Logo: Hertha BSC Blog

Der Hertha BSC Blog der Berliner Morgenpost

Über die Autoren

portraits_blog_stolpeWenn man so will, ist Daniel Stolpe (sto) ein typischer Berlin-Bewohner: Mitte der 30 und zugereist – aber von Anfang an angetan vom besonderen Flair Charlottenburgs. Dazu gehört natürlich besonders Hertha BSC, dieses Aushängeschild des alten West-Berlin.

Das erste Spiel in Berlin sah er im Sommer 2007 aber nicht im Olympiastadion, sondern im Jahn-Sportpark. Gegner war der BFC Dynamo und das Ergebnis in diesem Testspiel ein schaurig-schönes 1:0.

In nunmehr vier Jahren Hertha hat der Morgenpost-Redakteur schon einiges erlebt: vier Trainingslager und drei Trainer, je zwei Manager und Präsidenten – und allerlei Historisches und manchmal auch nur Alltägliches, manch Besonderes, ganz sicher jedenfalls viel Interessantes. Ein Jahr Mittelmaß, ein Jahr Meistertraum und ein Jahr Abstiegskampf, zwischendurch immer mal garniert durch Ausflüge nach Europa. Eine Europameisterschaft als Reporter (2008) weitete den Blick international, der Gang durch die Zweite Liga lehrte Bescheidenheit. Entsprechend darf die Saison 2011/12 nach all dem Erlebten gern mal wieder eine ganz und gar durchschnittliche werden.

—————

portraits_blog_bremerUwe Bremer (ub),  Jahrgang 1960, lebt seit 1990 in Berlin. Gleich der erste Arbeitstag im November 1990 gab eine Vorstellung von Tempo und Dynamik in der damals noch angehenden  Hauptstadt.  Niemand in der BILD-Redaktion kümmerte sich um den Neuen, Hertha BSC hatte gerade Trainer Werner Fuchs entlassen. Mit Hochdruck wurde nach dem Nachfolger gefahndet (es wurde Pal Csernai).  Seit 1992 bei der Berliner Morgenpost, begleitet der Reporter Hertha BSC.

Neben einem ersten Höhenflug, dem Pokal-Märchen mit den Hertha-Bubis bis ins Finale im Olympiastadion gegen Bayer Leverkusen, gab es auch weniger ruhmreiche Kapitel. Etwa jene Dienstreise 1994 nach Leipzig. In der Gespenster-Athmosphäre des Zentralstadions (3300 Zuschauer) gewann Hertha  zwar 1:0. Das Tor verpasste der Morgenpost-Redakteur, weil er gerade seine Ecken-Statistik führte. Den Spieltext konnte er nicht nach Berlin senden, weil die Technik streikte.

Ein skurriler Höhepunkt war die August-Nacht 1999 auf Zypern, als Hertha BSC der größte Erfolg der Vereinsgeschichte gelungen war – die  Qualifikation zur Champions League: Da wäre die Rückreise nach Berlin beinahe gescheitert, weil auf dem Hinflug das für die Mannschaft bestimmte Essen  in der Bordtoilette des Fliegers umgestürzt und verdorben war. Um Mitternacht jedoch war auf dem menschenleeren Flughafen von Nikosia kein Catering zu organisieren. Auf Anordnung der sportlichen Leitung hatte die Mannschaft, die bereits Platz genommen hatte, die Boeing wieder verlassen und stand auf dem dunklen Rollfeld. 200 in einem nahegelegenem Hotel eilig belegte trockene Sandwiches bewegten den Champions-League-Starter zur Rückkehr in das Flugzeug.

Mittlerweile auch für die WELT und die Welt am Sonntag tätig, begleitet Uwe Bremer bei Hertha BSC mit Werner Gegenbauer den fünften Präsidenten, mit Michael Preetz den sechsten Manager und mit Michael Skibbe den 16. Trainer. Sein Wunsch für die Bundesliga-Saison 2011/12:  sicherer Klassenerhalt.

4 Kommentare

4 Kommentare ↓

  • Immer Hertha | Hertha BSC Blog

    [...] diesem Blogprojekt stehen mit der Berliner Morgenpost nicht nur ein großer Verlag, sondern mit Daniel Stolpe und Uwe Bremer zwei Journalisten, die ihr Handwerk und Hertha verstehen. Das klingt nach viel Potential und [...]

  • Hertha gewinnt Union das Derby. at ***textilvergehen***

    [...] und Union war ein besonderes Spiel. Deshalb gibt es auch einen besonderen Podcast. Wir freuen uns, Uwe Bremer von der Berliner Morgenpost und Blogger auf immerhertha.de in unserer Runde begrüßen zu dürfen. [...]

  • “Scheißtag. Sport frei!” at ***textilvergehen***

    [...] äußert. Dazu kommt noch ein anonymer Text im Stadionheft. Diesen Punkten stellen wir Thesen von Uwe Bremer (Berliner Morgenpost) gegenüber. Zum Schluss geht es noch um die Frage, ob Dirk Zingler nun als [...]

  • achi

    Was schreibt denn der Bremer für einen spekulativen Bockmist über Herrn Babbel.
    Ich bitte um mehr Sachlichkeit, in der Kritik an Herrn Babbel.
    Das ist ja widerlich. Wenn Worte töten könnten , müsste man Ihnen mal retour einen reinwürgen. Sie Armleuchter, der noch nie einen Ball 10 Meter geradeaus geschossen hat.
    Schanauze !

Einen Kommentar schreiben