einer Fußballparty.
Für mich und unserer Hertharunde ist das morgen eine Fußballparty! Sogar meine 81 jährige Schwiegermutter wird daran Teil nehmen, obwohl sie sich sonst für Fußball überhaupt nicht interessiert.
Daran kann man sehen, daß dieses Spiel vielleicht mehr Leute in Berlin für den Fußball erreicht, als normalerweise. Wenn das von Hirnverbrannten für ihren Bock auf Gewalt mißbraucht wird, wäre das ein Armutszeugnis.


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wilson
1. November 2019 um 17:03  |  707156

Mir bedeutet das Derby nicht mehr als ein Fußballspiel gegen Wolfsburg. Ist halt eine andere Mannschaft aus einer anderen Stadt.
Und nachdem wir die letzten Wörter gleich noch einmal gelesen haben (aus einer anderen Stadt), ahnt Ihr möglicherweise, warum dieses Derby nichts besonderes für mich ist.
1963 wurde ich im Westen Berlins geboren. Die Mauer stand schon. Und irgendwann war sie nicht mehr da. Was blieb, war die für mich andere Stadt Ostberlin.
Doch, ich war schon in jedem Berliner Bezirk. Gibt schöne und hässliche Ecken überall in der Stadt.

Die Rivalität zu Köpenick ist bei mir so ausgeprägt wie jene zu Castrop-Rauxel. Gar nicht. Liegt halt irgendwo anders, und Leute wohnen auch da. Die haben ihren Fußballverein, und meine Sympathie gilt einem anderen.
Mehr ist es nicht.

Klassenkampf-Interviews sind für mich genauso entbehrlich wie „Scheiß Union“-Rufe. Verbrüderungsszenen und ein Duett von Nina Hagen und Frank Zander allerdings ebenso.


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pathe
1. November 2019 um 17:12  |  707157

Hat jemand von euch auch keine Benachrichtigung über den Ausgang der Verlosung erhalten? Oder wurden nur die benachrichtigt, die ausgelost wurden?


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Langer
1. November 2019 um 17:23  |  707158

Nein es wurden auch die „Nieten“ bei der Verlosung benachrichtigt.


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micro030
1. November 2019 um 17:30  |  707159

@Wilsons

So so. Eine andere Stadt. Ich finde solche Aussagen nicht förderlich. Genau solche Aussagen kommen auch von unseren Politiker zu Ost- und Westdeutschland. Die Teilung ist jetzt 30 Jahre her und einige, auch Politiker, sind immer noch nicht angekommen. Das ist beschämend und ich hoffe, dass die Zeit und vor allem die Jugendlichen diese Trennung aus den Köpfen streichen. Ein wenig ist das für mich auch Intoleranz ggü. der angeblichen anderen Gruppe. Egal ob „Ost“ oder “ West“.


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ursula
1. November 2019 um 17:47  |  707162

Und auch zu dem dubiosen
Beitrag von @ Wilson möchte
ich mich aus guten Gründen
nicht äußern…

Hoffe aber auf morgen!

Nächtle


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Blauer Montag
1. November 2019 um 18:44  |  707163

Die Anderen
sind halt anders.
Wie auch immer.

Rings um mich herum in Berlin leben etwa 3,645 Mio andere Menschen.

Morgen geht es um 3 Punkte.
Nichts Anderes. 😎


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Carsten
1. November 2019 um 18:48  |  707164

https://www.ligainsider.de/marius-wolf_5670/hertha-trio-gegen-union-fraglich-279754/
In der Pk. ist nichts bekannt gewesen weiß jemand mehr, zumindest bei Lukébakio und Wolf hätte ich Magenschmerzen.


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HerthaBarca
1. November 2019 um 18:48  |  707165

Schon sehr geil, wie die Mannschaft heute von den Fans für morgen eingestimmt wurde:
https://twitter.com/AxelKruseJugend/status/1190315219324735488?s=20


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Blauer Montag
1. November 2019 um 18:53  |  707166

♫☼ Einfach laufen lassen…
The Cranberries – Go Your Own Way
https://www.youtube.com/watch?v=q_Xxj2UNB84&list=PL4453AF767059823C&index=107&t=0s


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Leiden_schafft
1. November 2019 um 18:54  |  707167

Kleine Episode aus meiner Kindheit: Ich war vielleicht zehn Jahre alt, als ich beim meinem Opa im Wedding zu Besuch war. Im Fernsehen lief ein DDR-Sender, weil Dynamo Ostberlin im UEFA-Cup spielte. Ich hielt natürlich zum Gegner, denn der Osten war ja grundsätzlich scheiße. „Ostig“ wurde von uns als Schimpfwort gebraucht. Mein Opa, sonst alles andere als politisch, merkte das und meckerte mich ehrlich sauer an: „Was machst du da? Das sind doch deine Brüder, die da spielen! Das ist auch Berlin!“ Hat mich beeindruckt damals und zum Nachdenken gebracht.
Wenige Jahre später war die Mauer weg.
Berlin zieht einen Teil seiner Identität aus der Teilung und aus der Überwindung der Teilung. Hertha und Union sind in diesem Licht betrachtet tatsächlich einmalige Rivalen. Eisern Berlin ist ein Schlachtruf, der mich stolz macht. Die Scheiß Union-Rufe am Anfang der Hertha-Spiele finde ich dumm. Unangebracht. Peinlich.
An 32 Spieltagen in der Saison freue ich mich, wenn Union gewinnt. Ich war öfter in der Alten Försterei und fand die Stimmung herausragend – auch wenn ich dort ein weitgehend neutraler Zuschauer bin. Fan ist man eben nur von einem Klub.
Ich wünsche mir, dass Hertha tatsächlich den Schritt Richtung Europa geht. Und dass Union die Liga weit über die eine Saison hinaus belebt. Berlin ist in Europa einmalig. Es wäre doch ein schönes Ding, wenn wir auch eine einmalige Stadtrivalität voller Anstand und Sympathie hinbekommen würden.


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Piere
1. November 2019 um 19:41  |  707170

Langer
#Benachrichtigung Nieten
Dem kann ich nicht zustimmen! Ich habe keine Benachrichtigung bekommen. Meine Kumpel auch nicht!


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Opa
1. November 2019 um 19:53  |  707172

Nieten oder Wurstfinger?
Ich wurde wie viele andere benachrichtigt, dass ich leer ausgegangen bin. Ein einfacher Buchstabendreher bei der Mailadresse wäre schon ausreichend, um nicht benachrichtigt worden zu sein. Das Formular zur Registrierung hat keine Teilnahmebestätigung versendet und es gab auch keinen Bestätigungsprozess.


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hurdiegerdie
1. November 2019 um 20:07  |  707173

Blauer Montag
1. November 2019 um 18:53 | 707166

Dolores O’Riordan, die Stimme würde ich immer erkennen- Leider ist sie gestorben.

Wann stirbt eigentlich diese Ost-West-Sch..xxe?

Die Hälfte meiner Familie hat im Osten gewohnt, in Türingen, also leider Bayern Fans. Ich bin ein Jahr vor Mauerbau geboren, mein Sohn ein Jahr vor Mauer-Fall. Das ist genau eine Sch…xxx Generation. Aber mein Sohn ist 31 Jahre alt. Es ist 31 Jahre her.

Ich glaube zu verstehen, was Wilson meint. Es ist zunächst einmal ein Bundesliga-Spiel.
Für mich ist es ein Derby und ich konnte nach 1990 2 miterleben. Dieses morgen nicht. Aber für mich war es nach dem Spiel 1990 kein Ost-West-Ding mehr, und 1990 war es ein Vereinigungsspiel.


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ursula
1. November 2019 um 20:12  |  707174

Ich hatte keine Niete…

…aber warum nunmehr „Wurstfinger“!?

Warum herrscht HIER aus gewissen
Ecken so eine dubiose „geschriebene
Rhetorik“, die nur so strotzt vor wenig
plastischer Ernsthaftigkeit…!?

Nur boulevadeske geschriebene Eloquenz!!

Übrigens (fast) die Hälfte meiner
Verwandschaft lebte auch in der DDR!


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ursula
1. November 2019 um 20:22  |  707175

…meiner VerwandTschaft in „Ost-Berlin“!


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hurdiegerdie
1. November 2019 um 20:25  |  707176

ursula
1. November 2019 um 20:12 | 707174

Ja und? Wie stehst du zu diesem Ost-West-Ding?
Was mit den Wurstfingern gemeint war ist doch klar. Vielleicht hat man sich bei der email-Adresse vertippt.


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ursula
1. November 2019 um 20:34  |  707177

# „Ost-West-Ding“

Was erliest Du aus meinen Beiträgen?

Wir sind HIER ja ein Blog von „email-
Adresse-Vertippern“ wohl wegen dieser
„Wurstfinger“, na bitte..!

Grüßle!


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1. November 2019 um 20:49  |  707178

Wer hier im Moment die Augen und Ohren auf hat, weiss doch: es ist Thema. Gerade bei den „Jungen“. Da nutzt auch wegschauen oder wegdefinieren nix. Es ist da. Bestimmte Vervandtschaftbeziehungen können da nix dran ändern ( bei mir sind es 99% Ossis in der Verwandtschaft). Es ist mit wenig Sätzen nicht getan. Aber es gibt viel kluges zu lesen und hören und naturgemäß auch viel Mist. Ich kann mich (auch hier) bei Grönemeyer ganz gut zurechtfinden , der empathisch und differenziert aus West-Sicht seine Geschichte erzählt.- Aber es ist die Sicht eines Mannes aus dem Westen und eher meiner Generation.Aber es gibt auch so viele kluges von anderen, noch älteren, von jüngeren..etc pp aber einen ,gesellschaftlichen guten Diskurs hat es nie gegeben- So gut wir in der Aufbereitung von Weimar und der folgenden Katastrophe waren, so schlecht haben wir die DDR und die ersten Jahre nach der Wiedervereinigung „bearbeitet“ ( eigentlich ein doofes Wort).

Im Moment wage ich keine Prognose. Da mein Sohn in Mecklenburg studiert und lebt und wir regen Kontakt haben, bekomme ich ne Menge mit von dem, was auf dem Land und in der Provinz geschieht. Gleichgültigkeit ist definitiv eine westliche Reaktion. Soviel kann ich sagen.
Morgen freue ich mich im Stillen darüber, dass wir dieses Spiel haben können, sehen können.- Und ich trauere darüber, dass das match so wenig als Fussballfest wahrgenommen wird.- Aber das ist wirklich kein spezifisches Ost/West-Ding 😉
Sportlich wird es nach meiner Einschätzung ein äußerst knappes Ding; ich kann nur hoffen, das Axel Kruse mit seinen Vorhersagen richtig liegt..


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HNdorfer
1. November 2019 um 20:49  |  707179

Aus meiner Sicht einmal. Ich komme aus der ehemaligen DDR und wohne in unmittelbarer Nähe zu Berlin, seit mehr als 45 Jahren. Selbst zu DDR Zeiten sind eben nicht alle zu Union oder zum BFC gegangen sondern haben es mit Dresden ( so wie ich ) oder Hansa oder Magdeburg gehalten. All diese Fans haben es nie mit Union oder dem BFC gehalten. Alle sind älter geworden, Väter geworden, so auch ich, und haben das an ihre Söhne weitergegeben. So war es jedenfalls bei uns. Wir halten jedenfalls lieber die Daumen für Dynamo Dresden als für Union. Und sind seit über 20 Jahren Mitglieder und Ostkurven Steher bei der Hertha. Meine Sympathie für Union hält sich deshalb in Grenzen und den Ost / West-Quatsch finde ich bescheuert. Im Übrigen auch von Dresdenfans. Ich habe im Vorfeld viel mit Dresden Fans geschrieben und einige vor dem Stadion getroffen, es war super entspannt.
Nach dem Spiel waren sie traurig über das Ergebnis, jedoch haben alle gesagt, Hauptsache ihr haut Köpenick am Samstag weg.
Zu den angesprochenen Fanfreundschaften zwischen Hertha und Union zu Mauerzeiten kann ich nicht viel sagen, meine aber für den 70er Jahrgang auf der Ostseite ziemlich unbekannt.
Es würde mich echt interessieren wie es Andere so um die 50 Jahre alt, die aus dem Osten kommen sehen. Für Morgen würde ich mich über einen tollen Auftritt unserer Hertha freuen und ja ich gebe es zu, ich wäre etwas schadenfroh, wenn der selbsternannte Kultclub einen Dämpfer bekommen würde. Also Hertha-lass uns jubeln!


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Opa
1. November 2019 um 20:57  |  707180

Präzision ist nicht nur beim Fußball, sondern auch in der Kommunikation bisweilen schlicht existenziell. Dass sich das nicht allen hier erschließt, dürfte bekannt sein. Nun mögen wir alle Menschen sein, die Fehler machen, aber die Fehler, die andere machen sieht man vermutlich wegen des Balken im Auge einfach besser. „Heuchler“ ist der Begriff, den Jesus verwendete, aber ich befürchte, der war auch nicht „Experte“ genug, wie in Mt. 7,3-5 berichtet wurde. Man kann aber auch einfach unpräzise sein, anderen – selbstverständlich humorvoll und selbstironisch – Boshaftigkeit unterstellen und sich dann dumm stellen. Dann sind wir Blog-Alltag, den einige bekanntermaßen nur noch mit Hochprozentigem ertragen und uns wortreich wissen lassen, dass es gute Gründe gäbe, sich nicht weiter zu äußern, um es dann doch zu tun. Naja. Morgen ist übrigens Fußball.


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hurdiegerdie
1. November 2019 um 21:01  |  707181

HNdorfer
1. November 2019 um 20:49 | 707179

Klasse Beitrag!

So ist es, manche sind mit Hertha gross geworden (ich), andere mit Dresden oder Magdeburg oder Union.

Lass uns das Derby sehen, uns freuen oder ärgern, aber nicht immer wieder diesen Ost-West-Dingsbums aufbauen. Das sollte endlich vorbei sein.


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ursula
1. November 2019 um 21:08  |  707182

Es war genau so diese schwache
Reaktion, die ich erwartet habe…

…eben „much ado about nothing“!

UND Jesus ist auch HIER nicht all-
gegenwärtig, um „Heuchler“ zu
definieren, oder stellvertretend
auf Fußball zu verweisen, tja…

Aber Religion ist wohl doch Dogma…?


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monitor
1. November 2019 um 21:29  |  707183

@hurdie
Ich lebe seit 1960 in dieser Stadt (West) und das Ost-West-Dingsbums ist neudeutsch in meiner DNA ;-)!
Die Wiedervereinigung war das intensivste, was ich je erlebt habe. Ich kriege heute noch Tränen in den Augen, wenn ich die Bilder von damals sehe.
Dieses Besondere dem „Altar der Fußballkultur“ zu opfern ist vielleicht positiv, weil die Jüngeren, die die Teilung nur noch vom Hörensagen kennen, denen das scheißegal ist. Aber es ist traurig, daß dieses ganz besondere Ereignis bei den Jüngeren so als selbstverständlich hingenommen wird.


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Hertha22
1. November 2019 um 21:30  |  707184

Wer hatte Derbys? München, Hamburg, Köln, Berlin.
Nun sind wir die Einzigen. Lasst uns das genießen. Eisern Union hat schon etwas und sie sind Berliner. Also bleibt in der Bundesliga, aber die Derbys (6 Punkte für Europa!!!) gehören uns – hoffentlich.
Pele wird es richten:)


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Joey Berlin
1. November 2019 um 21:34  |  707185

@HNdorfer 1. November 2019 um 20:49 | 707179
Finde solche Beiträge höchst interessant und wichtig; gerne mehr davon, auch von anderen Herthafans der untergegangenen Republik. 👍 👍
Also Hertha-lass uns jubeln!

PS: Dieses Ossi/Wessi wird sich leider noch lange weiter halten, aber irgendwann wird sich Niemand mehr daran erinnern…


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1. November 2019 um 21:34  |  707186

Ich freue mich,dass dieses Spiel morgen
möglich ist. Ohne wenn und aber (west /ost)
Mann,man,man unerträgliches Geschwafel
(teilweise )hier.


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monitor
1. November 2019 um 21:37  |  707188

@Hertha22
Wir hatten mehr!
Tebe
BlauWeissNeunzig
Union
Somit ist die Stadt Berlin Derby Champion 😉


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1. November 2019 um 21:42  |  707189

Die Spiele gegen Te Be (ich mag die) waren
absolute Höhepunkte. Gegen B. Wend,V.Groß
und Rudi G .


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Hertha22
1. November 2019 um 21:45  |  707190

@ Monitor: ja, das war ja nur die Kurzfassung.
Nun sind wir die Einzigen!!!
Danke Union!!!
Ich freue mich auf morgen und glaube an den den neuen Spirit bei Hertha: Linksfuß Touro haut ein Ding mit Rechts – was für ein Signal!!!


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1. November 2019 um 21:46  |  707191

Übrigens verliert Hertha gerade wie TeBe .
Heul.


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monitor
1. November 2019 um 21:47  |  707192

@Hertha22
Ich wollte Dich nicht verbessern. Dein Beitrag hat mich nur inspiriert! 🙂


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moogli
1. November 2019 um 21:47  |  707193

Guckst kein Alba @Hurdie?


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Petersen
1. November 2019 um 21:48  |  707194

@Carsten brachte um 18:48h das Gerücht (bzw.
einen Link) rein, wonach 3 Hertha-Spieler (u.a. Lukebakio und Wolf) fraglich seien. Ist da was dran?


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moogli
1. November 2019 um 21:53  |  707195

Experten sind übrigens der Meinung, dieser Ost-West Quatsch würde sich noch mindestens 2 Generationen gönnen.
Das erlebe ich dann nicht mehr.
Schade, lüebe ich doch seit 17 Jahren in dem untergegangenen Land, ohne je vorher Ostverwandschaft gehabt zu haben…
Und es sind übrigens beide Seiten, die da ein Brett vor’m Kopp haben…macht es nicht besser, verbietet aber irgendwelche Schuldzuweisungen.

Mögen wir morgen gewinnen…
Und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter.


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Tf
1. November 2019 um 21:53  |  707196

Die Welt ist ein globales Dorf geworden, Berlin wieder eine Stadt. Durch Technik verbunden, aber oft nicht vereint.

Die meisten von uns schätzen den Reichtum und die Vielfältigkeit unserer Welt, was Nahrung, Musik sowie die vielen Pflanzen- und Tierarten betrifft. Doch irgendwie überträgt sich diese Wertschätzung für Vielfalt nicht immer auf Menschen, die anders denken und handeln oder eine andere Biographie haben. Ist es nicht seltsam, dass Menschen sich oftmals schwertun sich gegenseitig zu schätzen? Oftmals sogar hier im Blog, obwohl wir den gleichen Herzensverein haben? Statt auf die positiven Aspekte der Verschiedenartigkeiten zu schauen, konzentrieren sich viele auf die Unterschiede und machen sie zu einer Streitfrage. Meine eigene Familie hat ihre Wurzeln im West- und im Ostteil. Wäre der 9.11. nicht gekommen, wären unsere Kinder nie geboren worden. Auch wenn wir zum Glück in unserer Familie bspw. alle „Blau-weiß“ sind, machen wir unseren Kindern jedoch immer deutlich, dass Kommunikation mit allen ganz wichtig ist. Wenn wir nach Gemeinsamkeiten Ausschau halten, erleichtert das die Verständigung. Dazu braucht es allerdings keine fußballerische „Ökumene“. Auch wenn die Fanfreundschaft mit dem KSC  schon was tolles ist. Allerdings braucht es auch ganz sicher keine fußballerischen Feindbilder in der eigenen Stadt. Das haben sich „Gelsenkirchen“ und andere redlich verdient.


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Hertha22
1. November 2019 um 22:02  |  707198

@monitor
Das habe ich auch nicht so verstanden. Deine Kommentare entsprechen fast immer meinem blau-weißem Herzen


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monitor
1. November 2019 um 22:06  |  707199

Ich habe nach der Wiedervereinigung viele Kollegen/Kontakte aus dem Osten der Stadt kennen gelernt. Die meisten waren glücklich mit der Entwicklung und haben das Beste daraus gemacht. Sie hatten alle eine sehr interessante persönliche Vita zu erzählen und ich habe intensiv zugehört. Ich habe viel gelernt über ein Leben in der Diktatur. Vor allem habe ich gelernt dankbar zu sein, daß mir das erspart geblieben ist.


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Hertha22
1. November 2019 um 22:10  |  707200

@monitor
Genau darum geht es!
Lasst uns morgen einfach nur feiern!!!


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monitor
1. November 2019 um 22:10  |  707201

@Hertha22 22:02
Schön zu hören, danke dafür!


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micro030
1. November 2019 um 22:11  |  707202

@Tf

👍


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monitor
1. November 2019 um 22:15  |  707203

Da hat der micro recht.
@TF treffend beschrieben.


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Joey Berlin
1. November 2019 um 22:16  |  707204

@Leiden_schafft 1. November 2019 um 18:54 | 707167
Für mich als Westberliner war Ostberlin/DDR eine andere Welt, die wie jedem jugendlichen Rebellen und „Linken“ (die Ausnahmen sind bekannt) Pickel ins Gesicht trieben. Jeder Transit, jeder Besuch in der „DDR“ bestätigten die Vorurteile und Abneigungen. Fußball war die Bundesliga, Hertha und sonst nichts. Union war ein DDR-Verein wie andere auch, und mal ehrlich: Wird diese Ost/West Nummer nicht besonders deutlich von Herren wie Zingler am Leben gehalten?
PS: Wer den Mauerbau schon als Erwachsener Berliner erlebt hat, der machte natürlich ganz andere Erfahrungen…


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ursula
1. November 2019 um 22:21  |  707205

„Dazu braucht es allerdings keine
fußballerische „Ökumene“.“…

Gut gemacht @ Tf, aber wer sagt,
schreibt denn so etwas…?

Ich freue mich in jeder Hinsicht
auf morgen und bin dabei!

UND die Meinung von diesem
@Joey Berlin hätte ich genau
so, schon viel früher erwartet…

…spät kam sie, aber sie kam!

Nu abba!


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hurdiegerdie
1. November 2019 um 22:50  |  707207

moogli
1. November 2019 um 21:47 | 707193

Natürlich gucke ich Alba.

Ein bisschen traurig, weil wir gegen die grossen Vereine mit 3-4mal soviel Geld mithalten können, aber am Ende reicht es halt doch nicht.


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hurdiegerdie
1. November 2019 um 23:04  |  707209

Tf
1. November 2019 um 21:53 | 707196

Ich finde es ist wichtig, solche Geschichten wie deine zu erzählen.

Gegen den dumpfen Ost-West Unsinn.


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Joey Berlin
2. November 2019 um 6:27  |  707213

#Uschi trollt wieder am 1. November 2019 um 22:21 | 707205

Hast wieder nichts verstanden, auf Dich kann man sich aber verlassen: Inhaltlich hast Du Nichts zu bieten.


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Tf
2. November 2019 um 7:03  |  707214

Opa hat das mit der „Ökumene“ ins Spiel gebracht und auch dagegen geschrieben. Da bin ich voll und ganz bei Opa. Kuschelkurs braucht es sicher nicht, auch wenn wir alle Berliner sind.

Freude über eigene Siege darf sein, muss sein (da braucht man dann auch mal nach nem Pokalsieg nicht granteln), Schadenfreude über Niederlagen anderer braucht es nicht. Ware Sportler haben Respekt. Für „Klassenkämpfe“ sollte Sport nicht mißbraucht werden. Da bewegen sich manche aus Köpenick leider auf dünnem Eis.


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Petersen
2. November 2019 um 7:04  |  707215

Ich lese diese sehr guten Beiträge zu „Ost-West“ und freue mich darüber. Als geborener Spandauer mit Vater aus dem Berliner Umland bin ich natürlich ein Wessi, aber ich bin vor allem Berliner! Meine Oma fuhr zum Einkaufen in die Stadt und sie meinte damit Spandau. Sonst fuhr sie nach Berlin!
Wir werden es in meiner Generation noch weiter so erleben, dass alte Wessis eher an den Ku’damm fahren als nach Mitte – so erlebe ich das bei mir auch. Zuletzt aber vor allem deshalb, weil rund um Friedrichstraße usw. abartig viel Touristen sind, dass ich dort nicht sein will. Früher sagte noch wir „auf zum Ku’damm, Wessis schieben“.
Na ja, kleine Anekdoten aus der Vergangenheit.
Für heute Abend hoffe ich auf ein friedliches Spiel und auf was positiv Zählbares für meine Hertha. Weg mit diesem Ost/ West Blödsinn!


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Dd.
2. November 2019 um 7:26  |  707216

Immer wieder gerne gehörte Klänge (aber nicht nur von mir oder?) aus „unsere“ Jugend.
Ehemaliger Hertha-Echo und Unioner im Interview:
SANGEL: Bei der Einreise nach Ost-Berlin habe ich als Grund für den Besuch immer Tourist hingeschrieben, und wenn ich gefragt wurde, wo ich hinwill, habe ich geantwortet: Alex. Beim dritten Mal hat der Grenzer gesagt: „Da waren Sie doch letztes Mal schon.“ – „Ja, und?“, sag ich, „das ist doch ein großer Platz.“ – „Und? was meinen Sie, wie Union heute spielt?“, fragt er mich.“

https://www.tagesspiegel.de/sport/wie-hertha-und-union-sich-entfremdet-haben-ich-finde-es-schade-dass-das-so-auseinandergedriftet-ist/25180974.html


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Marienfelde
2. November 2019 um 8:10  |  707217

Kann man mir sagen, wieso gerufen wird „und niemals vergessen“ sch.. Union?

Ohne Kontext macht für mich der Teil „niemals vergessen“ keinen Sinn.

Vielen Dank im Voraus.

P.S. Ich finde es gut das die Menschen in Ost und West, Nord und Süd unterschiedlich sind. Es lebe die Diversität!

Ein schönes und friedvolles Spiel.

HaHoHe


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King for a day
2. November 2019 um 8:13  |  707218

Ein kleines „Derby“ ging schonmal in die Hose.
2:4 hat Zeckes Hertha II gestern gegen den SV Lichtenberg verloren.
https://www.kicker.de/4591356/schema/hertha-bsc-ii-1509/sv-lichtenberg-47-4431


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Dd.
2. November 2019 um 8:14  |  707219

PS Interview:
Übrigens mit bemerkenswerte Einblicke in die „Ultraszene“ der jüngere Zeit, wo Ereignisse zur Entfremdung beigetragen haben.
Manches wie deren Stadionsprecher beim Eröffnungsspiel der alten Försterei natürlich bekannt. Aber das wenige Hertha-Ultras sich mit BFCler zusammengetan hätten…?
Auch schön zu lesen das der Zingler innerhalb Union viel Kontra bekommen hat, für seine dämmliche Bemerkung aus dem 19 Jahrhundert.

Nichts für ungut,
mögen wir heute gewinnen!
HaHoHe!!!


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boRp
2. November 2019 um 8:43  |  707220

Ich war 1989 sechs Jahre alt… Aber meine ganze jugendzeit konnte man sofort erkennen, welches Haus noch Westen und welches Osten war. Zudem habe ich gelernt, dass Zugezogene wie auch überzeugte Ostler meinen Bezirk (Charlottenburg) aus irgendeinem Grund meiden… Es gibt weiterhin Ost und West, und so wie ein Münchner kein Nürnberger ist, so bin ich kein Ostberliner. Ist sehr nett da, in jeder Hinsicht. Aber meine Heimat bleibt Westberlin.

Ich hoffe heute auf ein heißes Spiel, in dem unser Kapitän kein Rot sieht und die Unioner am Ende kotzen, weil die Charlottenburger in deren Stadion jubeln.


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Petersen
2. November 2019 um 9:29  |  707221

@boRp: So ist es ja bei mir auch. Ca bin eben poch ’n Westler. Aber diese gehirnlosen Eskalationen und dämlichen Sprüche, die immer wieder an verschiedenen Stellen hoch kommen, brauche ich nicht.
Hoffe auch auf ein gutes Ende heute Abend für unsere Hertha und dass der Vedator sich nicht provozieren lässt.

@alle: Gibt es nun Zweifel am Einsatz von Luke, Wolf …..? Oder war das nur eine Ente?


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Paddy
2. November 2019 um 10:37  |  707222

Derbytime… und ich habe eine Karte gewonnen 😀 😮

…noch mehr Freude geht grad kaum 🙂


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Silvia Sahneschnitte
2. November 2019 um 10:42  |  707223

Es war in den 20er Jahren, als es zwei Zwillingsschwestern aus einem kleinen Dorf im bayrischen Schwaben in die Großstadt Berlin verschlug.
Die Eine, meine Großmutter, zog der Liebe wegen in den Wedding, die Andere, ebenfalls aus Liebe, schlug ihre Zelte in Biesdorf auf.
Am 12. August 1961 besuchten uns, meine Großtante mit ihrem Sohn. Am Abend, als sie mit der S-Bahn zurückfuhren, ahnten beide nicht, dass es auf Jahre hinaus, der letzte Besuch war.
Ich, habe lieber das Ostsandmännchen gesehen, Meister Nadelöhr, Pitti Platsch der Liebe und Schnatterinchen waren mir vertraut.
Mir ist die Ost-Westdenke bekannt, aber völlig fremd, damit fremdel ich noch heute.
Union, ja drücke ich die Daumen. Aber nicht wenn sie gegen Hertha spielen. Da sind meine Präferenzen klar.
Für ein Fussballfest, gegen die Mauer in den Köpfen.
Mit lieben Grüßen
Ihre Silvia Sahneschnitte


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Zeedel
2. November 2019 um 11:10  |  707225

„wir halten zusammen wie der Wind und das Meer – die blau-weiße Hertha und der FC Union“ so schallte es vorwendisch durch die Ostkurve. Der Wert dieser Fanbotschaft zeigt sich heute, stattdessen wird nun folkloristisch die „Freundschaft“ mit den Karlsruher gefeiert. Die Zeiten ändern sich halt und die Fahne flattert in eine andere Richtung ;-))
HaHoHe – auf ein schönes und erfolgreiches Spiel!


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micro030
2. November 2019 um 11:40  |  707227

@marienfelder

Das wird vom Unionspruch vermutlich abgeleitet. Der heißt: Und niemals vergessen eisern Union.

Denke ich zumindest.

Ich bin auch mehr in meinem Stadtteil unterwegs, was bei der Größe der Stadt auch kein Wunder ist. Das wird wohl in jeder Großstadt so sein. Trotzdem sind für mich die Berliner halt Berliner und nicht Ost oder West.


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Paddy
2. November 2019 um 11:48  |  707228

…hat @micro030 in den richtigen Kontext gebracht *thumbsup*


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Lichtenberger
2. November 2019 um 12:01  |  707229

@marienfelde 08.10
UNVEU ist der Schlachtruf der Unioner. UNVSU dementsprechend die verballhornung dessen.

.. und die Meinung eines Ü50-Ostberliner-Herthaner: die Freundschaft zu Union ist nur noch Geschichte! Herthaner , hört auf diese künstlich am Leben erhalten zu wollen. Die Köpenicker wollen das nicht und wir machen uns damit lächerlich!

micro hab ich überlesen…egal
Blauweiße Grüße aus Lichtenberg


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pathe
2. November 2019 um 12:29  |  707230

„Nein es wurden auch die „Nieten“ bei der Verlosung benachrichtigt.“

Dann werde ich wohl etwas bei der Registrierung falsch gemacht haben. Sei’s drum! Feuere ich unsere Truppe halt anne Glotze an.


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Lichtenberger
2. November 2019 um 12:31  |  707231

ach ja…wegen der Nieten. Da hab ich mich dann auch vertippt?!….ick gloobe nich


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fg
2. November 2019 um 12:49  |  707232

Wahre Worte Lichtenberger!
Union definiert sich besonders über Abgrenzung zu Hertha.
Wenn Herthaner dann noch devot Sympathie für Union zeigen wollen, macht man sich nur noch lächerlich.


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exberger
2. November 2019 um 13:03  |  707233

Ich finde sich abzugrenzen, weil die anderen nicht wollen, ist nicht richtig.
Man muss das halt respektieren und sich nicht anbiedern und trotzdem zu seiner Haltung stehen.


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apollinaris
2. November 2019 um 13:04  |  707234

@ lichtenberger ..u.a. “ die Köpenicker wollen das nicht“
Ach, wirklich? Alle Unioner wollen das nicht? – Habe ich das Interview im Tagesspiegel falsch verstanden? – Lese ich zB bei twitter nur fake accounts?-
Mir geht es übrigens gar nicht um eine Fan- Freundschaft. Die ist in der Tat Geschichte. Aber wohlwollender Respekt..das müsste eigentlich die spezielle Geschichte Berlins und hierin auch die von Hertha und Union, zwingend erzeugen.
Die Rivalität, vor allem die aggressive Ausformung., scheint mir eher „künstlich“ (@lichtenberger) zu sein.

P.S. also ich habe, wie andere auch, eine Benachrichtigung per email bekommen


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psi
2. November 2019 um 13:13  |  707235

Ich gehöre auch zu den Nieten ohne Benachrichtigung, auch vertippt,
ne wa?


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Bussi
2. November 2019 um 13:20  |  707236

SPAM-Ordner übern Browser gecheckt ? ne wa ? 😉
(besonders bei GMX landet es da)


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psi
2. November 2019 um 13:21  |  707237

Hab ich, nüscht drin. 🙄
Alle anderen Nachrichten von Hertha kommen regelmäßig an.


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ahoi!
2. November 2019 um 13:22  |  707238

also ich habe meine benachrichtigung, dass ich nicht zu den ticket-gewinnern gehöre auch erst einen tag später im spam-ordner gefunden. email wurde vom provider aussortiert.


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ahoi!
2. November 2019 um 13:30  |  707239

#fanfreundschaft #fanfeindschaft….

mein gott, jedem tierchen sein pläsierchen. in hamburg sind die verhältnisse auch seit jeher klar. das eine ist der kiezclub, das andere der verein für die gesamte stadt sowie das umland… 😉

das bei uns aus der einstigen freundschaft inzwischen rivalität wurde könnte man so betrachtet auch als schritt in die normalität (30 jahre nach dem fall der mauer) interpretieren.


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Bob
2. November 2019 um 13:31  |  707240

@Verlosung
Ich habe eine Absage bekommen ;-(

@Derby
Bin sehr gespannt mit welcher Körpersprache die Mannschaft heute
aufläuft. Bin (noch) nicht im Derbyfieber wie ich es gedacht hatte.
Aber es ist ja noch Zeit.
Bin auch gespannt wie unsere Auswärtsfahrer sich verhalten. Ich gehe davon aus, dass Pyro reichlich zum Einsatz kommt. Der Verein wird schon bezahlen.
Ich hoffe die Mannschaft haut sich voll rein und kämpft bis zum umfallen.

@Ost/West
Ich bin geborener West-Berliner. Für mich wird es immer Ossis und Wessis geben. Ich bin ein Berliner;-)
Jeder hat mit der Wende seine eigene Geschichte erlebt.
Ich war davon nicht so überwältigt.
Habe auch keine Familie oder Bekannte in der DDR gehabt.
Ich weiß noch wie ich 1991 den ersten Ossi auf der Baustelle kennengelernt habe.
Meine Firma hatte den für 10 DM Stundenlohn eingestellt!!!
Die Baufirmen haben sich über billige Arbeiter gefreut und das Lohnniveau ist bergab gegangen.
Die Berlinzulage ist weggefallen und West- Berlin wurde zum Tarifgebiet Ost.


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hurdiegerdie
2. November 2019 um 13:35  |  707241

fg
2. November 2019 um 12:49 | 707232

Devot? Weil man diesen Ost-West-Scheiss von Leuten nicht mitmachen will, die vermutlich kein Jahr im geteilten Deutschland gelebt haben?

Ich habe als Wessi-Kind viel DDR Fussball geschaut und denen auch die Daumen gedrückt. Muss ich jetzt 50 Jahre später den Unsinn von dummen Menschen mitmachen?

Union ist ein Gegner, es ist ein Derby, die Luft brennt (hofffentlich nur im übertragenen Sinne). Das macht das Spiel spannend, nicht irgend eine Ost-West-K— die kürzer existiert hat als die Zeit seitdem es beendet ist.


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Marienfelde
2. November 2019 um 13:48  |  707242

Danke für die Erklärung. Der Union Spruch macht auch kein Sinn. Als wenn man seine Liebe vergessen würde…

Was mir bei Union auf die Nerven geht ist die elitäre Denke. Sie sind die einzig wahren Fans. Von wegen Arbeiterverein. Kein Hauptstadtclub, ein Hipster Club.

Beim heutigen Treffen am Boxi werden die sich aber ordentlich erschrecken vor uns „Assis“ 😉


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Boy Berlin
2. November 2019 um 13:51  |  707243

@fg
Das hat doch mit devot nichts zu tun. Man kann über den Äußerungen auch drüber stehen und sich nicht verletzt fühlen. Aber dafür braucht es Größe.
Könnte man eigentlich schön Größe zeigen im Umgang mit Union, allein mir fehlt der Glaube daran bei dem „lauten Teil“ der Fans.


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Piere
2. November 2019 um 14:01  |  707244

Klar, alle die keine Benachrichtigung von Hertha erhalten haben sind irgendwie zu doof. Ich und einige Kumpel wohl auch……
Egal!
Auf geht’s Hertha kämpfen und siegen!


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Exil-Schorfheider
2. November 2019 um 14:03  |  707245

„Nein es wurden auch die „Nieten“ bei der Verlosung benachrichtigt.“

Korrekt.
Selbst im hohen Norden kam die Info, dass man nicht gewonnen hat.

—————

Marienfelde
2. November 2019 um 13:48 | 707242

Natürlich ergibt der Schlachtruf Sinn.

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@alle

Die das Abschlusstraining und die tolle Stimmung feiern….
Auch wenn es keine Fußball-Ökumene geben muss, ein Plakat mit „Jagt sie über das Feld wie wir sie durch den Wald“ ist absolut unnötig.


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Marienfelde
2. November 2019 um 14:07  |  707248

Ich will es auch verstehen und freue mich über eine Erklärung.

Man sollte nie aufhören zu lernen


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elaine
2. November 2019 um 14:49  |  707254

Exil-Schorfheider 2. November 2019 um 14:03 | 707245

@alle

Die das Abschlusstraining und die tolle Stimmung feiern….
Auch wenn es keine Fußball-Ökumene geben muss, ein Plakat mit „Jagt sie über das Feld wie wir sie durch den Wald“ ist absolut unnötig.

Hast du einen Link zu dem Bild? Ich dachte dieser Banner hing bei Union?

Die Aktion beim Abschlusstraining fand ich richtig super!


4. November 2019 um 2:38  |  707713

[…] Preetz vor dem Derby: „Die Anspannung ist groß“ « Hertha BSC Blog | der Hert…  Immerhertha […]

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