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Sonntag, 1.12.2019

Spion ertappt

(sst) – Hallo Herthaner, wenn man neu ist, kann man nicht automatisch alle kennen. Gesichter prägen sich erst nach und nach ein und so erlebte Jürgen Klinsmann beim Training nach dem Spiel gegen Dortmund eine Überraschung. Sein Kader war auf einmal größer geworden, ein ganz spezieller „Spieler“ hatte sich vorgestellt.

Ein junger Mann Namens Marvin W., der als Marvin Undercover versucht, seinem beruflichen Leben als Youtuber einen Sinn zu geben, hatte sich in kompletter Montur auf den Platz geschlichen. Trainingsjacke, Trainingshose, alles echt. Sogar Fußballschuhe hatte Marv an und wollte gerade fleißig seine Übungen machen, als ihn Athletiktrainer Henrik Kuchno enttarnte. Nur gut, dass Klinsmann noch ein paar der langjährigen Trainer behalten hat.

Kuchno fand die Aktion nicht so dufte, wie auch alle anderen im Hertha-Tross nicht. Ist halt angespannt die Stimmung. Vielleicht vermutete man auch einen Spion, #Gegnerscouting.

Mit mehr Humor haben die Hannoveraner den Besuch von Marv aufgenommen. Dort spielte er auch schon vor. Hier ein Video des Undercover-Agenten bei 96.

Schätze mal, Hertha wird keine Antwort geben. Und wenn, dann dürften auf den Youtuber eher tausend Strafliegestütze warten. Mit Kuchno auf dem Rücken.

Klinsmann sprach am Sonntag noch mal über die Niederlage und äußerte sich auch zur Kritik der Fans am Management.

Klinsmann: Das sind immer Momentaufnahmen. Wenn es nicht läuft, gibt es Kritik und wenn man gewinnt, gibt es Zustimmung. Damit muss man leben können.

War irgendwie kein Berliner Wochenende. Die U 23 kam schon am Freitag nicht über ein 0:0 gegen Erfurt hinaus und die Profis schafften es trotz einer Halbzeit in Überzahl nicht, die nächste Niederlage zu verhindern.

Wie bewertet ihr den ersten Auftritt unter Klinsmann? Hat sich wirklich so viel verbessert?

Was sich unter dem neuen Trainer definitiv ändern dürfte ist die Möglichkeit, dem Training beizuwohnen. In der kommenden Woche trainiert Hertha nur am Dienstag öffentlich. Okay, kurze Woche könnte man meinen. Immerhin wird am Freitag schon wieder in Frankfurt gespielt. Allein mir fehlt der Glauben, dass es auch in langen Wochen anders wird.

Am Montag trainert Hertha unter Ausschluss der Öffentlichkeit.


109
Kommentare

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jenseits
1. Dezember 2019 um 15:43  |  711917

Ha!


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psi
1. Dezember 2019 um 15:45  |  711918

Ho!


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1. Dezember 2019 um 15:46  |  711919

He Hertha BSC


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1. Dezember 2019 um 15:46  |  711920

Klinsmann mittelprächtiger Trainer

Raumaufteilung, Kontrolle der defensiven Schnittstellen, Verlagerung nach Ballverlusten, Zuordnung bei Standards ….

Die zwei Gegentore waren symptomatisch dafür, dass der neue Trainer von all den o.g. Dingen viel erlernen muss.

Sich auf Nouri zu verlassen wird sehr eng werden.

Meine befürchtete Skepsis ist eingetroffen.

Euphorie, populistische Meinungen werden, auch auf dieser Seite, stets
intensiver.

Die Sachebene rückt in den Hintergrund.

Auch auf diesen Seiten.

Von den hiesigen Verfassern dieser Seite,
als auch von den Benutzern selbst.

Trumpgejodel, Klinsi-Grinsi ….

Wo bleiben die Inhalte?

An ihren Taten sollt ihr sie erkennen! (1. Johannes 2,1-6)


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Start-Nr.8
1. Dezember 2019 um 15:58  |  711921

Sehe gerade Gladbach – Freiburg. Wie der Ball läuft! Die Intensität! Der Einsatz und Kampf! Die Ballsicherheit! Dieser Wille! Mir wird Angst und Bange. Die überrennen uns doch. Was hätten wir denen entgegenzusetzen? Das ist ein anderes Spiel! Dieses Spiel kennen wir hier in Berlin-Westend gar nicht.


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Petersen
1. Dezember 2019 um 15:58  |  711922

Die Nerven liegen blank.


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apollinaris
1. Dezember 2019 um 16:07  |  711924

@hanne..also aus den 100 Tagen für den Trainer zur Bewährung sind jetzt drei geworden? Doch so viel..?


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Colossus
1. Dezember 2019 um 16:15  |  711925

Nach dem dritten Gomez Abseits gegen Sandhausen am heutigen Tage dürfte jedem klar sein, dass gestern keine benachteiligung der Hertha durch den VAR gegeben war.
Hab da gar kein Abseits entdecken können.


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psi
1. Dezember 2019 um 16:18  |  711926

„Am Montag trainert Hertha unter Ausschluss der Öffentlichkeit.“

Ist der Montag nicht normaler Weise trainingsfrei, oder was ist am Montag geheim?
Verstehe ich nicht 🙄


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Nummer9
1. Dezember 2019 um 16:18  |  711927

Wie viele Trainingseinheiten hatte Klinsmann vor dem Spiel gegen Dortmund? Also wer jetzt schon ankommt und Schwächen anprangert und Lernfelder hervorhebt… Sorry, da fehlt mir jedes Verständnis.
Die Mannschaft ist jetzt mittlerweile seit 11 Monaten vollkommen von der Rolle. Was hier gefordert wird, kann kein Trainer in 3 Tagen erfüllen, nicht mal ein Guardiola.
Und wenn dann Dortmund mit dieser Qualität zwei Viererketten hinten rein stellt, schafft das vllt. Bayern aber nicht Hertha in der aktuellen Form. Man hat so viele Blockaden im Kopf, dass die Spieler aktuell schon Probleme haben, einen 5 m-Pass zum Mitspieler zu kriegen.


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Petersen
1. Dezember 2019 um 16:29  |  711928

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen?


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Start-Nr.8
1. Dezember 2019 um 16:31  |  711929

Spieltag schon am Freitag?


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Petersen
1. Dezember 2019 um 16:35  |  711930

Und überhaupt? Warum muss denn immer alles so bleiben, wie es immer war? Und wer weiß, was sie in diesem Training genau machen werden…


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Dd.
1. Dezember 2019 um 16:36  |  711931

„An die Taten….“

Nicht mal die Mühe einen neuen Beitrag für das
Hertha BSC!
Ist ja auch viel Arbeit…

Das nenne ich mal Hingabe und Respekt.
🙂


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psi
1. Dezember 2019 um 16:36  |  711932

Gab es nicht immer einen freien Tag, egal wann Spieltag war?
Kann schon sein, dass es besondere Maßnahmen gibt, ist auch nötig.


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psi
1. Dezember 2019 um 16:40  |  711933

Und Gladbach legt los, schon 3:1


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Colossus
1. Dezember 2019 um 16:46  |  711934

Je länger ich darüber nachdenke, desto wahnsinniger kommt mir dieser Covic Plan im nachgang vor. Klar, hinterher ist man immer schlauer, aber da waren auch schon vorher ne ganze Menge schlauer.
Könnte gut sein, dass dieser Fehler Preetz schlußendlich aus dem Amt spült. War nicht davon überzeugt, aber nach dem gestrigen Tag bin ich überzeugt, dass er mehr als nur angezählt ist.


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apollinaris
1. Dezember 2019 um 16:46  |  711935

Bockstark , die Freiburger!


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psi
1. Dezember 2019 um 16:49  |  711936

Stimmt, nur noch 3:2


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pathe
1. Dezember 2019 um 16:51  |  711937

Von dem Fußball, der gerade in Gladbach von beiden Mannschaften gespielt wird, können wir derzeit leider nur träumen.


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Space
1. Dezember 2019 um 16:55  |  711938

„Hat sich wirklich so viel verbessert?“
Wow. Ich frage mich was hier einige erwartet haben. Was soll ein Trainerteam bei einer komplett verunsicherten Mannschaft, die zu letzt weder gruppentaktisch noch individuell irgendetwas auf die Kette gebracht hat groß verbessern, in wohl gemerkt 3 gemeinsamen Trainingseinheiten?
Meine Erwartung war, dass die Köpfe frei gekriegt werden und die Einstellung der Mannschaft stimmt. Vor allem die erhörte Laufbereitschaft und das Teamwork habe ich gestern positiv zur Kenntnis genommen.
Taktisch fande ich unser Anlaufverhalten deutlich verbessert.
Das unsere Mannschaft in der zweiten Halbzeit wenig mit dem ball anzufangen wusste, hat mich nicht überrascht, hier, und in der defensiven Abstimmung(bei beiden gegentore stimmte für mich die Verständigung zwischen halbinnenverteidiger und schienenspieler nicht), wird man die nächsten Wochen abwarten müssen und schauen , ob Verbesserungen ersichtlich werden.
Das was Covic in 5 Monaten nicht geschafft hat(zb. eine stabile Fünferkette, oder Offensive wie Defensive Automatismen zu etablieren) soll Klinsmann&Friends in ner halben Woche vollbringen?
Das finde ich schon relativ realitätsfern.
Ich gehörte auch zu jenen, die Klinsmann als Trainer bei uns skeptisch sahen, weil ich vor allem an seinem taktischem know how zweifelte.
Ich bin aber gewillt Klinsmann Zeit einzuräumen, Veränderungen zu initiieren und finde es reichlich verfrüht den Klinsmanneffekt als verpufft anzusehen.
Die Reaktion von Teilen der Ostkurve nach dem Spiel kann ich beileibe nicht verstehen, ist in der jetzigen Situation ausschließlich kontraproduktiv, zu mal aus meiner Sicht wenig Grund dafür bestand.


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Inari
1. Dezember 2019 um 16:56  |  711939

66. Minute Gladbach – Freiburg. 66 Minuten lang pure Freude zuzuschauen. Wow, was für ein tolles Match zweier hoch engagierter Mannschaften.

Ich weiß nicht wieso, aber ich habe das Gefühl, dass wir trotzdem was gegen beide Teams holen könnten (gegen Freiburg eher als Gladbach), aber das ist schon ein klasse Spiel eben.


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psi
1. Dezember 2019 um 17:04  |  711940

Streich ist eben ein guter Trainer. Was er aus dieser Mannschaft herausholt , ist schon bemerkenswert, zumal oft die besten Spieler abgegeben werden.


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coconut
1. Dezember 2019 um 17:25  |  711942

@ Space 1. Dezember 2019 um 16:55
Zitat:
„weil ich vor allem an seinem taktischem know how zweifelte.“

Ja, damit bist du der gleichen Ansicht, wie so viele. Mich eingeschlossen….
Nun hat aber einer, der es besser wissen muss (Andy Herzog) vorhin im DOPA das als falsch bezeichnet. Er hat 5 Jahre (2011-2016) mit Klinsmann zusammengearbeitet und da einen ganz anderen Eindruck erhalten.
Aber das wird sich wohl ebenso als Vorurteil halten, wie die Buddhafiguren.

Ansonsten bin ich klar bei denen, die da sagen, was soll ein Trainerteam innerhalb 3 Trainingseinheiten denn groß taktisch verändern können? Das Spieler, die zutiefst verunsichert sind, nun nicht von jetzt auf gleich wie ein l.Messie Fußball zelebrieren, sollte doch wohl klar sein? Das wird Zeit brauchen. haben wir eigentlich nicht. Deshalb erstmal „in die Köpfe“ gehen und an der Mentalität arbeiten. Davon war meiner Meinung nach, auch einiges zu sehen.
Es wäre natürlich super gewesen, wenn es noch zum 2:2 gereicht hätte. Das wäre wohl auch verdient gewesen. Aber so ist das halt. Wenn du da unten stehst, ist dir das Glück selten hold.
Vielleicht hatte Dardai auch unseren Vorrat an Glück für die nächsten Jahre schon aufgebraucht…. 😉


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Start-Nr.8
1. Dezember 2019 um 17:29  |  711943

Nun, wir müssen uns darauf einstellen, mit 11 Punkten auf einem Abstiegsplatz in den Winter zu gehen. Das ist der wahrscheinlichste Fortgang der Dinge. Und dann? Wir werden in der Rückrunde dann 29 Punkte brauchen. Das sind fast 10 Siege aus 17 Spielen. Soll jeder selbst einschätzen, ob das möglich sein wird.


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Start-Nr.8
1. Dezember 2019 um 17:35  |  711945

Trotzdem nochmal eine andere Frage: kommt irgendjemand mit der neuen Hertha App klar? Ich finde überhaupt keine Info mehr in der App. Wurde die so reduziert oder finde ich nur nichts? Gibt keinen Menubutton, hinter dem etwas steht. Nur noch Spiele News und der unsägliche E-Sport? Sonst nichts…


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1. Dezember 2019 um 17:38  |  711946

Was ein guter Trainer ausmacht und bewegen kann zu Saison beginn, sieht man an Gladbach. Preetz war wohl nicht in der Lage oder willens einen richtigen Profitrainer zu verpflichten. Das Ergebnis sehen wir jetzt. Klinsmann und sein Team müssen nun die Scherben zusammen kehren und die Mannschaft wieder in die Spur bringen. Was einige hier schreiben von der Erwartung her, wo Klinsmann erst 3 Tage Zeit hatte um die Mannschaft neu kennen zu lernen und sie etwas zu Trainieren, grenzt schon an Dummheit oder Gedankenlosigkeit.
Die Hirnlosen aus der Ostkurve danken Covic für den Scherbenhaufen den er aus der Mannschaft gemacht hat! Pal hatte ein funktionierendes Team übergeben, falls das so einige wieder vergessen haben.


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psi
1. Dezember 2019 um 17:41  |  711947

Hertha App
Habe heute versucht, den Durchblick zu finden. Ist mir nicht gelungen, wo z. B. sind die Jugendnannschaften versteckt?
Für mich total unübersichtlich, dafür
News ohne Ende, Monate rückwärts.


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psi
1. Dezember 2019 um 18:02  |  711948

@coconut
Ich war überrascht, wie positiv sich A. Herzog über J. Klinsmann geäußert hat. Dass immer erzählt wird, Klinsi verstehe nicht viel von Taktik, machte ihn total sauer.
Er hat damals viel von ihm gelernt, und ist sehr dankbar dafür.
Bin gespannt, wie lange es dauert , unsere Mannschaft auf ein besseres Niveau zu hieven.


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Dezember 2019 um 18:08  |  711949

@einklugerKopf

weiß, wo er Schwächen hat. Und holt in sein Team Leute, die ebendort Stärken haben.


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LG_IceT
1. Dezember 2019 um 18:11  |  711950

Ich hoffe mal, dass die neue Trainingswoche ein Ergebnis haben wird: Grujic auf die Bank


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psi
1. Dezember 2019 um 18:12  |  711951

Heißt @U.Bremer, wir haben einen klugen Kopf als Trainer 👍


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Dezember 2019 um 18:21  |  711952

@psi

es hat ja einen Grund, dass Klinsmann 2004 nicht den vom DFB angedachten Aufpasser Ralf Osieck als Trainer neben sich haben wollte – sondern Joachim Löw. Weil der den Spielern vermitteln konnte, wie das (damals) moderne schnelle Vertikalspiel nach vorne umzusetzen ist, das dem Trainerteam vorschwebte.
Ich vermute, dass diese Funktion in der Konstellation bei Hertha Alexander Nouri zugedacht ist. Ob Nouri das kann? Wir werden es bald wissen.


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coconut
1. Dezember 2019 um 18:26  |  711953

@ psi 1. Dezember 2019 um 18:02
Ja, ging mir genauso.
Allgemein hieß es ja immer, das Jogi der Taktikfuchs war und Klinsmann nur der Motivator.
Offenbar war es doch um einiges Komplexer.

…und ja, wir haben einen klugen Kopf als Trainer. Der weiß ziemlich gut, was er kann und was nicht. Entsprechend stellt er seine Teams zusammen.
Macht ja auch Sinn, denn niemand ist überall perfekt.

So ist es zB. ja etwas anderes Taktisch gut zu sein, als dieses Wissen auch zu vermitteln. Denn letzteres ist die eigentliche Kunst.


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psi
1. Dezember 2019 um 18:27  |  711954

Zu dieser Jahreszeit einen guten Co zu finden, der auch noch frei ist, wird schwierig gewesen sein. Und Nouri kannte er schon. Kann Nouri die Erwartungen nicht erfüllen, kommt notfalls ein weiterer hinzu, koste es, was………
Denke ich jedenfalls.


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coconut
1. Dezember 2019 um 18:31  |  711955

@psi um 18:27
So wird es wohl sein.
Wobei man nicht vergessen darf, ein Abstieg käme uns ungleich teurer…


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Dezember 2019 um 18:34  |  711957

@KlinsmannKonzept

mich interessiert eine Frage, die Michael Horeni in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung angeschnitten hat.
Was bei Hertha passiert: Klinsmann rückt ein, bringt einen klompetten Stab mit, installiert eine neue Position (Performance Manger) – und vermittelt den Eindruck, dass es noch lange nicht das Ende ist, von dem, was bei Hertha an Veränderungen denkbar ist.
Das ist ähnlich zu dem, wie Klinsmann 2004 beim DFB eingeritten ist.

Ist die Methode, die den deutschen Profifußball 2004 gravierend verändert hat, 15 Jahren später immer noch die Methode, die bei Hertha für einen Sprung in die Fußbal-Moderne sorgt? Oder zeigen Beispiele wie RB Leipzig, dass die Moderne längst weitergezogen ist. Und mittlerweile ganz andere Summe als 224 Millionen Euro braucht, um Vereine zu entwickeln?


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Carsten
1. Dezember 2019 um 18:39  |  711958

@KlinsmannKonzept
Hauptsache es kommen Veränderungen, die alte Krusten aufbrechen, kann in unsern Fall Hertha nicht das schlimmste sein.


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Kamikater
1. Dezember 2019 um 18:40  |  711959

@ub
Es braucht mindestens 1-2 Mrd, um dauerhaft oben was zu bewegen. ManCity hat einen kleinen Teil seines Clubs verkauft. Für 500 Mio.

Mal eben so.

@Trainerdiskussion
Und wieder wird über Trainer (und Manager) gesprochen. Aber nicht über das, was gestern wirklich einfach passiert ist. Daher mal ein paar Noten aus meinen Eindrücken:

Kraft: 3
Mittelstädt 5
Stark 5
Rekik 5
Boyata 2,5
Wolf 3,5
Schelle 4,5
Grujic 5
Darida 2,5
Lukebakio 2
Selke 4

Kalou 5
Ibisevic 5
Dilrosun 5

Schiri 3,5
VAR 5

Und das bedeutet ja vielleicht, eventuell, also ohne hier jemandem zu nahe zu treten oder privat zu verletzen, anzugreifen, dass die Spieler und weniger andere Mitarbeiter schechte Leistungen abgerufen haben.

Und wenn man dann noch weiß, dass der vermeintliche Ausgleichstreffer gleiche Höhe war – nicht, wie die verbohrten User oder Herthahasser beim DFB da Abseits – dann ist der Punkt eben mehr als verdient. Aber nur, weil Dortmund genauso schlecht war, wie wir.


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Blauer Montag
1. Dezember 2019 um 18:41  |  711960

Na toll. 🙁
Auch Werder Bremen punktet heute in Wolfsburg?


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psi
1. Dezember 2019 um 18:44  |  711961

@BM, Wir haben noch eine Halbzeit 😉


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Blauer Montag
1. Dezember 2019 um 18:53  |  711962

Dann übe ich mich die nächsten 45 min. in der Blogtugend psi


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Colossus
1. Dezember 2019 um 18:55  |  711963

Na ja, irgendwann punkten auch mal die Mannschaften da unten…oder besser gesagt: Die einzige Mannschaft, die in der Bundesliga in den letzten 5 Spielen genau nix behalten hat…ist die unsere.


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Opa
1. Dezember 2019 um 18:57  |  711964

Ein kluger Kopf sollte aber auch wissen, dass man vom Sprücheklopfen allein keine drei Punkte bekommt. Vielleicht ist das ja das berühmte Pfeifen im Wald? Hoffnung verbreiten? Vom Zähneklappern kriegt man immerhin ja auch keine drei Punkte. Dennoch sind wir mitten im Abstiegskampf und unser Restprogramm der Hinrunde ist knackig-ambitioniert, da muss man schauen, dass sich da nichts in den Köpfen verwächst und natürlich auch, dass man das Publikum mitnimmt und keine Erwartungen weckt, die man nicht erfüllen kann, sonst war das, was gestern nach dem Spiel passiert ist, nur ein softer Vorgeschmack auf das, was dann blühen könnte, wenn auf den PKs wieder von „rechnerisch ist noch alles drin“ geredet wird.


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Blauer Montag
1. Dezember 2019 um 19:04  |  711965

Deswegen ärgert mich der verspätete Trainerwechsel um so mehr Colossus. Wir fahren nach der Länderspielpause nach Augsburg, liefern ein Grottenspiel ab und überreichen dem Gegner 3 Punkte. Erst nach diesem Fiasko fand der Trainerwechsel statt.


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Blauer Montag
1. Dezember 2019 um 19:05  |  711966

Was genau ist denn gestern nach dem Spiel passiert?

Ich war nicht im Stadion, ich musste arbeiten.


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Carsten
1. Dezember 2019 um 19:17  |  711967

@Blauer Montag
Die Ostkurve hatte die Spieler mit Absteiger und Becherwürfen verabschiedet.


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jenseits
1. Dezember 2019 um 19:21  |  711968

Der VAR genauso wie gestern: nimmt uns ein Tor. 😉


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pax.klm
1. Dezember 2019 um 19:26  |  711969

Was das auch immer sein soll:
Der Ausgleich für Wolfsburg? Nein! Von der rechten Außenbahn flankt Arnold die Murmel in den Sechzehner, wo Bruma angelaufen kommt und die Kugel ins rechte Eck jagt. Die Videobilder zeigen, dass der Oberkörper des Verteidigers zu nah an der gegnerischen Grundlinie ist.


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Blauer Montag
1. Dezember 2019 um 19:46  |  711971

Danke Carsten
1. Dezember 2019 um 19:17 | 711967


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Carsten
1. Dezember 2019 um 19:52  |  711972

Bremen wird wohl gewinnen, dann brauch morgen nur noch Mainz gegen Frankfurt gewinnen, und der Spieltag goil für uns. Dann enteilt uns langsam das Mittelfeld.


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videogems
1. Dezember 2019 um 20:04  |  711975

Wenn man schon mal auf Schützenhilfe hofft.
Wolfsburg und Hertha…das ist einfach nix.


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Björn
1. Dezember 2019 um 20:27  |  711977

Aber es gab doch schon eine öffentliche Trainingseinheit beim Spiel in der Pause. Die muss man schon gegenrechnen, auch wenn sie sehr kurz war. 😉

Gerade nach den (erneuten) Vorfällen aus dem Bereich der „Ultras“ ist es nachvollziehbar, dass die Tore zum Gelände zugemacht werden. Die sind ja nur noch mit Angriffen auf den Verein und seine Vertreter beschäftigt, oder mit sich selbst.


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pax.klm
1. Dezember 2019 um 20:49  |  711978

Ostkurve?
Sieht eher nach „Schwarzem Block“ aus!
Wie sind die Vereinsfarben?
Und in die Richtung sollman spielen?


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Traumtänzer
1. Dezember 2019 um 20:56  |  711979

@videogems
Wie ich heute früh schon schrieb, auf Schützenhilfe brauchen wir nicht hoffen. Wenn für uns was maximal schief gehen kann, wird das wohl leider auch passieren. Also, am Besten selbst ausm Sumpf rausziehen und möglichst wenig mit den anderen beschäftigen.

#Klinsmann15yearslater
Gute Frage, die oben gestellt wurde. Einerseits ist Hertha nicht der DFB. Andererseits fühlt sich Klinsmanns Vorgehen schon genauso an wie das damals. Ist es aber noch zeitgemäß? Ich bin mir da etwas unschlüssig. Wie @Carsten schon schrieb, könnte es natürlich sein, dass allein aufgrund des Umstandes an sich (Veränderung) tatsächlich mal etwas Bewegung in den Laden reinkommt und Energie freisetzt. Die nachgeschobene Frage, ob allerdings 224 Mio. heutzutage überhaupt noch ausreichend sind, ist gleichermaßen richtig wie pervers. Am Ende denke ich mir, weil Hertha eh eigentlich mit fast allem zu spät dran ist, passt es irgendwie auch, wenn der Reformprozess jetzt 15 Jahre später als Klinsmann reloaded bei uns andockt. Wie so oft im Fußball/Leben, wird man wohl erst später darüber befinden, ob es richtig oder falsch war – je nachdem, ob Klinsmann es geschafft hat oder nicht. Ich finde es ja ganz gut wie er bisher angekommen ist und so insgesamt rüber kommt. Und auch, dass er den Eindruck vermittelt, dass ihm das Ganze irgendwie auch ein Herzensprojekt ist (die Geschichte mit seinem Vater z.B. und wie er selbst mit Herthafahne zu seinem ersten Spiel gegen Stuttgart mit Papa gegangen ist). Mir ist aber auch klar, dass er und sein Team hier eine ordentliche Stange Geld mitnehmen. Dürfte von den Tennor-Millionen sein und demzufolge wohl auch nicht mehr kaderinvestiv zur Verfügung stehen, vermute ich mal. Naja, es ist eben auch Geschäft und so muss man das wohl leider auch sehen. Klinsmann hat dieses Geschäftsmodell (Reform im Rahmen einer Art Businessprojekt) und Hertha hat das nachgefragt. Erfolgsgarantie gibt es nicht. Ob es den kurzfristigen Erfolg gibt, wissen wir auch nicht. 2004 hat er beim DFB angefangen. 2014 sind wir Weltmeister geworden, was wir sicherlich auch Klinsmann und den von ihm angeschobenen Prozessen zu verdanken haben. Wir werden’s sehen.


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Piere
1. Dezember 2019 um 21:14  |  711980

Ostkurve
Die Jungs wandern permanent auf einem schmalen Grad!
Mal sehr positiv = Becheraktion usw.
Mal nett = Verabschiedung A. Covic
Mal kritisch = Banner Preetz Trainer
Mal einfach nur peinlich = Homophobie
Mal fernab von Support = Becherwürfe Richtung eigene Spieler, Auftreten in fremden Stadien
Herthaner stehen da natürlich auch, werden aber von Nicht – Herthanern Dominiert.
Im übrigen ein Grund warum ich dort nicht mehr stehe.
—-
Klinsmann Turnaround
Ich messe seine Arbeit nach der Winterpause. Danach muss mehr kommen. Ferner hoffe ich auf regulierende Nachbesserungen des Kaders in der Winterpause.
Ich gebe ihm und seinem Team mindestens die Zeit, die A. Covic hatte!


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blauweiss
1. Dezember 2019 um 21:30  |  711981

Ostkurve is nur noch peinlich… fand ich schon gegen Leipzig unerträglich. Gerade jetzt braucht das Team den Support der Fans.


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Carsten
1. Dezember 2019 um 21:49  |  711982

Zumindest find Ick ja schon jut das Montag wohl nicht frei ist sondern indoor Training ist, kann ja nicht schaden haben ja schließlich etwas nachzuholen.


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psi
1. Dezember 2019 um 22:23  |  711984

Zeigler nimmt Klinsmann aufs Korn,
man, man, man 🙄


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Colossus
1. Dezember 2019 um 23:30  |  711985

Ist doch gut. Ich glaube der Klinsmann hat schon Bock zu beweisen, dass er mehr drauf hat als den bloßen capitano Motivator zu spielen. All der schon jetzt prasselnde Spott wird ihn zusätzlich motivieren…zumindest mutmaßlich.


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TF-Fan
1. Dezember 2019 um 23:40  |  711986

Das mit den 15 Jahren… dieses Denken ist typisch deutsch.

Hauptsache man kann meckern und sich scheinbar intelligent wichtig tun.

Ich glaube nicht, dass Klinsmann als Mit-Fünfziger bereits vor 15 Jahre stehen geblieben ist. Wie lassen sich denn die Erfolge von Hoeneß, Heynckes, oder unserem Gott-Kaiser Franz in ihrem hohen Alter erklären. Und auch Rangnick ist ja schon deutlich älter, zumindest über 60!

Nun, davon abgesehen: 3 Tage – da kann man überhaupt nichts erwarten. Ich gestehe: nach dem 2:0 bin ich mit meinen 3 Molossis raus auf die Felder abgehauen, es tat wirklich schrecklich weh, dass Spiel mitanzusehen.

Als ich dann zurückkam, habe ich zwar sehr viel gesehen, was mich nicht positiv stimmte, aber erstmal stimmte wohl die Einstellung und wie ich gehört habe, ließ sich auch feststellen, dass die laufbereitschaft die höchste der Saison war. Das ist doch mal was positives für die 3 Tage ‚Motivation‘ oder ‚Training‘.

Einstudierte Spielzüge und neue Taktik kann man ja nun defintiv NICHT erwarten!

Die Situation ist defintiv hochkritisch, aber jetzt bereits die Kübel der Gehässigkeit und des Pessimus über das neue blau-weiße Ensemble zu kippen halte ich für ziemlich bescheuert. Jetzt heißt es zusammenzuhalten und maßvoll zu sein. Am besten: nicht meckern, sondern konstruktiv sein. Vielleicht lesen ja hier viele Leute mit, von denen man das nicht denkt… und jetzt negativ voreingenommen zu sein ist sicherlich _nicht_ zielführend! HA HO HE!


Uwe Bremer
Uwe Bremer
1. Dezember 2019 um 23:59  |  711987

@KICKER

von morgen, Montag.
Titelgeschichte zu Hertha „Glanz oder gar nicht“.
Auszüge:

Preetz hat … neben anderen, die Kultur der Erwartungsdämpfung derart hoch entwickelt, dass „einer der verschlafensten Hauptstadtklubs zwischen Nord- und Südpol“ (Süddeutsche Zeitung) jahrelang nur im Verborgenen ambitioniert war.

Aber die eigentliche Story spielt nicht auf dem Rasen … Die Kehrtwende vom Bundesliga-Rookie Ante Covic zum XXL-Staff Klinsmanns war so scharf, wie es nur Not-Manöver sein können.

Bei aller Heterogenität dieser Stadt und ihrer fehlenden Wirtschaftskraft: Hertha hat über die Jahre ein Talent darin entwickelt, sich gern unverstanden zu fühlen – und die Fehler im Zweifel auf der Gegenseite zu verorten.

Klinsmann hat genau zugehört, als Preetz … gefragt wurde, ob sich gerade eine Machtübernahme abspiele. Preetz hat das pflichtbewusst verneint: „Es ist eher ein partnerschaftliches Miteinander.“ Es wird sich recht bald zeigen, ob man sch tatsächlich verträgt oder nur erträgt.

Meine Empfehlung: Kaufen.


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Colossus
2. Dezember 2019 um 0:17  |  711988

Allein der erste Absatz ist dermaßen schmerzhaft wahr, dass er den Kauf rechtfertigt.


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monitor
2. Dezember 2019 um 0:34  |  711989

„die Erwartungsdämpfung hochgeschraubt“!
Sorry, finde ich übertrieben.
Vielleicht hätte Hertha mit einer erfolgreicheren Führung seit Carl Heinz Rühl eine andere Mentalität und Selbstverständnis hinbekommen.
Aber nach D.H. (Platz da, hier kommt die Hauptstadt) und M.P. (Entschuldigung, würden Sie mich bitte mal vorbeilassen) war einfach nicht mehr drin.
😉
Als Herthaner mußt Du Ironie und Sarkasmus können , sonst kriegst Du Probleme mit Deinem Gemüt!


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monitor
2. Dezember 2019 um 0:37  |  711990

Immerhin hat Klinsmann als Hertha Trainer dafür gesorgt, daß wir im Kicker prominent behandelt werden! 😉


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Petersen
2. Dezember 2019 um 7:21  |  711996

Und hoffentlich bald möglich auch mal wieder mit positiven Nachrichten…


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Canyon
2. Dezember 2019 um 8:55  |  711997

#Sprung in die Fußballmoderne

Mich hat schon die ganze Zeit gewundert, dass es hieß, Hertha würde nun im Geld schwimmen. Nein, die 200+ Mio. sind in heutiger Zeit nicht viel. Vor allem, wenn man damit nun mal auch andere Verbindlichkeiten bezahlt. Hertha ist durch das Geld allenfalls konkurrenzfähig geworden, auch mal mit Spielern reden zu können, die 15-20 Mio kosten. Das geht auf Dauer aber nur, wenn sie Spieler auch wieder mit Gewinn verkaufen, denn sonst ist das Geld schnell weg.
Dass hier erstmal ein radikaler Cut gemacht wird, im Trainerstab, ist doch ein gutes Zeichen. Aber, auch wenn ich mich wiederhole – ohne Kämpfer wird Hertha nichts erreichen. Nicht gg die Eintracht, nicht gegen Gladbach, nicht gegen Freiburg. Klinsmann scheint das ja von den Spielern einzufordern, mal schauen, ob doch in dem ein oder anderen Spieler ein Kämpfer schlummert.
Die Rechnung, die @Start-Nr 8 aufmacht ist (brutal ) realistisch. Das wiederum wirft die Frage auf, ob KLinsmann nicht die Zeichen erkannt hat, wenn er sagt, erstmal ins Mitelfeld kommen, und dann weiter nach oben sei das Ziel. Ob das die richtige Botschaft an die Mannschaft ist?


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Blauer Montag
2. Dezember 2019 um 9:07  |  711998

Nach fünf Niederlagen in Serie ist Hertha BSC nach dreizehn Spieltagen auf Platz 16 der Tabelle und damit im Abstiegskampf angekommen. „Wir werden die Intensität nach oben schrauben“, kündigte Klinsmann nun an: „Weil wir wissen, wo wir stehen. Wir lesen alle die Tabelle.“…
https://www.berliner-zeitung.de/sport-leidenschaft/von-wegen-klinsmann-effekt-li.2417


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Tsubasa
2. Dezember 2019 um 9:13  |  711999

Ich würde darum bitten aufzuhören sich an den 200+x Millionen aufzuhängen. Das war der Kaufpreis für die Anteile. Dem Herrn gehört jetzt quasi die Hälfte des Schuppens und ich meine er hat auch schon erwähnt wenn nötig auch noch mehr geld in die hand zu nehmen um seine Firma anzuschieben auch wenn es dafür keine Anteile gibt. Der will eine erhebliche Wertsteigerung und wird, da dürfen wir uns sicher sein, die Vereine von denen er so gerne als Referenz spricht auch studiert haben. Der weiß wieviel Geld da von Nöten ist um auf Dortmund Bayern Leipzig aufzuschließen.


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Blauer Montag
2. Dezember 2019 um 9:13  |  712000

Im spielgestaltendenden Mittelfeld sieht es bei Hertha derzeit aus wie in den Weiten Mecklenburg-Vorpommerns. Das ist kein Leben, da regt sich nichts. Es ist so schade, dass Marko Grujic nach dem Sommerurlaub seinen Zwillingsbruder zu Hertha geschickt hat, um sich selbst, glaube ich, auf Wohnungssuche in Liverpool zu begeben. Sein Bruder, der ihm verblüffend ähnlich sieht, ist leider viel behäbiger und auch dem Fußballspiel nicht so zugetan, wie er selbst.

Gibt es eigentlich den Spieler Duda noch? Er ist der Einzige im Kader, der die Rolle des offensiven Zehners ausfüllen kann. Ich habe ihn vor langer Zeit bei Hertha mal gesehen und fand ihn richtig prima. Könnte man nicht mal nachgucken, ob er inzwischen wieder zu seiner Form zurückgefunden hat?

Sorge habe ich für die nächsten Wochen trotzdem keine. Ich bin mir sicher, dass uns Jürgen Klinsmanns Rhetorik mit jener Kreativität versorgen wird, die wir auf dem Platz leider etwas vermissen…

https://www.tagesspiegel.de/sport/kolumne-auslaufen-mit-luedecke-von-juergen-klinsmann-und-helmut-kohl/25289354.html


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Blauer Montag
2. Dezember 2019 um 9:19  |  712002

… Auch Co-Trainer Alexander Nouri reagierte immer wieder auf Aktionen der Hertha, rief sich Spieler an die Seitenlinie, um ihnen genaue Instruktionen zu geben. Ähnlich wie bei seinen vergangenen Stationen, hat sich Klinsmann mit Nouri einen Trainer an die Seite geholt, der taktisch mitdenkt und eigene Ideen einbringt.

Anders als noch in Augsburg erholte sich Hertha von dem frühen Schock, wurde nach einer knappen halben Stunde besser und kam zum Anschlusstreffer durch Vladimir Darida (34.). Klinsmann applaudierte und feuerte seine Mannschaft an. Seine Elf war nun präsenter und störte den BVB schon früh in der eigenen Hälfte. „Wir waren heute aggressiver, waren bissiger in den Zweikämpfen. Es hatte alles Hand und Fuß“, urteilte auch Kapitän Niklas Stark nach dem Spiel über die Veränderungen, die sein neuer Trainer in nur kurzer Zeit erreicht habe….
https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2019/11/fussball-berlin-hertha-bsc-borussia-dortmund-bundesliga-premiere-juergen-klinsmann.html


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Start-Nr.8
2. Dezember 2019 um 9:22  |  712003

Kicker Noten für das Dortmund Spiel:

Kraft 3
Stark 5
Boyata 3
Rekik 4
Skjelbred 4
Wolf 5
Grujic 3,5
Darida 3
Mittelstädt 4
Selke 3,5
Lukebakio 3,5

Wo die eine 3,5 für Grujic erholen erschließt sich mir nicht. Selke habe ich auch schlechter gesehen.


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Jonnycooper
2. Dezember 2019 um 9:26  |  712004

@Kami hat für mich vollkommen Recht wenn er als Grund für die missliche Lage die Mannschaft benennt.
Klinsmann ist als Thema so etwas wie ein Katalysator an dem sich der Boulevard abarbeitet.
Die Spieler, die wieder mal, unerklärlicherweise, zwei Gegentore begleiteten, um sich dann auf die Socken zu machen stehen hier gar nicht im Focus.
Soll Klinsmann jetzt auch noch die Flanken verhindern und die Räume zulaufen?
In drei Tagen kann der maximal einen Motivationschub auslösen, das er die Mannschaft noch nicht richtig einschätzen kann ist doch offensichtlich, siehe Aufstellung und Wechsel.
Für meine Begriffe sind Klünter für Wolf und Torunarigha für Rekik die bessere Besetzung am Stafraumeck.
Im Mittelfeld fehlt der Passgeber seit Raffael und Ronny und mit Darida ist ein, maximal, fleißiger und mit Duda eine Eintagsfliege als Personal da.
Grujic träumt auf unterem Niveau von höheren Sphären und ist seit einem Jahr nicht mehr prägend aufgefallen, da hilft auch ein Maier nicht der offensiv noch nichts gezeigt hat.
So bleibt nur der Dardai-Fussball, mit 8 Mann mauern, das Spiel verschleppen und mit langen Pässen die schnellen Außen, Dilrosun und Lukebakio, schicken vielleicht schießt einer mal ein Tor.
Wenn im Winter nicht nachgebessert wird, ist mein Resume : mauert euch ein, verhindert schnelle Gegentore und hofft auf glückliche Konter, mehr traue ich euch nicht zu.


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Jonnycooper
2. Dezember 2019 um 9:32  |  712005

Grujic: 5
Lukebakio: 2 der einzige der zwei relevante Torschüsse zu Stande gebracht hat.
Rekik, Mittelstädt und Skjelbret 4? Für mich: 5 setzen.


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Tsubasa
2. Dezember 2019 um 9:34  |  712006

@jonnycooper:

Vielleicht ist das gar kein Dardai Fußball, sondern dass was geht mit dieser Mannschaft.


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Blauer Montag
2. Dezember 2019 um 9:40  |  712007

PK nach Borussia Dortmund – Bundesliga – 13. Spieltag – Hertha BSC
https://www.youtube.com/watch?v=wcHK-KBugH4


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Blauer Montag
2. Dezember 2019 um 9:53  |  712008

… Für sein Debüt wählte der Trainer eine Dreierkette in der Abwehr, vorn begann er in Person von Dodi Lukebakio und Davie Selke mit zwei Stürmern. Später wurde defensiv auf Viererkette umgestellt und Verteidiger Dedryck Boyata ins Sturmzentrum beordert. Als Hinweis, dass Hertha in den kommenden Wochen versuchen wird, in dieser Grundordnung die Abstiegszone zu verlassen, wollte Klinsmann seine Aufstellung nicht sehen: „Ich bin kein Systemfanatiker, ich bin sehr flexibel. Die Spieler sind ohnehin geschult in ihrer Ausbildung auf mehrere Systeme, die können alle Systeme rauf- und runterspielen.“ …
https://www.morgenpost.de/sport/hertha/article227798723/Klinsmann-auf-der-Suche.html
So weit, so unvollständig die heutige Presseschau


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Opa
2. Dezember 2019 um 10:00  |  712009

Auf das Enttäuschen geweckter Erwartungen reagieren Menschen unterschiedlich. Die Ostkurve ist mit rund 12.000 Zuschauern keine homogene Einheit, sondern sehr, sehr bunt. Daher scheint mir das Draufhauen einiger hier auf „die Ostkurve“ lediglich die Exposition der eigenen Unkenntnis. Immerhin scheint es dem Abarbeiten eigener Vorurteile zuträglich. Ist ja auch was.

Was die Rolle des Boulevards angeht: Da erwartet doch niemand, dass wir plötzlich wie Phoenix aus der Asche emporsteigen, die Story ist sehr unwahrscheinlich. Vielmehr wird man darauf lauern, das Scheitern ausschlachten zu können und hat damit ja auch schon teilweise begonnen. Denen geht’s weder um Klinsmann noch um Hertha, da geht’s nur um Klicks. „Denen“ wäre auch Loddar recht gewesen. Die Säule dürfte daher eher bröckelig sein.

Wenn nun auch der Kicker bei der Bilanz der letzten zehn Jahre augenfälliges erwähnt, dass man Angst haben muss, demnächst nichts mehr aus der Rohrpost zu lesen und obendrein Uwe Bremer das noch als lesenswert lobt, dann sollte das Bauchgrummeln so groß sein, dass jeden Moment die Doomsday-Sirene losgeht. Abstiegskampf kann nämlich weder Klinsmann noch Preetz. Der Move, jemanden, der ihn eigentlich beaufsichtigen soll, in die Verantwortung zu schieben, ist machtpolitisch clever. Ob’s für Hertha gut ist?

Egal, ich bin vermutlich nächste Saison auch wieder dabei. Dann geht’s vielleicht auch wieder gegen einen Gegner auf Augenhöhe hinsichtlich der Ansprüche – den HSV 😉 Das Duell Windhorst gegen Kühne verspricht ungeahnte Spannung.


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Blauer Montag
2. Dezember 2019 um 10:03  |  712010

„10 Jahre, 12 Trainer, Ein Verantwortlicher“.
Klinsmann
Covic
Dárdai
Luhukay
Rehagel
Tretschok

Skibbe
Widmayer
Babbel
Funkel
Heine
Favre


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Canyon
2. Dezember 2019 um 10:12  |  712011

„10 Jahre, 12 Trainer, Ein Verantwortlicher“.

Warum Interimstrainer, die für 1-2 Spiele übernehmen, mitgezählt werden, erschließt sich mir nicht. So reduziert sich das hier schnell auf 9.


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Traumtänzer
2. Dezember 2019 um 10:18  |  712012

Ich finde die Rechnung von Start Nr. 8 nicht (brutal) realistisch, weil sie ja unterstellt, dass wir 40 Punkte haben müssen. Abstieg vermeiden ging in der Vergangenheit aber auch mit teils deutlich weniger Punkten. Gut, heißt dann trotzdem, dass wir noch 6-7 Spiele gewinnen und vielleicht das eine oder andere Unentschieden holen sollten. Was schwer genug wird, ich weiß.
Kicker-Note 5 für Wolf sehe ich nicht.

Finde es auch gut, wenn sich die Mannschaft etwas abschottet und so wenig Interviews wie nötig gibt. Voller Fokus auf die Hauptaufgabe, möglichst wenig Nebengeräusche. Schlimm genug, dass das offensichtlich keine Selbstverständlichkeit war oder immer wieder mal aus dem Fokus gerät bei uns.

Ich mache Klinsmann bisher auch keine Vorwürfe für die paar Trainingseinheiten, die er und sein Team hatten. Das Engagement im Dortmundspiel hat mir jedenfalls zum größten Teil sehr gut gefallen. Das muss jetzt echt mal langsam zum Standard werden. Noch ein wenig stärker darauf achten, die Balance nach hinten nicht zu verlieren, aber hey, es war Dortmund, die eben auch die Spieler im DM/OM für solche Geistesblitze haben (trotzdem darf man natürlich nicht 2 Tore in 3 Minuten bekommen). Ich denke auch, dass bei den kommenden Mannschaften nicht alle so aufgestellt sind wie Dortmund. Dafür haben sie punktuell vielleicht andere Qualitäten, auf die man achten muss. Nur weiter Mut, in der Hoffnung, dass der dann auch mal belohnt wird.


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fechibaby
2. Dezember 2019 um 10:27  |  712013

Warum wurde Klinsmann verpflichtet?
Weil die Presse und die Öffentlichkeit sich nun auf den Trainer konzentrieren und nicht auf die auch so verunsicherten Spieler.
Leider kennt Klinsmann bisher keinen Abstiegskampf. Daher ist er meiner Meinung nach auch der falsche Trainer für den Abstiegskampf!
Vielleicht wird in der Winterpause ja noch ein neuer Trainer geholt, der auch Abstiegskampf kann.


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Opa
2. Dezember 2019 um 10:28  |  712014

@canyon: Zählst Du Dardai als Interimstrainer mit? Als solcher ist er nämlich installiert worden und er hat uns mit nur einem einzigen Tor Differenz davor bewahrt, erneut in die Relegation zu müssen. Letztlich ist es wenig hilfreich, irgendwelche Zähldiskussionen zu führen, denn die Kernaussage ist ja nicht, dass es so viele Trainer waren, sondern, dass kaum einer von denen Hertha überm Strich halten konnte und der einzige, der das zuverlässig lieferte, am Ende gehen musste, weil er den vom Verein selbst formulierten, gestiegenen Ansprüchen nicht mehr genügte. Als Ergebnis stecken wir übrigens mitten im Abstiegskampf. Mit einem 220 Mio. € Kader. Das ist etwas, wofür wir früher mal den HSV ausgelacht haben. Heute sollte uns das im Halse steckenbleiben.


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Carsten
2. Dezember 2019 um 10:32  |  712015

Mir persönlich ist es völlig Schnuppe ob in 10 Jahren 12 Trainer oder 9 verbrannt wurden, Preetz hat 100% seine Anteile für diese beschi… Saison, und deswegen muss er weg. Ob wir von der Schippe springen, die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich hoffe das wir zum Ende der Saison im unbeliebten Mittelfeld landen, und zur neuen Saison einen gestandenen Trainer verpflichten, der Verein an der einen oder anderen schraube drehen wird, und alte Krusten aufgebrochen werden, damit neue Dinge angegangen werden können.


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Bussi
2. Dezember 2019 um 10:37  |  712016

„Vielmehr wird man darauf lauern, das Scheitern ausschlachten zu können und hat damit ja auch schon teilweise begonnen.“
jenau, @Opa legt schon nach kurzer Zeit los … lauert auf Sandhausen usw. … so ein Negativschwätzer 👎

ach @Carsten …
#proPreetz


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Opa
2. Dezember 2019 um 10:42  |  712017

@Bussi: Womit lege ich denn los? Ich leide wie jeder andere Fan an der Situation und hoffe das Beste. Aber meine Erwartungshaltung ist aus den dargelegten Gründen übersichtlich. Wenn Du mir das als Messer wetzen auslegst, dann haben wir einfach sehr unterschiedliche Sichtweisen auf das Thema expectation management.


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Carsten
2. Dezember 2019 um 10:43  |  712018

@Bussi ist ja dein gutes Recht, genauso wie es meines ist. 😘


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Traumtänzer
2. Dezember 2019 um 10:49  |  712019

#Kultur-der-Erwartungsdämpfung
Ich verstehe nicht wie man Preetz/dem Verein daraus einen Vorwurf machen kann. Ich fand/finde diese Kultur nach wie vor richtig, einfach weil sie unsere Rahmenbedingungen passend widerspiegelt. Und wenn ich mich recht entsinne, hat Preetz bei aller Erwartungsdämpfung aber immer auch ein „wenn es sich ergibt, nehmen wir gerne mehr!“ hinten dran gehängt. Das ist das, was bei uns möglich war/ist!
Auf der anderen Seite: Was passiert denn, wenn Hertha größere Ziele formuliert? Das sehen wir doch auch jetzt teilweise: Wir kriegen es mit Hohn und Spott zurück und der Vorwurf „Großspurigkeit“ ist auch nicht weit weg. Wie du es machst, du machst es falsch.
Ich fand es ja durchaus bemerkenswert, dass man in der Vergangenheit als Ziel das „Finale daheeme!“ im DFB Pokal ausgegeben hat. Auf welcher sachlichen Grundlage eigentlich? Bei unserer Erst- und Zweitrundenvita in dem Wettbewerb….und das eine mal, wo wir in der letzten Zeit sogar ganz dicht an dem Ziel dran waren – ich glaube, das war mit eines der sang- und klanglosesten Spiele, die man von Hertha so in der jüngeren Vergangenheit sehen konnte.

Wo bitte schön ist bei uns die Grundlage für eine „Kultur der Erwartungssteigerung“ gegeben? Große Schnauze und nüscht dahinter, das können wir zu Genüge. Haben wir oft genug bewiesen. Ist quasi Berliner-, ach was, Hertha-DNA… Der wahre Entwicklungssprung wäre doch: Selbstbewusste Ansagen auf belastbarer Grundlage. Da müssen wir tatsächlich weiter erst noch hinkommen.
Finde, Leute, die so was schreiben, kennen den Verein nicht gut und/oder wollen sich nur an was/jemandem abarbeiten. Aber auch ein typisches Zeichen für eine Krisenphase. Also, wenn die Spieler jetzt nicht den „Schuss“ gehört haben, dann weiß ich auch nicht.


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Canyon
2. Dezember 2019 um 10:50  |  712020

Vielleicht mach der Banner einfach nicht so viel Sinn, wenn man eine andere Botschaft damit rüberbringen will. Eine Zahl auf einer Banner schreiben, die um 33% „verfälscht“ ist, ist sinnfrei. Ein Trainerverbrenner ist Preetz nicht.
Preetz wollte Kontinuität, die hatte er mit Dardai. Dass Hertha sich sportlich weiterentwickeln wollte, ist auch kaum verwerflich, wollen wir uns nichts vormachen, es hat keinen Spaß gemacht, beim Dardai-Fußball zuzuschauen. Dass so ein Wechsel nie ohne Risiko geht, ist auch klar. Nur hätte man vielleicht als Manager doch jemand anderes in der Hinterhand haben sollen (schon alleine um sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen). Wer sagt eigentlich, dass es mit PD nicht genauso laufen würde. Die schlechten Ergebnisse in 2019 gibt es seit Januar.

Unabhängig davon, wäre ich auch für eine Veränderung auf dem Managerposten. Bloß, wer könnte das sein? Am Ende kriegt man wahrscheinlich auch nur einen Neuling.


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Carsten
2. Dezember 2019 um 11:05  |  712021

Für mich gab es keine besonders hohe Erwartungshaltung gegenüber den Verein, ich fand ihn eigentlich auf einen guten Weg, zum schluss mit den neuen Investor. Das dann aber ein durchschnittlicher U 23 Trainer Cheftrainer wurde, der in diesen extremst harten Business 1. Liga sich ausprobieren durfte, Nö ist für mich an diletantismus nicht zu überbieten. Oder hat Preetz gedacht, er zaubert einen zweiten Nagelsmann aus den Zylinder. Wenn das hier schief geht, und die wahrscheinlichkeit ist leider gegeben schmeißt uns das um Jahre zurück, und verbrennt Millionen, die wir ja in Unmengen haben. Und wenn viele das Märchen glauben Preetz hat keinen anderen Trainer von Format bekommen können, würde ich mal mehr darüber nachdenken warum denn nicht, woran liegt es denn das keiner angeblich kommen möchte. 😉meine Idee ist Rangnick, dann der Investor noch mehr investieren für den Big City Club


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blauball
2. Dezember 2019 um 11:30  |  712022

Ich bin nach dem BVB-Spiel wieder vorsichtig optimistisch. Die (knappe) Niederlage war keine Überraschung. Man konnte aber sehen, der Matchplan war realistisch, die Aufstellung gut und die Wechsel machten Sinn. Trainer & Co haben der Truppe Zuversicht vermittelt und die Spieler scheinen die Qualität der neuen Chefs gebraucht zu haben. Wenn die Mannschaft sich von Woche zu Woche steigert wird es auch noch Überraschungspunkte geben.

@Opa ist doch als alter Herthaner durch ungezählte Pleiten, Pech und Pannen stocknüchtern in seiner Lagebeschreibung und trotzdem nicht mehr zu erschüttern. Alles ist natürlich möglich.


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Petersen
2. Dezember 2019 um 11:46  |  712023

Sollte nicht erst mal alles dafür getan werden, dass es am Ende zum Klassenerhalt reicht? Nicht nur seitens des Vereins und des Teams sondern auch von Seiten der Fans! Kritik ist gut und richtig, aber pöbeln und blind verunglimpfen geht gar nicht.


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datom
2. Dezember 2019 um 11:49  |  712024

@ Nummer 9
1. Dezember 2019 um 16:18

da stimme ich dir zu 100% zu.
Man sollte das Trainerteam jetzt erstmal seine Arbeit machen lassen.
Jetzt schon wieder gleich losjammern macht keinen Sinn.
Jetzt kommt erstmal das Frankfurt Spiel, da sieht man dann weiter.


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wilson
2. Dezember 2019 um 11:54  |  712025

Gladbach hatte die Idee, durch (Eberl-Gründe aus dem Gedächtnis) neue Spielphilosophie, neue Reize, andere Denke, etc. höhere Ziele, attraktiveren und letztlich erfolgreicheren Fußball zu erreichen.
Mannschaft schien, wenngleich auf höherem Niveau als Hertha BSC, gefestigt, intakt und bereit für eine Weiterentwicklung durch einen neuen Trainer. Also guckte sich Eberl einen oder mehrere Trainer aus, denen er zutraute, die zuvor angesprochenen Punkte umsetzen zu können und zurrte mit einem im Vorfeld alles fest.

Unser Michi kam auf die gleiche Idee.
Aus heutiger Sicht zumindest wirkt es, als habe er Ähnliches vorgehabt, den letzten Punkt indes (Trainer, der das umsetzen wird) außen vor gelassen. Möglichweise irre ich mich, und Covic war von Beginn an allererste Wahl. Es wirkte anders.
Auch wenn es nicht allenthalben Begeisterung auslöste, Dardai abzulösen, und ich war davon nicht begeistert, war es vielleicht der richtige Zeitpunkt. Ist es ihm (Preetz) wirklich vorzuwerfen, höhere Ziele/Platzierungen mit einer gefestigt scheinenden Mannschaft anzustreben? Nicht wirklich.
Dabei allerdings auf einen in der Bundesliga gänzlich unerfahrenen Mann zu setzen, wirkt, als habe ihn der Übermut geritten. Und so sehr der Vergleich hinkt: in unserer Region war auch schon mal jemand der Meinung, den günstigsten Flughafen der Welt bauen zu können. Dies wurde in den märkischen Sand gesetzt. Schauen wir mal, ob Hertha BSC die Bauabnahme am letzten Spieltag gelingt.


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Petersen
2. Dezember 2019 um 12:03  |  712026

@Wilson:
Ich teile Deine Sichtweise, wenngleich auch (natürlich) nicht weiß, ob Ante Covic von Anfang an erste Wahl gewesen ist.
Es kann im übrigen sogar so sein, dass Covic ein im Grunde sehr akribisch arbeitender Mensch ist, der vieles Gute tatsächlich mitbringt. Dennoch hat letztlich aber irgendwas gefehlt. Das sind ja manchmal nur Kleinigkeiten, eine „falsche“ Ansprache an die Mannschaft z.B.
Ich hoffe sehr, dass wir nicht am Ende der Saison eine Situation erleben müssen, bei der eine dann eingespielte Truppe womöglich einen Punkt zu wenig oder ein um ein Tor zu schlechtes Torverhältnis hat. Haben wir leider alles bei Hertha schon genau so erlebt.


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Blauer Montag
2. Dezember 2019 um 12:19  |  712028

Ich muss meine Erwartungen nicht dämpfen.
Ich bin weiterhin voller Hoffnung.
http://www.immerhertha.de/2019/11/08/herbstwirbel-bei-hertha-durch-klinsmann-und-windhorst/#comment-708247


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Colossus
2. Dezember 2019 um 12:54  |  712029

Im nicht hertha afinnen Umfeld meiner Peraon wird meine Abstiegsangst immer noch ungläubig abgetan, frei nach dem Motto: Mindestens 3 oder 4 sind deutlich zu schwach. Hertha bleibt drin.
Deren Optimismus versuche ich mir ein Stück weit zu eigen zu machen.


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pathe
2. Dezember 2019 um 13:06  |  712030

„Mindestens 3 oder 4 sind deutlich zu schwach.“

Das dachte ich bis vor Kurzem auch noch. Aber mittlerweile finde ich, dass nur noch Paderborn und mit Abstrichen Köln deutlicher schwächer sind als Hertha.


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Petersen
2. Dezember 2019 um 13:19  |  712031

@pathe: Und Paderborn kämpft aber wirklich sehr sehr aufopferungsvoll und wird ganz sicher auch mal belohnt werden. Bei Köln könnte der Punktgewinn gegen Augsburg positiv nachwirken – weiß man natürlich noch nicht.
Klar ist aber in jedem Fall: Wenn sich die Hertha-Akteure nicht selbst deutlichst steigern (und zwar so schnell wie möglich) brauchen wir uns über derartige Gedanken/ Hoffnungen/ Erwartungen eigentlich nicht zu unterhalten.


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Dd.
2. Dezember 2019 um 13:49  |  712032

Tja, es ist etwas schwer zu beurteilen, ob Klinsmann Abstiegstkampf kann. Hat er ja nie gehabt, insofern möchte ich einfach dass er das kann.

Das fand ich gerade so gut, bei die erste PK am Mittwoch:
Er sprach davon, es geht erstmal nur darum zu Punkten.
Und dann geht es darum zu Punkten. Mit das Ligamittelfeld als Ziel.
Muss Fan echt gesprochen hören.
Auf drängen der Journalisten, und weil die grundsätzliche Aufstellung der Hertha für die Zukunft nun mal auch Thema war, kam diese jetzt zitierte Bemerkung mit „diese Orientierung nach oben“, aber erst dann.

Klar, er hätte vielleicht lieber sagen sollen, fragen sie mir erst dann danach. Aber es wäre vermutlich egal. Er hat nun mal viele Hater in Deutschland. So oder so werden sie seine Aussagen ins Absurde führen, um dann ihm genusslich zu zerlegen.

Immerhin hat er mit eine mittelklasse Mannschaft wie die USA. öfters (?) die KO Runde auf Endrunden erreicht.

Hoffen wir einfach das er das kann.
Ein Abstieg, oh Gott…
Will ich mir lieber jetzt nicht ausmalen.

Ich kenne ihm nur aus der Ferne. Und werde ihm sicherlich hier besser kennenlernen. Vielleicht täusche ich mich, aber mein Bauchgefühl sagt:
Ich finde der Klinsi eine gute wahl.

Wer stand dann jetzt zur verfügung?
Und klappt das dann auch?
Weiß Fan doch nie im Voraus?

Den Schwung die er hereinbringt, wird die Mannschaft inspirieren!
Seine Prominenz, seine Karriere wird Eindruck machen auf das Team.
Das Team braucht ein Kristalisationspunkt, sich zu finden.
Danke Klinsi!
😎


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Michael
2. Dezember 2019 um 13:56  |  712033

Klinsmann ist der richtige.
Jetzt muss nur er und sein Team den Mut aufbringen die richtigen Spieler zu bringen und richtig ein-und auszuwechseln.
Warum Luke raus ? Warum Darida raus ?
Warum nicht Ibisevic für Selke. Stürmer brauchen Zuspiele und Flanken. Die können Sie sich nicht selber geben als Mittelstürmer.

In der Abwehr braucht Stark unbedingt eine Pause und Torunarigha unbedingt eine Chance.
Auf geht’s Hertha.


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apollinaris
2. Dezember 2019 um 14:04  |  712034

@ canyon.. die Botschaft an die Mannschaft war: Punkte sammeln. VonSpiel zu Spiel.,Ein Schritt nach dem anderen.
Das Mittelfeld erreichen, ist das Ziel. Das ging an die Mannschaft .


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apollinaris
2. Dezember 2019 um 14:25  |  712035

mal ne Frage an die Statistik- Liebhaber: habe gerade gesehen, das Hertha gg den BvB 120 km gelaufen sind .
Wann hat es das zuletzt gegeben?
und auch die Anzahl der Pässe hat mich überrascht, kam mir für unsere Verhältnisse hoch vor. Täusche ich mich?


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Dd.
2. Dezember 2019 um 14:28  |  712036

Übrigens, mal aus der Hüfte geschossen:
(bin ja wie viele hier mehr als skeptisch ob der Pressearbeit der Hertha)

Finde die Anregung gut von
@Traumtänzer
„Das Team solle so wenig Interviews geben wie möglich“
Ach was „so wenig wie möglich“?
Vorerst gar keine Interviews!!!

Ein gemeinsamer Entschluss hier kann Teambildend wirken, und wäre beispielsweise auch für das Verhältniss zur Ostkurve sicherlich nicht schlecht…
Man zeigt damit nach „Außen“, und sogar auch nach „Innen“, man hat die Glocke läuten gehört!
Das wäre doch mal was!

Gesprochen wird nur aufm Platz!
🙂


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boRp
2. Dezember 2019 um 15:08  |  712037

Danke für die Kaufempfehlung, @ubremer! Ich werde mir den Kicker mal holen… habe ich zuletzt für eine Dardai-Coverstory gemacht („Mensch Dardai“), damals noch wesentlich euphorischer.


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Kamikater
2. Dezember 2019 um 15:18  |  712038

Ich habe hier heute viele richtige Sachen gelesen. Insbesondere von @Johnycooper und @Traumtänzer. Danke dafür!

Die Mannschaft muss jetzt liefern.

Alle anderen können schliesslich auch nicht jede Woche ausgetauscht werden und es nützt uns auch gerade gar nichts, über Michael Preetz‘ Zukunft nachzudenken. Das können wir am Saisonende tun.
#Timing

Und ich bin sicher: Windhorst meint es sehr entschlossen mit seinem Engagement, ebenso Klinsmann. Denen müssen wir dankbar sein. Das Gequatsche gegen die, nur weil sie ihren Job Ernst nehmen und nichts zu verschenken haben, empfinge ich schlicht als eine Frechheit!

Unser Verein ist leider in den bitterem Fängen der Medien gelandet, die, ob nun Zeigler oder Tagesspiegel, sich auf alles stürzen, was sich zu Geld machen lässt. Und da ist nur mal eine Negativ-Schlagzeile über Klinsmann, Preetz oder am besten gleich das in ganz Deutschland verhasste Westberlin besser zu verkaufen, als die Hoffnung oder positive Denke.

(@opa: irgendwann sind Deine Platitüden auch für den Blödesten als Deine Ängste decouvrierbar. Sonst bist Du eben für Viele nicht mehr ernst zu nehmen, trotz Deiner Eloquenz, die allerdings von Deiner einseitigen Polemik erdrückt wird).

Lasst Euch also nicht verrückt machen! Geht zum Spiel und zum Training und macht euch mal selbst ein Bild davon, statt Hertha nur nach die Medien zu beurteilen. Dann wird auch deutlich, wer jetzt liefern muss: das Team.
#Agendasetting


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Canyon
2. Dezember 2019 um 16:52  |  712050

apollinaris
Das interpretiere ich etwas anders. Hier wird indirekt immernoch die obere Tabellenregion als Ziel vorgegeben, statt sich darauf zu konzentrieren, was es ist: Kampf gegen den Abstieg. Ich kann mich an ein Interview mit Andreas Beck erinnern, in dem er meinte, ein Problem vor dem Abstieg des VfB sei gewesen, dass viele nicht erkannt hätten, dass es gegen den Abstieg geht. Erinnert mich alles an die Situation bei Hertha, und dabei behaupte ich von mir selbst, kein Schwarzmaler zu sein.


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